11.08.2022

Storebox expandiert in mittlerweile fünftes Land & baut Filialnetz aus

Das Wiener Logistik-Scaleup Storebox setzt seine internationale Expansion fort. Mit dem jüngsten Markteintritt in Belgien ist das Unternehmen aktuell in fünf Ländern aktiv.
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Storebox
(c) Storebox

Nach Österreich, Deutschland, Luxemburg und der Schweiz erschließt das Wiener Logistik-Scaleup Storebox mit Belgien nun seinen mittlerweile fünften Markt. Insgesamt verfügt das Unternehmen aktuell über 160 Filialen und ist mit seinem digitalen Selfstorage-System in über 70 Städten vertreten. Das Scaleup aus Wien setzt beim Wachstumskurs auf sein bekanntes Franchisesystem. Erst kürzlich wurde dafür die 200. Franchise-Lizenz vergeben.

Bis 2025 sollen 2500 Filialen entstehen

Bereits im Zuge der letzten Finanzierungsrunde in Höhe von 52 Millionen Euro kündigte Storebox im Juli 2021 an, sein Filialnetzwerk erweitern zu wollen. Bis 2025 soll das Netzwerk auf 2500 Filialen anwachsen. In einem ersten Schritt möchte Storebox die Anzahl der aktuell rund 160 Filialen in den „kommenden Monaten“ verdoppeln, wie es in einer Aussendung heißt. Zudem verfügt das Unternehmen neben einem Büro in Wien mittlerweile auch über ein Büro in Berlin, um das Wachstum am europäischen Markt zu forcieren.

Storebox möchte Urbane-Logistikzentren schaffen

Neben der Selfstorage-Möglichkeit und dem Franchise-System fokussiert sich Storebox zudem auf Geschäftskund:innen. Das Scaleup möchte dabei vom raschen Wachstum im E-Commerce Bereich und dem Boom bei Click und Collect Lösungen profitieren. Für letztere hat Storebox seit Sommer 2021 eine Kooperation mit Ikea laufen: Ikea-Kund:innen können Produkte online bestellen und in eine nahe gelegene Storebox zustellen lassen. Erst Anfang August kündigte Storebox an, das Click & Collect Service an insgesamt 13 neuen Standorten in Wien, Niederösterreich und der Steiermark zu erweitern.

„Mit unseren Flächen unterstützen wir Unternehmen dabei, die letzte Meile zu optimieren, um die mit der Lieferung einhergehenden Kosten, Emissionen und das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Wir sehen das Potenzial in dezentralen, urbanen Logistiksystemen, die wir nach und nach in ganz Europa etablieren“, so Valerie Pretscher, Head of Operations beim Wiener Scaleup.


Videotipp: Storebox-Co-Founder Braith über das 52-Mio-Euro-Investment und Q Commerce

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Bitpanda-Co-CEO Christian Trummer und RBI-CEO Michael Höllerer | © Sabine Klimpt
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2024 war es noch eine Pionier-Leistung: Damals integrierte die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien das Krypto-Angebot von Bitpanda direkt in ihr Online-Banking (brutkasten berichtete) und war damit nach Unternehmensangaben die erste traditionelle Bank in der EU mit so einem Angebot.

Bitpanda gewann seitdem bekanntlich mit seiner B2B-Schiene Bitpanda Enterprise (früher Bitpanda Technology Solutions) zahlreiche bekannte Banken auf mehreren Kontinenten als Kunden für solche Integrationen. In Österreich erfolgte indessen die noch nicht abgeschlossene Erweiterung auf andere Raiffeisen-Landesbanken, zuletzt diesen August jene in Salzburg.

Mehr als 18 Millionen Kund:innen in elf Märkten

Nun gelang Bitpanda Enterprise wieder ein größerer Coup: Die Raiffeisen Bank International will das Service in ihren Tochterbanken im CEE-Raum anbieten, wo sie in elf Märkten aktiv ist. Die Banken der Gruppe haben gemeinsam mehr als 18 Millionen Kund:innen. Die Umsetzung erfolge schrittweise und werde an die jeweiligen Anforderungen und Rahmenbedingungen der lokalen Märkte angepasst, heißt es in einer Aussendung.

Höllerer: „Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich“

„Die Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich. Mit einem starken und etablierten Partner schaffen wir die Voraussetzungen, um diesem Bedarf zu entsprechen“, kommentiert der neue RBI-CEO Michael Höllerer. Er war bis vor Kurzem Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und 2024 als solcher auch für die damals erste Bitpanda-Integration verantwortlich.

Neu in seiner Rolle als Co-CEO ist auch Bitpanda-Co-Founder Christian Trummer. Er meint, man schaffe eine Infrastruktur, „die über Institutionen, Märkte und Ländergrenzen hinweg“ funktioniere. „Ich bin stolz darauf, dass wir den in Österreich gemeinsam entwickelten Ansatz nun zu einer Partnerschaft ausbauen, die Millionen von Menschen in Zentral- und Osteuropa Zugang zu digitalen Assets ermöglichen kann“, so Trummer.

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