10.04.2020

Diese Startups hatten die meisten Social Media-Interactions rund um Corona

Wichtige Jobs in der Coronakrise, abgesagte Veranstaltungen und schräge Memes: Whatchado, Trinews und iamstudent punkten in diesem außertourlichen Storyclash-Ranking.
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(c) Storyclash

Das Linzer Startup Storyclash erstellt für den brutkasten monatliche Rankings von Startups und ihren Interaktionen auf Social Networks (hier geht es zum Beispiel zum Ranking aus dem Pre-Corona-Monat Februar). Aufgrund der aktuellen Lage hat Storyclash nun auch ein Ranking jener von Storyclash erfasster Startups erstellt, die im März besonders viele Interaktionen rund um das Coronavirus erzielten. Erfasst wurden dabei die Keywords  „covid-19“, „coronakrise“ und „coronavirus“.

+++Coronavirus: Daten, News und Hintergründe+++

Angeführt wird das Ranking vom brutkasten selbst, welches ebenfalls Teil des Storyclash-Monitorings ist. Allerdings müssen wir an dieser Stelle fairerweise betonen, dass der Vergleich mit anderen Startups hinkt – denn als Medium ist es freilich unsere Kernaufgabe, aktuelle Entwicklungen durch Berichterstattung zu begleiten. Viel spannender ist daher die Performance der weiteren Startups.

Whatchado zeigt wichtige Jobs in der Coronakrise

Als „echte“ Nummer eins kann hier das HR-Startup whatchado genannt werden: Dieses hat sich unter anderem auf der eigenen Facebook-Seite der aktuellen Situation angepasst und stellt nun bewusst jene Berufe vor, die in der aktuellen Situation als systemrelevant gelten – inklusive Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz.

Auf Platz 3 findet sich das Triathlonportal Trinews.at – ähnlich wie der brutkasten ist Trinews.at ein Medium, allerdings mit sportlicherem Fokus. Hier ging es auf der Facebook-Seite zuletzt um Sportevents, die wegen der Krise abgesagt werden mussten – aber auch um die Möglichkeiten, den eigenen Sporthändler während des Lockdown zu unterstützen.

Als vierter – und somit eigentlich dritter – Ranking-Teilnehmer steht schließlich die Studentenplattform iamstudent auf dem Podest. Hier punktet man mit Angeboten, die nach dem Lockdown eingelöst werden können, sowie mit lustigen Memes.

Die für das Ranking verwendeten Daten stammen allesamt von Storyclash. Das Social Media Monitoring Tool des Linzer Startups ermöglicht es, die Verbreitung von Inhalten auf sozialen Netzwerken in Echtzeit zu erfassen und darauf aufbauend ein transparentes Ranking zu erstellen.

+++Storyclash bietet kostenloses Social-Media-Krisenmonitoring für NGOs+++

Disclaimer: Gemessen werden Interaktionen wie Likes, Shares, Comments, Interactions u.ä., auf Facebook, YouTube, Instagram und Twitter. Klicks auf Link-Postings werden dabei nicht berücksichtigt bzw. gemessen.

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Cyberhsell-CEO Mario Curvelo Carvalho | (c) Cybershell Technologies

Es ist das Zukunftsszenario schlechthin: Menschenleere Produktionshallen, gefüllt mit humanoiden Robotern, die unermüdlich arbeiten. Cybershell arbeitet daran, dass diese Vision einmal Realität wird. Das Deeptech-Startup entwickelt eine Außenschicht für humanoide Industrieroboter, die sie im Arbeitsalltag vor externen Einflüssen wie extremer Hitze, Stößen oder Chemikalien schützen soll. „Aktuell schauen die Roboter nicht so aus, als könnten sie z. B. neben einem Hochofen arbeiten“, sagt Gründer Mario Curvelo Carvalho. Cybershell soll das nun ändern. Die Idee wurde zuletzt beim Riz-up-Preis des Landes Niederösterreich in der Kategorie „Innovativ genial“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet (brutkasten berichtete).

Cybershell ist ein „First of a kind“

Laut Curvelo Carvalho gibt es ein Produkt wie Cybershell noch nicht auf dem Markt. „Cybershell ist ein First of a Kind. Es gibt Hersteller, die Abdeckungen und so für Roboter machen. Aber es gibt unseres Wissens nach noch keinen Hersteller, der das im humanoiden Bereich macht“, sagt der Niederösterreicher. Dementsprechend schwierig seien manche Schritte für Cybershell, da es noch keine Referenzbeispiele gebe. „Ich komme mir manchmal vor wie wenn ich vor einem Dschungel mit einer Planierraupe stehe und mir dort erst meinen Weg ebnen muss“, sagt Curvelo Carvalho.

Erstmalige Versicherung einer Flotte

Laut dem Gründer ergibt sich durch seine Technik ein entscheidender Vorteil: Durch Schadensreduktion, Austauschbarkeit und standardisierte Betriebs- und Wartungsdaten gebe es eine bessere Grundlage für die Versicherbarkeit von humanoiden Robotern. „Die Versicherung hat das erste Mal die Möglichkeit, auf Daten zurückzugreifen und damit zu arbeiten. Damit können Versicherer Risiken, Schadenwahrscheinlichkeiten und mögliche Prämiengrundlagen besser bewerten“, erklärt der Founder und ergänzt: „Die Versicherungen sagen aktuell ‚Wir haben keine Werte, wir können hier nicht berechnen, wie hoch die Ausfallsrate ist und wie viel Schaden da wirklich auf uns zukommt.“ Doch bevor eine Flotte versichert werden kann, braucht Cybershell die notwendigen Zertifikate. An diesen werde gerade gearbeitet.

Modularer Aufbau

Das Startup setzt auf einen modularen Aufbau. Die Protektoren für z. B. Schultern, Arme und Beine sind getrennt abnehmbar und greifen nicht in Antrieb, Steuerungssoftware oder Sicherheitslogistik ein. „Es geht darum, die Downtime zu reduzieren. Wenn ein Roboter beschädigt wurde, dann wollen wir nicht, dass der ganze Roboter getauscht wird. Es soll einfach das beschädigte Modul werkzeuglos abgenommen werden und das neue Modul eingesetzt werden und nach 20 Minuten soll die Downtime vorbei sein“, erklärt Curvelo Carvalho. Die Außenschicht besteht aus fünf Layern, wobei jeder eine eigene Funktion hat und unterschiedlich anpassbar ist, je nachdem, wo der Roboter zum Einsatz kommt.

Das Patent als nächster Milestone

Das Unternehmen befindet sich aktuell noch vor der Gründungsphase und ist gebootstrappt. Gründen und die Suche nach Investoren machen laut Curvelo Carvalho erst dann Sinn, wenn die Firma das entsprechende Patent habe. Dafür müsse zuvor noch die Firma gegründet werden. Es läuft somit alles auf das Patent hinaus, noch im Herbst soll der Antrag gestellt werden. Förderungen hat Cybershell noch keine erhalten, jedoch hat das Startup bereits einen FFG-Patenscheck, also einen ersten Schritt in Richtung FFG-Förderung.

Eine Auswanderung in die USA stellt für Curvelo Carvalho aktuell keine Option dar. In Europa dauert zwar der Aufbau eines Unternehmens länger als in den USA, doch Cybershell habe hierzulande alles, was es für den Aufbau benötige. „Wir können hier vom Ökosystem, von den Inkubatoren und von den Förderungen profitieren. Cybershell muss ein niederösterreichisches Unternehmen werden. Das steht ganz groß auf unserer Flagge drauf“, sagt Curvelo Carvalho.

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Diese Startups hatten die meisten Social Media-Interactions rund um Corona

  • Das Linzer Startup Storyclash erstellt für den brutkasten monatliche Rankings von Startups und ihren Interaktionen auf Social Networks. Nun wurde ein spezielles Ranking zur Coronakrise erstellt.
  • Erfasst wurden dabei die Keywords  „covid-19“, „coronakrise“ und „coronavirus“.
  • Angeführt wird das Ranking vom brutkasten selbst, welches ebenfalls Teil des Storyclash-Monitorings ist.
  • Allerdings müssen wir an dieser Stelle fairerweise betonen, dass der Vergleich mit anderen Startups hinkt – denn als Medium ist es freilich unsere Kernaufgabe, aktuelle Entwicklungen durch Berichterstattung zu begleiten.
  • Auf den Plätzen zwei bis vier folgen Whatchado, Trinews und iamstudent.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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  • Erfasst wurden dabei die Keywords  „covid-19“, „coronakrise“ und „coronavirus“.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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