29.04.2019

Steuerreform: Was bisher bekannt ist

Die österreichische Bundesregierung wird morgen, Dienstag, die im Jänner angekündigte Steuerreform präsentieren. Einige Eckpunkte sind bereits bekannt, die Details sollen morgen im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt werden.
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Steuerreform
(c) BMF/Wilke: Finanzminister Hartwig Löger

Morgen, Dienstag, wird Finanzminister Hartwig Löger vor die Presse treten, um die geplante Steuerreform der Bundesregierung zu präsentieren. Sie wurde im Jänner diesen Jahres bei der Regierungsklausur in Mauerbach angekündigt.  Obgleich die genauen Details erst morgen präsentiert werden, sind bereits die ersten Eckpunkte bekannt.

Wie das Finanzministerium am Montag im Ö1-Mittagsjournal mitteilte, soll die Steuerreform Entlastungen in der Höhe von 6,5 Milliarden Euro mit sich bringen. Fünf Milliarden Euro entfallen dabei auf die Entlastung des Faktors Arbeit – insbesondere durch die Senkung der Sozialversicherungsbeiträge und die Einkommenssteuer. Die restlichen 1,5 Milliarden umfassen die Entlastung der Wirtschaft.

+++ Zwischenruf zur Regierungsklausur: “It’s Entrepreneurship, Stupid!” +++

Körperschaftssteuer soll sinken

Ein Eckpunkt, der bereits vorab bekannt ist, umfasst die etappenweise Senkung der Körperschaftssteuer. Diese soll ab 2022 von 25 auf 23 Prozent sinken. Ein Jahr später auf 21 Prozent. Eine höhere Senkung der Körperschaftssteuer auf nicht entnommene Gewinne oder ein 15-prozentiger Satz auf die ersten 100.000 Euro Gewinn sind hingegen vom Tisch.

Entlastung der unteren drei Steuersätze

Die Senkung der Lohn- und Einkommensteuer soll hingegen schon 2021 über die Bühne gehen. Dabei sollen insbesondere die unteren drei Stufen der Steuersätze entlastet werden – von derzeit 24, 32 und 42 Prozent auf 20, 30 und 40 Prozent. Die anderen Steuerstufen sollen hingegen unverändert bleiben. Wie heute, Montag, im Ö1 Mittagsjournal berichtet wurde, sollen dem Durchschnittsverdiener dadurch rund 700 Euro mehr in der Tasche bleiben.

Senkung der Krankenversicherungsbeiträge

Bereits 2020 soll es zu einer Senkung der Krankenversicherungsbeiträge kommen. Alle Dienstnehmer und Dienstgeber zahlen derzeit 3,9 Prozent des Bruttogehalts, wobei dieser Betrag ab 2020 sinken soll. Dadurch sollen insbesondere auch jene profitieren, die zwar arbeiten, aber nicht lohnsteuerpflichtig sind – also unter 11.000 Euro brutto verdienen.

Steuererhöhungen durch Werbeabgabe

Die Reform umfasst jedoch nicht nur Steuersenkungen, sondern auch Erhöhungen. Diese sollen laut Tageszeitung Der Standard rund 200 Millionen Euro umfassen und durch eine “Online-Werbeabgabe” sowie durch das “Schließen von Steuerlücken bei der Einfuhrumsatzsteuer” hereinkommen (der brutkasten berichtete).

*Nähere Details werden morgen, Dienstag, durch Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) und Finanzsekretär Hubert Fuchs (FPÖ) unter Beisein von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache präsentiert.  Der brutkasten wird über die genauen Details im Laufe des Vormittags berichten.


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Startrampe
(c) Sparkasse Oberösterreich - Johannes Pracher, Leiter der Startrampe.

Gründer:innen Mut zu machen, an etwas zu glauben und an ihren Zielen festzuhalten: Das verfolgt die „Startrampe“, der Startup-Hub der Sparkasse Oberösterreich, unter der Leitung von Johannes Pracher.

“Dies bedeutet für uns auch, Unternehmensgründungen zu unterstützen”, präzisiert der Finanzexperte. “Wir helfen Menschen dabei, ihre Ideen umzusetzen und damit die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen.”

Austausch fördern

Die Sparkasse Oberösterreich bietet hierbei Unterstützung bei den wichtigsten Faktoren zum Thema Unternehmensgründung an: Vom Hinterfragen der Geschäftsideen über die Entwicklung des Vertriebs- und Marketing-Konzepts bis hin zum Check der Finanzpläne und zum Vernetzen mit Investor:innen. Zudem unterstützt man als Bank in allen finanziellen Angelegenheiten.

“Mit regelmäßig stattfindenden Events bringen wir innovative, junge Unternehmen, etablierte Unternehmen und eine kompetente Bankpartnerin zusammen und fördern damit den Austausch“, erklärt Pracher. Auf 600 m² finden Gründer:innen in der Startrampe einen Working & Creative Space, in dem sie an ihren Ideen arbeiten können.

Aus Ideen werden Geschäftskonzepte – und aus Träumen Realität

Vor zwei Jahren hat die Startrampe den sogenannten #glaubandich-Accelerator ins Leben gerufen. Mit diesem speziellen Programm (inklusive Mentoring) möchte man Gründer:innen und Gründerteams in der Startphase (Early Stage) mit Workshops, Infrastruktur, Mentoring, Veranstaltungen und finanziell unter die Arme greifen – Nachhaltigkeit und Social Entrepreneurship müssen Hauptbestandteil des Unternehmens sein.

Ein spezieller Fokus liegt zudem auf Female Empowerment, um auch Frauen zu ermutigen, den Schritt ins Unternehmertum zu wagen. „Ansonsten sind wir aber für alle Menschen da, die gründen wollen“, betont Pracher.

Der #glaubandich-Podcast

Weiters gibt der #glaubandich-Podcast wertvolle Einblicke in die Gründer- und Startup-Szene, stellt innovative Geschäftsideen vor und holt inspirierende Persönlichkeiten vor den Vorhang, die ihre Erfahrungen und Learnings teilen. Damit hat er es bereits unter die Top 3 in der Kategorie Entrepreneurship bei Apple geschafft und belegte beim diesjährigen „Hitradio Ö3-Podcast Award“ den sechsten Platz.

Kontakt kann mit der Startrampe der Sparkasse OÖ über mehrere Kanäle aufgenommen werden: Entweder via E-Mail an [email protected] oder gerne auch per Nachricht auf LinkedIn oder Instagram.

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