18.10.2016

Store.me holt immobilien.net-Founder als Investor an Bord

Dem Wiener Lagerplatz-Startup Store.me ist es gelungen, nach Hansi Hansmann und Peter Koch nun auch Markus Ertler als Business Angel zu gewinnen. Mit dem Investment wird nun auch ein Relaunch der Lagerplatzbörse durchgeführt.
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Das Team von Store.me

„Als Immobilienexperte weiß ich, dass neben einer schönen Wohnung vor allem auch der Lagerraum sehr wichtig ist. Store.me bietet hier eine simple und bequeme Lösung. Eine innovative Idee von motivierten, coolen Menschen mit Unternehmergeist – I like!“ – so begründet immobilien.net-Founder Markus Ertler seinen Einstieg bei Store.me in einer Aussendung. Nach seinem Exit 2014, war der Co-Founder der ersten Online-Immobilienplattform im deutschsprachigen Raum selbst zum Business Angel geworden.

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Erweitertes Angebot mit Versicherung und Transport

Mit dem zusätzlichen Kapital führt Store.me nun einen Relaunch der Lagerplatzbörse durch. Die neuen Services sind ab 24. Oktober verfügbar. Konkret wurden etwa Versicherungsangebote in das Serviceportfolio aufgenommen. Kunden können sich nun direkt über die Plattform gegen Vandalismus, Einbruch und Naturgefahren versichern. Als Partner wurde dafür die VAV Versicherung gewonnen. Ebenfalls neu im Angebot ist ein Transport-Service zwischen unterschiedlichen Lagerplätzen. Weitere neue Angebote seien in Planung, heißt es von Store.me.

Expansion nach Deutschland Anfang 2017

Für Ende des Jahres ist eine neue App geplant. Über die Hälfte der User würden die Plattform mobil nutzen und man wolle diese besser abholen, sagt dazu Co-Founder und CTO Christoph Sandraschitz. Für kommendes Jahr ist dann die Expansion ins deutschsprachige Ausland geplant. Bereits im ersten Quartal 2017 soll es soweit sein. im Moment werden innerhalb Österreichs bereits über 250.000 Quadratmeter Lagerfläche bearbeitet.

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Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana
Das Ohana Gründertrio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana

Ohana ist eine Kinderschutz-App von Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda. Kurz nach der Gründung 2022 investierten die Runtastic-Gründer rund um Florian Gschwandtner mit ihrer Beteiligungsgesellschaft 8eyes einen nicht näher genannten Betrag in das Startup (brutkasten berichtete). Im Jahr darauf holte man Hansi Hansmann an Bord, welcher ein siebenstelliges Investment mitfinanzierte. 2025 folgte eine Partnerschaft mit Drei. Nun lanciert Swisscom mit Kids Security eine neue App für digitale Kindersicherheit. Die Technologie dahinter stammt vom österreichischen Unternehmen Ohana.

Ohana setzt auf Inklusion und Transparenz

Für ihre neue App Kids Security liefert und betreibt Ohana die Grundlage des neuen Angebots der größten Schweizer Telekommunikationsanbieterin. Sie soll konkret Familien bei einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und Internet unterstützen. Die plattformübergreifende Technologie verbindet dabei technische Schutzfunktionen mit einem Ansatz, der auf Transparenz, Medienkompetenz und die aktive Einbindung von Kindern setzt.

Kids Security ermöglicht Eltern unter anderem, Bildschirmzeiten zu strukturieren, Apps und Online-Inhalte zu verwalten sowie Einblicke in die Gerätenutzung ihrer Kinder zu erhalten. Dabei setzt die Lösung nicht auf reine Kontrolle: Kinder werden aktiv eingebunden, Regeln und Einstellungen bleiben für sie nachvollziehbar und Familien werden dabei unterstützt, gemeinsam einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln.

Neues Handlungsfeld für Telekommunikationsanbieter

„Telekommunikationsanbieter begleiten Familien jeden Tag in der digitalen Welt. Damit sind sie auch in einer besonderen Position, Eltern und Kinder dabei zu unterstützen, sich sicher und selbstbestimmt darin zu bewegen“, sagt Orgler, Geschäftsführer von Ohana. „Dass Swisscom digitale Kindersicherheit als Teil des eigenen Angebots aufgreift, zeigt, welche Bedeutung das Thema mittlerweile hat.“

Smartphones, Social Media und Gaming sind längst fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig stehen viele Eltern vor der Frage, wie sie ihre Kinder schützen können, ohne ihre Privatsphäre übermäßig einzuschränken, heißt es in der Presseaussendung. Für Telekommunikationsanbieter entsteht laut Ohana damit ein neues Handlungsfeld: Neben Konnektivität und Zugang zur digitalen Welt gewinnt auch die Frage an Bedeutung, wie Familien bei der sicheren Nutzung unterstützt werden können.

Ohana-Founder: „Ein Meilenstein“

„Swisscom ist für uns eine wichtige Partnerin und der Launch von Kids Security ein großer Meilenstein“, so Orgler weiter. „Digitale Kindersicherheit wird für Telekommunikationsanbieter zunehmend zu einem Thema, an dem sie nicht mehr vorbeikommen. Wer Familien Zugang zur digitalen Welt bietet, muss sich auch damit auseinandersetzen, wie Kinder diese sicher und gesund nutzen können. Swisscom geht diesen Schritt jetzt und wir sind überzeugt, dass weitere Anbieter folgen werden.“

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