17.05.2015

Stephen Hawking warnt auf Konferenz vor Sklaverei des Menschen durch Roboter

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Der oftmals in Filmen aufgegriffene Kampf von Roboter gegen Mensch könnte Realität werden.

Könnten Szenen aus Science-Fiction-Filmen wie „Terminator“ der Realität doch näher sein, als bisher angenommen? In dem bekannten Kinofilm mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle, kämpfen intelligente Maschinen gegen die Menschheit.

Stephen Hawking, der international berühmte Asto-Phystiker und Cambridge-Professor warnt auf der „Zeitgeist 2015″-Konferenz genau vor diesem Szenario. Er fürchtet, dass intelligente Computer den Menschen überholen und ihn quasi zum persönlichen Spielzeug machen könnte. Und das in naher Zukunft. “Computer mit künstlicher Intelligenz werden Menschen in den nächsten 100 Jahren überholen. Wenn das passiert, müssen wir sicher stellen, dass die Ziele der Computer mit den unsrigen einhergehen“, meint Hawkings laut dem Magazin TechWorld.

Diese Sorge ist nicht neu, denn Hawkings hat Anfang diesen Jahres bereits mit Tesla-Gründer Elon Musk einen offenen Brief unterschrieben, indem vor einer Unkontrollierten Entwicklung künstlicher Intelligenz gewarnt wird. „Unsere Zukunft ist ein Rennen zwischen wachsender Möglichkeiten im Bereich Technologie und der Weisheit, mit der wir sie nutzen“, so Hawking.

Er geht noch weiter, denn er befürchtet, dass die Sorge, wer Artificial Intelligence kontrolliert, jener weichen wird, ob man sie überhaupt kontrollieren kann.

Künstliche Intelligenz ist bereits integrativer Bestandteil unserer Gesellschaft und jener Gegenstände, die wir täglich nutzen. Siri, die intelligente, persönliche Assisstentin eines jeden iPhone Users, ist nur ein Beispiel von vielen.

Hawking ruft zur besonderen Vorsicht auf. Wissenschaftler und Entwickler sollen sicher und rücksichtsvoll mit Artificial Intelligence umgehen, sowie deren Fortschritte kommunizieren, um sicherzustellen, dass sie unter Kontrolle der Menschen bleibt.

Quelle: TechWorld

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© calliora - Frederik Träuble und Jonas Wildberger.

Das Münchner Startup calliora von Frederik Träuble und Jonas Wildberger entwickelt eine KI-Plattform für Krankenhäuser, die den Verwaltungs- und Abrechnungsaufwand reduzieren und Erlöse besser absichern soll. Nach Angaben des Unternehmens begleitet die Software Behandlungsfälle von der Aufnahme bis zur Abrechnung und verknüpft dafür Informationen aus verschiedenen bestehenden Systemen.

calliora: Fokus auf Dokumentation und Abrechnung

Ein Schwerpunkt liegt auf Dokumentation und Abrechnung. Die Plattform unterstützt bei der Kodierung und prüft Fälle auf typische Prüfmuster des Medizinischen Dienstes. Zudem sollen abrechnungsrelevante Informationen frühzeitig erkannt und für die weitere Bearbeitung im Krankenhaus bereitgestellt werden. Für das Controlling bietet calliora eigene Auswertungen und Analysen an.

Hinter dem Produkt steht die Annahme, dass Informationen zu einem Behandlungsfall in Krankenhäusern über zahlreiche unterschiedliche Systeme und Prozesse verteilt sind. Fehlen Angaben oder werden sie nicht an der richtigen Stelle übernommen, kann dies zu zusätzlichem Bearbeitungsaufwand oder zu Problemen bei der Abrechnung führen. Calliora will diese Lücken durch eine zentrale, KI-gestützte Verarbeitung der vorhandenen Informationen verringern.

Bertelsmann und Angel-Investoren dabei

Nun hat das Münchner Startup eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über sechs Millionen US-Dollar abgeschlossen: „Unsere Pre-Seed-Runde wird von BHI – Bertelsmann Healthcare Investments und redalpine angeführt. Mit dabei sind Angel-Investoren aus Krankenhausmanagement und KI, darunter Dr. Ulrich Wandschneider (ehemaliger CEO von Asklepios und Mediclin AG), Sara Siegel (Global Health Sector Leader, Deloitte), Peter Sarlin (Postscriptum, NestAI, QuTwo & Silo AI) und Frank Hutter (Prior Labs)“, schreibt das Startup in einem LinkedIn-Post.

Die Plattform soll bereits bei der Aufnahme eines Falls unterstützen und prüfen können, ob eine Behandlung ambulant, stationär oder als Hybrid-DRG abzurechnen ist. Dabei dokumentiert sie die dafür maßgeblichen Gründe. Im weiteren Verlauf soll die Software fehlende Informationen, Fristen und mögliche nächste Schritte erkennen und das Klinikpersonal dort einbinden, wo eine menschliche Prüfung erforderlich ist.

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