08.10.2020

Stefan Unterberg wird Österreich-Chef von Ryte

Ryte, vormals als OnPage.org, expandiert nach Österreich mit Hilfe von Stefan Unterberg.
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Stefan Unterberg Ryte
Stefan Unterberg, Österrreich-Chef von Ryte. (c) Michael Jeuter

Ryte, vormals als OnPage.org in Deutschland gegründet, expandiert mit Stefan Unterberg (44) nach Österreich, somit ist die Analyse-Software auch hierzulande verfügbar. Ryte wurde 2012 von Andreas Bruckschlögl, Marcus Tandler und Niels Dörje in München gegründet. Mit der Software sollen die Kunden alle relevanten digitalen Marketingkanäle zentral steuern, heißt es in der Presseaussendung. Zu den bestehenden Kunden zählen Allianz, Aida Cruises, Aldi Süd, dm drogerie markt, Lidl, Sixt, Tchibo, TUI, Burda, Condé Nast und FUNKE Digital.

Über Stefan Unterberg

Stefan Unterberg studierte Unternehmensführung und Marketing in Wien und Hamburg. Er starte seine Karriere 1999 als Verkaufsleiter bei Russmedia Digital, wo er zum Geschäftsführer der Digitalmedien und des Premium-Onlinevermarkters austria.com/plus avancierte. Zehn Jahre später, 2010, wechselte er als Partner zur Social-Media-Agentur Wunderknaben. Seit 2015 fokussierte er sich wieder auf seine Agentur für Digitale Transformation und Customer Relations sowie auf die heimische und internationale Start-up-Szene.

Wie Ryte in Österreich punkten will

„Ryte bringt alle technischen Website- und SEO-Insights in Echtzeit ins Digitalmarketing, um mit einer holistischen Strategie und datenbasierten Maßnahmen erfolgreich zu sein. In Österreich sind in den letzten Monaten viele eCommerce- und Digitalangebote auf dem Prüfstand gestanden, die sich gegen globale Anbieter behaupten müssen. Eine fehlerfreie Website, optimierte Inhalte sowie eine leistungsstarke Keyword-Strategie sind der digitale Schlüssel für top Google-Rankings und effektivere Werbeausgaben“, sagt Unterberg.

Das Ryte-Analysetool mit JavaScript-Crawler und APIs zu Google bietet Marketing- und Digitalverantwortlichen über ein zentrales Management-Dashboard „einzigartige Auswertungen und wertvolle Aufschlüsse über SEO-Potenziale, technische Fehler und rechtliche Problemstellen wie externe Tracking-Skripte, denen durch die EU-Datenschutzgrundverordnung besondere Bedeutung zukommt“, wie es vom Unternehmen in einer Aussendung heißt.

Zusätzlich gibt die „Ryte Business Suite“ Handlungsempfehlungen in Form von To-Do-Listen zur Optimierung des Digitalauftritts, um den Suchkriterien der User und von Google (z.B. „Core Web Vitals“) bestmöglich zu entsprechen,h heißt es weiter. „Die Ryte Business Suite stellt über 100 individualisierbare Reports zur Verfügung, inklusive Informationen zur jeweiligen Thematik, Problemstellung und Problemlösung. Unsere Business Suite nimmt im täglichen Geschäft dem Management, Marketeer und Inhouse-SEO zeitaufwändige Arbeit ab, indem aufwendige Datenanalysen über viele Datenquellen in einem zentralen Tool zur Verfügung gestellt werden. Unsere User können sich sofort auf konkrete Maßnahmen und den Erfolg Ihrer Webseiten konzentrieren, ohne stundenlange Recherchen und Datenaufbereitung. Zusätzlich hilft ein persönlicher Customer Success Manager bei der Qualitätssicherung der Website, inklusive leistungsstarker SEO“, führt Unterberg aus.

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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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AI Summaries

Stefan Unterberg wird Österreich-Chef von Ryte

  • Ryte, vormals als OnPage.org in Deutschland gegründet, expandiert mit Stefan Unterberg (44) nach Österreich, somit ist die Analyse-Software auch hierzulande verfügbar.
  • Ryte wurde 2012 von Andreas Bruckschlögl, Marcus Tandler und Niels Dörje in München gegründet.
  • Mit der Software sollen die Kunden alle relevanten digitalen Marketingkanäle zentral steuern, heißt es in der Presseaussendung.
  • Zu den bestehenden Kunden zählen Allianz, Aida Cruises, Aldi Süd, dm drogerie markt, Lidl, Sixt, Tchibo, TUI, Burda, Condé Nast und FUNKE Digital.

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Stefan Unterberg wird Österreich-Chef von Ryte

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