28.04.2025
NEUER STANDORT

Store Room expandiert nach Graz

Store Room setzt auf digitale Selfstorage-Lösungen. Nun eröffnet das Startup seinen fünften Standort - den ersten in der Steiermark.
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Das Team von Store Room: Moritz Kopf (Business Development), Martin Kopf (Geschäftsführung), Andreas Stadler (Projektmanagement), Fabio Fastenmayer (Head of Operations)
Moritz Kopf (Business Development), Martin Kopf (Geschäftsführung), Andreas Stadler (Projektmanagement), Fabio Fastenmayer (Head of Operations) | Foto: Store Room

Das niederösterreichische Startup Store Room bietet Self-Storage-Lager an. Mit einem neuen Standort im Grazer Bezirk Lend erweitert es sein Angebot nun auch auf die Steiermark. Dahinter steckt die deutsch-österreichische Unternehmerfamilie Kopf. Sie hat das Unternehmen 2018 gegründet.

Verwaltung läuft über App

Hervorheben will sich Store Room durch Digitalisierung: Buchung, Verwaltung und Zutritt erfolgen ausschließlich über eine App. In den Lagern überwacht das Unternehmen laut eigenen Angaben sowohl Luftfeuchtigkeit als auch Temperatur. Mit dem Konzept will das Startup sowohl Privatpersonen als auch Firmenkund:innen erreichen.

„In unserem neuen Lager in Graz Lend bieten wir eine smarte, flexible und sichere Lösung für alle, die mehr Platz brauchen – egal ob privat oder geschäftlich. Die zentrale Lage und die digitale Verwaltung per App machen Selfstorage so einfach wie nie zuvor“, kommentiert Projektmanager Andreas Stadler die Neueröffnung.

Fünfter Standort für Store Room

Gestartet hat Store Room mit einem einzigen Standort – der sich allerdings über 9.000 Quadratmeter erstreckte. Das Konzept entwickelte sich aus dem Vorgänger-Startup Kibox. Während Kibox eine Full-Service-Storage-Lösung mit Abholung und Lieferung anbot, hat sich Store Room in den vergangenen Jahren als Selfstorage-Option etabliert. Das Unternehmen betreibt inklusive des neu eröffneten Standortes insgesamt fünf Lagerräume in Österreich – einen weiteren in Niederösterreich und drei in Wien.

Self-Storage-Startups in Österreich

Store Room ist allerdings nicht das einzige Self-Storage-Startup, das in Österreich Erfolge verbucht. Der Konkurrent Storebox ist eines der bekanntesten Scaleups des Landes – und schaffte es Anfang des Jahres auf die Forbes-Liste der am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas. Für seine internationale Expansion setzt Storebox auf ein Franchise-Modell. Das Startup betreibt 370 Standorte in Österreich, Deutschland, den Niederlanden, in Luxemburg, Belgien und der Schweiz.

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Mehrere Menschen lachen für ein Gruppenbild in die Kamera und zeigen sich fröhlich
Das TEB Forum fand am zweiten und dritten Juni in Wien statt. (c) TEB

Die Diagnose steckte schon im Leitthema: „Why Coordination, not Capacity, is CEE’s Real Energy Challenge“. Denn die Akteur:innen, die Netzausbau, Speicherintegration und den Abschied von fossilen Importen gemeinsam lösen müssten, sitzen selten am selben Tisch.

Hier setzt The Energy Bridge an. Die Wiener Plattform will Informationssilos in der CEE-Energiewende aufbrechen und die Partnersuche über Sektorgrenzen hinweg erleichtern, neben dem Forum auch über einen Podcast und AI-gestützte Intelligence-Tools. Die Co-Founder Rahul Mishra und Daniel Schaub eröffneten die zweitägige Konferenz am 2. Juni, die Keynote aus dem Energieressort hielt Karoline Narodoslawsky, Fachkoordinatorin in der Energiesektion des Wirtschaftsministeriums (BMWET), zu Österreich als regionalem Vorbild für die Energiewende.

Zwei Geschwindigkeiten bei Batteriespeichern

Eines der zentralen Ergebnisse: Bei der Bankability von Energiespeichern (BESS) zeichnet sich ein „Two-Speed CEE“ ab. Länder mit Zugang zu Mitteln aus der EU-Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) wie Polen, Bulgarien, Ungarn und Rumänien profitieren von Förderungen und Differenzverträgen (CfDs). Langfristiges Marktwachstum werde jedoch von reifen Merchant-Strukturen jenseits der ersten Subventionsfenster abhängen.

Das TEB Forum 2026 fand im weXelerate in Wien statt | (c) TEB

Thomas Rosenzopf von Enervis Austria präsentierte dazu den Austria BESS Index: Während Day-Ahead-Erlöse in Österreich allein nicht ausreichen, erscheinen Märkte wie Bulgarien und Rumänien aufgrund günstiger Netzgebühren-Strukturen hochgradig investierbar.

Öffentliche Akzeptanz als fehlendes Glied

Für eine der pointiertesten Wortmeldungen sorgte Energieexperte Markus Fischer (NEOS), der öffentliche Akzeptanz als fehlendes Glied zur europäischen Energiesouveränität bezeichnete: Österreich habe enormes Potenzial bei Erneuerbaren, bleibe aber wegen verzögerter Netzgenehmigungen an fossile Importe gebunden. Wer echte Energiesouveränität wolle, müsse faire, transparente und frühzeitige Bürger:innenbeteiligung zur politischen Priorität machen.

Auf der Projektbühne zeigten Startups und Forschungseinrichtungen konkrete Lösungen: von grid-freundlicher Wärmepumpen-Optimierung (Austrian Energy Agency) über fortgeschrittene Netzplanung des AIT bis zu Flexibility-as-a-Service-Ansätzen von Flexa, Podero und CyberGrid rund um Multi-Market Revenue Stacking und Batterieflexibilität.

Rechenzentren, Wärmewende und Ukraine

Tag zwei widmete sich der Wärmewende: Andrea Edelmann (EVN, Green Energy Lab) präsentierte die Alliance for Heating and Cooling, Expert:innen unter anderem von Wien Energie und Energie AG diskutierten den Sprung von Pilotprojekten zur flächendeckenden Umsetzung. Ein eigenes Panel beleuchtete das „Data Centre Dilemma“: Europäische Colocation-Investments sollen bis 2030 die Marke von 100 Milliarden Euro übersteigen, während der Stromverbrauch von Rechenzentren von 1,8 auf 3,4 Prozent des globalen Verbrauchs wächst. Ein Spezialsegment zeigte außerdem Resilienz- und Low-Carbon-Technologien aus der Ukraine.

Rahul Mishra (r.) ist Co-Founder und Community Builder bei The Energy Bridge. (c) TEB

„Koordinationslücke schließen“

TEB-Co-Founder Rahul Mishra zog eine klare Bilanz: „Das Forum hat gezeigt, dass die Energiewende-Herausforderung in CEE kein Mangel an Kapital oder Technologie ist, sondern eine Koordinationslücke. TEB existiert, um diese Lücke zu schließen“, so Mishra. Mit zwei Bühnen, acht Keynotes und 91 Speaker-Auftritten will sich das Forum als zentrale Cross-Sector-Plattform für die Energiewende in der Region etablieren.


Disclaimer: brutkasten ist Medienpartner ist TEB Forum 2026.

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