01.07.2022

Wie Startups aus Österreich die Mobilitätswende vorantreiben

Österreichische Startups liefern für die Mobilitätswende bereits seit mehreren Jahren Lösungen und haben sich in unterschiedlichsten Bereichen am Markt etabliert – angefangen vom privaten Carsharing bis hin zur betrieblichen Mobilität.
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Der Verkehr ist für fast 30 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der EU verantwortlich, von denen 72 Prozent auf den Straßenverkehr entfallen. Und ein Blick nach Österreich zeigt: Hierzulande stieß der Verkehrssektor 2020 rund 50 Prozent mehr CO2 aus als noch im Jahr 1990. Zudem hat Österreichs Verkehr laut dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ) den zweithöchsten Pro-Kopf-CO2-Ausstoß der EU. Die Liste an Statistiken und Zahlen ließe sich weiter fortsetzen. Fest steht: Österreich hat es sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2040 klimaneutral zu sein. Und um dieses Jahrhundertprojekt zu erreichen, bedarf es einer enormen Kraftanstrengung in der Dekarbonisierung des Verkehrssektors.

Der Mobilitätsmasterplan 2030

Von Seiten der Politik wurde dafür unter anderem der Mobilitätsmasterplan 2030 für den Verkehrsbereich vorgelegt. Darin bekennt sich die Regierung zum weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Die Dekarbonisierung der Mobilität soll demnach entlang von drei Ebenen erfolgen. Erstens soll der verbleibende Individualverkehr verbessert werden, indem der energieeffiziente Elektroantrieb zur Anwendung kommt. Zweitens sollte Verkehr und Transport, der sich nicht vermeiden lässt, auf umweltfreundliche Verkehrs- und Transportmittel verlagert werden. Dazu zählen Fahrrad, Bus und Bahn. Und drittens sollte, dort wo möglich, eine Vermeidung von Verkehr stattfinden. Dazu heißt es: “Mit einer nachhaltigen Standort- und Raumplanung der kurzen Wege, aber auch mit Telearbeit oder der Bildung von Fahrgemeinschaften lässt sich Verkehr vermeiden”.

Die Hebel zur Dekarbonisierung

Aktuell beläuft sich der CO2 Ausstoß im Verkehrssektor in Österreich auf rund 25 Millionen Tonnen CO2. Entsprechend groß ist somit auch die sogenannte “Zielerreichungslücke”, wie Mobilitätsexperte Oliver Danninger von der accilium GmbH weiß. Die auf Digitalisierung und Mobilitätsfragen spezialisierte Unternehmensberatung hat im Frühjahr 2022 eine neue Metastudie zur Dekarbonisierung der Mobilität veröffentlicht. “Um die Ziellücke zu schließen, gibt es drei zentrale Hebel. Dazu zählen CO2-freie Fahrzeugantriebe, die Erhöhung des Besetzungsgrades sowie die Reduktion der Wege”, so Danninger.

Mobility as a Service als Schlüssel

Damit die die Mobilitätswende gelingt, müssen laut Danninger in den nächsten Jahren zudem Mobility-as-a-Service-Angebote weiter ausgebaut werden. Das Konzept „Mobility as a Service“ (MaaS) bezeichnet ein umfassendes, über eine einheitliche, digitale Schnittstelle zugängliches Mobilitätsangebot. Möglichst alle verfügbaren Ressourcen werden dabei zu einem auf den individuellen Bedarf abgestimmten und flexiblen Mobilitätsangebot gebündelt. So sollen Lücken im Angebot klimaverträglicher Mobilität geschlossen und die Zugänglichkeit zu multimodaler Mobilität vereinfacht werden.

Neben neuen Technologien und Plattformen bedarf es laut Danninger allerdings auch einer physischen Infrastruktur. “Eine digitale Lösung ist nur die halbe Miete. In einer ländlichen Region wie beispielsweise dem Waldviertel nützt mir die smarteste App nichts, wenn ich die physischen Angebote und den Rückgrat des öffentlichen Verkehrs nicht habe”, so der Experte. Betrachtet man den Status Quo in Bezug auf das Mobilitätsverhalten der Österreicher:innen in der Stadt und am Land, so zeigt sich: In der Millionenstadt Wien wird beispielsweise nur ein Drittel der Wege mit dem privaten PKW zurückgelegt, ein ganz anderes Bild ergibt sich hingegen in ländlichen Regionen. Das dortige Hauptverkehrsmittel ist unangefochten das Auto. Nur jeder dritte Kilometer wird dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Zudem können in der Stadt erfolgreich erprobte Sharing-Modelle nicht eins zu eins als Blaupause aufs Land übertragen werden.

Carsharing am Land

Obgleich sich Carsharing im ländlichen Bereich deutlich schwieriger gestaltet als in der Stadt, gibt es in Österreich auch Startups, die sich dieser Herausforderungen stellen. Eines von ihnen ist das Wiener Startup Smart Move hinter dem die österreichische KIR-Group steht. Die Idee: Mit einer eigens entwickelten Mobility-Lösung können KMU und Gemeinden künftig selbst zu Carsharing-Anbietern werden. Über die Plattform von Smart Move können so ungenutzte Fahrzeuge von Firmenfuhrparks für die Mehrfachnutzung geöffnet und somit besser ausgelastet werden. Um ein Pool-Auto, das eine durchschnittlich Stehzeit von rund 60 Prozent hat, sinnvoll und effizient zu nutzen, muss lediglich eine Carsharing-Box installiert und die Anbindung an das Smart-Move-System freigeschalten werden. Firmen entscheiden zudem selbst, wem sie ihre Flotte außerhalb des eigenen Bedarfs zur Verfügung stellen möchten. Das Carsharing kann rein intern, auf das betriebsnahe Umfeld oder die gesamte Öffentlichkeit ausgerollt werden. Je nach Berechtigung können Dienstwägen beispielsweise zu Pool-Autos umfunktioniert werden. Auch Angehörige von Mitarbeiter:innen können zur Nutzung berechtigt werden.

Digitalisierung & Fahrgemeinschaften

Neben neuen Carsharing-Konzepten, die künftig auch am Land funktionieren sollen, stellen auch Fahrgemeinschaften einen Schlüssel in der Dekarbonisierung des Verkehrs dar. Stichwort: Erhöhung des Besetzungsgrades. Auch hier haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Startups in Österreich erfolgreich mit digitalen Lösungen am Markt etabliert. Eines von ihnen ist das Linzer Startup Carployee, das eine Mitfahr-App entwickelt hat, damit Mitarbeiter:innen von Unternehmen mit ihren Kollegen:innen einfacher Fahrgemeinschaften bilden können.

Die Benutzeroberfläche von Carployee | (c) Carployee

Die Carpooling-Lösung setzt dabei auf Belohnungen, die entsprechend firmeninternen Regelungen individuell gestaltbar sind. Diese können beispielsweise Freistunden, Gutscheine oder gratis Mitarbeiterparkplätze umfassen. In den letzten Jahren konnte das Startup mit seiner Lösung zahlreiche Großkunden gewinnen, darunter beispielsweise Rosenbauer, LKW Walter, Stihl, Mercedes Benz Polen oder die Schweizer AMAG. Im Herbst 2021 sorgte das Startup mit seinem Exit an den US-Anbieter RideAmigos für Schlagzeilen. Das Team von Carployee blieb trotz der Übernahme erhalten und agiert nach wie vor von Linz aus. Gemeinsam mit RideAmigos wird zudem an neuen Lösungen gearbeitet. Erst im März diesen Jahres launchte das Startup auf Basis der bisherigen Carployee App die neue App “Pave Commute”. Damit sollen datenbasiert Empfehlungen abgegeben werden, wie man am Weg zwischen Zuhause und Büro Zeit und Spritkosten sparen sowie CO2 vermeiden kann. Die App berücksichtigt zum Beispiel auch wiederkehrende Home-Office-Tage bei der Berechnung der Route einer möglichen Fahrgemeinschaft.

Neben Carployee bietet zudem auch das Innsbrucker Startup Ummadum eine Lösung für Pendler:innen an. Im Zentrum steht ebenfalls ein Gamification-Ansatz. Wer mit Ridesharing oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt, sammelt in der App Punkte. Diese wiederum können bei Partnerbetrieben eingelöst werden. Erst Ende April startete ummadum gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) ein neues Pilotprojekt mit dem klingenden Namen “nahallo”. Im Projekt wird die Organisation von Fahrgemeinschaften über die ummadum-App mit der Bereitstellung eines kostenlosen fixen Parkplatz in einer Park & Ride-Anlage kombiniert – vorerst im Pilotversuch in Korneuburg.

Betriebliche Mobilität optimieren

Damit Pendlerströme nachhaltiger werden, müssen künftig auch Unternehmen verstärkt mit ins Boot geholt werden. Eine Softwarelösung dafür liefert das Linzer Startup triply. Mit Hilfe der digitalen Plattform “Upscore Mobility Audit” wird die betriebliche Mobilität von Unternehmen und deren Mitarbeiter:innen analysiert. In einem ersten Schritt erfolgt die Datensammlung. Dafür kommen beispielsweise Mitarbeiterbefragungen, GIS-Daten oder anonymisierte Adressdaten zum Einsatz. In einem nächsten Schritt werden die Daten aggregiert und visualisiert, um so einen Überblick über den Status Quo zu bekommen. Ein sogenannter “Mobility.Score” veranschaulicht dabei, wie gut entwickelt die betriebliche Mobilität der jeweiligen Unternehmen ist. Dazu zählen beispielsweise die durchschnittliche Wegstrecke, Pendelzeit oder CO2-Emissionen. Aber auch Kosten für Unternehmen und Mitarbeiter:innen sowie Reisezeit, Umwelt- und Gesundheitseffekte werden berücksichtigt. In einem letzten Schritt werden gemeinsam mit den jeweiligen Unternehmen Maßnahmen erarbeitet, um die betriebliche Mobilität umweltfreundlicherer und kosteneffizienter zu gestalten. Dies umfasst beispielsweise auch die Reduktion von Parkplätzen.

Die Plattform von triply analyisiert die betriebliche Mobilität von Unternehmen | (c) triply

Mieten statt Besitzen

Neben neuen Möglichkeiten mit Daten die Dekarbonisierung der Mobilität voranzutreiben, ist in den letzten Jahren zudem ein Wertewandel in der Bevölkerung feststellbar. Immer öfter zahlen wir nicht mehr für den Besitz, sondern nur mehr für die Nutzung von Dingen. Im Zentrum stehen dabei Abo-Modelle, die sich derzeit in Österreich im Mobilitätssektor etablieren. Besonders hervorgestochen ist 2021 der Trend zu sogenannten Fahrrad-Abos, wobei in der Bundeshauptstadt Wien gleich mehrere Anbieter an den Start gingen. Einer von ihnen ist das Wiener Startup Eddi Bike, das mit dem Konzept “Bicycle-as-a-Service” um Kund:innen wirbt. Im Zentrum des Geschäftsmodell steht Convenience. Im monatlich kündbaren Abo bietet das Unternehmen neben einem Fahrrad auch die Wartung und Reparatur an. Im Gegensatz zu Free-Floating-Modellen befindet sich das Rad zudem über die gesamte Abodauer im Besitz der Kund:innen. Neben dem Wartungsaufwand möchte das Startup auch die Anschaffungskosten reduzieren und so Menschen dazu animieren, auf das Fahrrad umzusteigen.

Abo für Autos am Vormarsch

Den Ansatz “Nutzen statt Besitzen” verfolgt auch das Wiener Startup vibe, das E-Autos im Abo zum monatlichen Fixpreis ohne Anzahlung anbietet. Seit dem Marktstart im Jahr 2020 positioniert sich das Unternehmen bewusst als Alternative zu langfristigen Kauf- und Leasing-Verträgen. Die Mindestlaufzeit der Abos beträgt sechs Monate. vibe legt dabei einen Fokus auf das B2B-Geschäft, wobei das Startup Firmen beim Umstieg auf elektrische Fuhrparklösungen unterstützt. Das Startup möchte in erster Linie mit Kostentransparenz und der Verfügbarkeit der gängigsten E-Automarken punkten. Beim Kauf eines E-Autos sind laut vibe Gründerin & CEO Lisa Ittner nämlich nicht nur Versicherung, Steuern und Reifenwechsel zu berechnen, sondern vor allem auch der monatliche Wertverlust als Anteil am Kaufpreis. Dieser könne bei E-Autos aufgrund der rapiden Technologieentwicklung besonders hoch ausfallen. Ein weiterer Aspekt umfasst zudem die Vorbildwirkung, die E-Autos im Fuhrpark auf Kund:innen aber auch die eigenen Mitarbeiter:innen haben. E-Mobilität versteht sich demnach auch als ein Employer-Branding-Instrument, so Ittner.

Die Möglichkeiten der Blockchain

Einen völlig anderen Ansatz als bestehende Carsharing-Anbieter am Markt möchte hingegen das Wiener Startup Eloop gehen, das auf ein “Free-Floating“-Modell setzt und erst im Mai diesen Jahres eine Investmentrunde in Millionenhöhe abgeschlossen hat. 2020 brachte das Unternehmen seinen Eloop One Token auf den Markt, über den sich Nutzer:innen an den Umsätzen der rein elektrischen Carsharing-Flotte beteiligen können. Dabei wird ein bestehender Asset, nämlich die bestehende E-Carsharing-Flotte, tokenisiert und als Anlageprodukt angeboten. Die Vision hinter dem Blockchain-basierten Modell: Nutzer:innen sollen so aktiv beim Aufbau der Carsharing-Infrastruktur partizipieren und zugleich vom unternehmerischen Erfolg des rein elektrischen Carsharing-Anbieters profitieren.

Seit dem Start wurden so mehr als 20 Tesla Model 3 tokenisiert. Insgesamt hat das Startup aktuell mehr als 200 Tesla Model 3 auf Wiens Straßen gebracht. Aktuell expandiert das Startup auch nach Deutschland. Wie die beiden Gründer Nico Prugger und Leroy Hofer erläutern, positioniert sich das Unternehmen mit seinem Carsharing-Modell nicht nur für Kurzfahrten, sondern möchte auch längere Wochenendtrips ermöglichen. Aktuell wird zudem im Rahmen eines Pilotprojekts eine neues Abo-Modell erprobt. In der Pauschale sind pro Monat jeweils 30 Kurztrips bis zu 60 Minuten sowie vier Tagestrips bis zu 24 Stunden inkludiert. “Wir möchten mit unserem neuen Angebot ein umweltfreundliches, komfortables und günstiges Mobilitätskonzept als ernstzunehmende Konkurrenz zum Privat-PKW bieten”, so Hofer abschließend. Auf der Website informiert das Startup zudem in Echtzeit über die CO2-Einsparung. Durch die E-Carsharing-Autos wurden demnach allein in Wien mehr als 1300 Tonnen CO2 eingespart. Dies entspricht rund 17 Erdumrundungen mit einem Verbrenner-PKW.

Lösungen für den Weltmarkt

Lösungen für die Mobilitätswende von österreichischen Startups stoßen mittlerweile auch international auf Anklang, wie das Wiener Mobility Startup goUrban beweist. Ursprünglich startete das 2016 gegründete Unternehmen mit einer Sharing-Plattform für E-Mopeds in Wien. Kurz nach dem Marktstart im Jahr 2018 eröffnete sich jedoch ein noch viel größeres Geschäftsmodell, das noch im gleichen Jahr zum (Teil-)Pivot führte. „Die damals am Markt verfügbare Software erfüllte unsere Erwartungen nicht. Also begannen wir, unsere eigene Software zu entwickeln, und wurden zur digitalen Mobilitätsplattform“, wie Jonathan Gleixner, CEO und Co-Founder von goUrban, erläutert.

Die Mobility-SaaS-Plattform erfüllt mittlerweile zahlreiche Use-Cases. So ermöglicht das Startup im B2B-Bereich seinen Kund:innen beispielsweise den Zustand ihrer Flotte in Echtzeit zu überwachen, Beziehungen zu ihren Kund:innen zu pflegen oder datengestützte Entscheidungen für eine optimale Nutzung zu treffen. Zum Kundenkreis zählen neben Micromobility-Anbietern auch klassische Autovermietungen oder Unternehmen, die ihre Flotten digital managen wollen. Heute agiert das Startup mit seiner Plattform in über 100 Städten und vernetzt für seine Kund:innen weltweit insgesamt 30.000 Fahrzeuge. Zudem konnte das Unternehmen seit Beginn der Pandemie laut Gleixner seinen Umsatz jedes Jahr verdreifachen. Erst Ende Juni gab goUrban den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Millionenhöhe bekannt. „Das achtstellige Budget nach dem Investment ermöglicht uns nun auch eine Verdreifachung des Teams von 50 auf 150 Mitarbeiter:innen bis Jahresende“, so Gleixner.

Aktuell verfügt das Startup über Standorte in Wien und Novi Sad (Serbien). Wie Gleixner weiters ausführt soll sich die Plattform ab 2023 zur größten Software-Firma im Bereich von Shared Mobility entwickeln. Dabei verfolgt das Startup die Vision, dass sich Mobilität langfristig von Besitz zu einem flexiblen Service transformiert. „Mit einer  zunehmenden Urbanisierung der Gesellschaft wird sich die Mobilität in den nächsten zehn Jahren mehr verändern als in den vergangenen 130 Jahren. Shared Mobility ist in der Form nicht mehr aufzuhalten“, so Gleixner abschließend.


Dieser Artikel erschien in gedruckter und leicht abgeänderter Form im brutkasten-Magazin #14 “besser fahren”

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Peter Ahnert, Hermann Erlach, Marco Porak und Jeannette Gorzala
Peter Ahnert, Hermann Erlach, Marco Porak und Jeannette Gorzala | Foto: brutkasten

“No Hype KI” wird unterstützt von CANCOM AustriaIBMITSVMicrosoftNagarroRed Hat und Universität Graz.


Wo stehen wir wirklich, was die Adaption von künstlicher Intelligenz in der österreichischen Wirtschaft angeht? Diese Frage zu beantworten war eines der Ziele der Serie „No Hype KI„, die brutkasten anlässlich des zweijährigen Bestehens von ChatGPT gestartet hat. Die ersten fünf Folgen beleuchten unterschiedliche Aspekte des Themas und lieferten eine Bestandsaufnahme.

Im Staffelfinale, der sechsten Folge, war der Blick dann in Richtung Zukunft gerichtet. Dazu fanden sich die Österreich-Chefs von Microsoft und IBM, Hermann Erlach und Marco Porak, sowie Nagarros Big Data & AI Practice Lead für Central Europe, Peter Ahnert, und KI-Expertin Jeannette Gorzala, die auch Mitglied des KI-Beirats der österreichischen Bundesregierung ist, im brutkasten-Studio ein.

„Der Hype ist weg und das ist eine gute Sache“

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Auch Marco Porak, General Manager von IBM in Österreich, schlägt in eine ähnliche Kerbe. Er sieht das abgelaufene Jahr als eine Phase der Erkenntnis. Den Status Quo bei KI in Österreichs Unternehmen beschreibt er im Talk folgendermaßen: „Wir haben allerorts sehr viel ausprobiert, sind vielleicht da und dort auf die Nase gefallen“. Gleichzeitig habe es auch „schöne Erfolge“ gegeben. Für Porak ist klar: „Die Frage der Stunde lautet: Wie machen wir jetzt von hier weiter?“

AI Act: „Jetzt müssen wir ins Tun kommen“

Ein großes Thema dabei ist der AI Act der EU. Jeannette Gorzala, Gründerin von Act.AI.Now, plädiert für eine pragmatische Haltung gegenüber der EU-Verordnung: „Der AI-Act ist ein Faktum, er ist da. Jetzt müssen wir ins Tun kommen.“ Sie sieht in dem Regelwerk einen Wegweiser: „Wir müssen die entsprechenden Kompetenzen aufbauen und die Möglichkeiten nutzen, die diese Regulierung bietet. Das ist der Reiseplan, den wir brauchen.“

Auch Marco Porak sieht den AI Act positiv: „Er hat nicht die Algorithmen reguliert, sondern gesagt, was wir in Europa gar nicht wollen, etwa Sozialpunktesysteme oder Gesichtserkennung in Echtzeit.“ So entstehe für Unternehmen im globalen Wettbewerb ein Vorteil, wenn sie ihre KI-Anwendung nach europäischen Maßstäben zertifizieren lassen: „Das ist wie ein Gütesiegel.“

„Müssen positiv aggressiv reingehen, um unseren Wohlstand zu halten“

Hermann Erlach von Microsoft bezeichnet den Ansatz des AI Act ebenfalls als „gut“, betont aber gleichzeitig, dass es jetzt auf die Umsetzung von KI-Projekten ankomme: „Wir haben eine Situation, in der jedes Land an einem neuen Startpunkt steht und wir positiv aggressiv reingehen müssen, um unseren Wohlstand zu halten.“

Peter Ahnert sieht dabei auch ein Problem in der öffentlichen Wahrnehmung: KI werde tendenziell nicht nur zu klein gedacht, sondern meist auch in Zusammenhang mit Risiken wahrgenommen: „Es werden die Chancen nicht gesehen.“ Woran liegt es? „Zu einem erheblichen Teil daran, dass noch zu wenig Bildung und Aufklärung an dem Thema da ist. In Schulen, in Universitäten, aber auch in Unternehmen und in der öffentlichen Hand.“ Hier müsse man ansetzen, sagt der Nagarro-Experte.

Jeannette Gorzala sieht das ähnlich: „Bildung und Kompetenz ist das große Thema unserer Zeit und der zentrale Schlüssel.“ Verstehe man etwas nicht, verursache dies Ängste. Bezogen auf KI heißt das: Fehlt das Verständnis für das Thema, setzt man KI nicht ein. Die Opportunitätskosten, KI nicht zu nutzen, seien aber „viel größer“ als das Investment, das man in Bildung und Governance tätigen müssen. „Natürlich ist es ein Effort, aber es ist wie ein Raketenstart“, sagt Gorzala.

IBM-Programm: „Die Angst war weg“

Wie das in der Praxis funktionieren kann, schilderte IBM-Chef Porak mit einem Beispiel aus dem eigenen Unternehmen. IBM lud weltweit alle Mitarbeitenden zu einer KI-Challenge, bei der Mitarbeiter:innen eigene KI-Use-Cases entwickelten, ein – mit spürbaren Folgen: „Die Angst war weg.“ Seine Beobachtung: Auch in HR-Teams stieg die Zufriedenheit, wenn sie KI als Assistenz im Arbeitsablauf nutzen. „Sie können sich auf die komplexen Fälle konzentrieren. KI übernimmt die Routine.“

Microsoft-Chef Erlach warnt auch davor, das Thema zu stark unter Bezug auf rein technische Skills zu betrachten: „Die sind notwendig und wichtig, aber es geht auch ganz viel um Unternehmens- und Innovationskultur. Wie stehen Führungskräfte dem Thema AI gegenüber? Wie steht der Betriebsrat dem Thema AI gegenüber?“, führt er aus.

Venture Capital: „Müssen in Europa ganz massiv was tun“

Soweit also die Unternehmensebene. Einen große Problemstelle gibt es aber noch auf einem anderen Level: Der Finanzierung von Innovationen mit Risikokapital. „An der Stelle müssen wir in Europa ganz massiv was tun“, merkte Ahnert an. Er verwies auf Beispiele wie DeepMind, Mistral oder Hugging Face, hinter denen jeweils europäische Gründer stehen, die aber in den USA gegründet, ihre Unternehmen in die USA verkauft oder zumindest vorwiegend aus den USA finanziert werden.

Der Nagarro-Experte verwies dazu auf eine Studie des Applied AI Institute, für die Startups aus dem Bereich generative KI zu den größten Hürden, mit denen sie es zu tun haben, befragt wurden. „51 Prozent haben Funding genannt. Weit abgeschlagen an zweiter Stelle mit 24 Prozent erst kam die Regulierung und unter 20 Prozent waren Themen wie Fachkräftemangel oder Zugang zu Compute Power.“ Ahnerts Appell: „Bei dem Thema Finanzierung müssen wir was tun, damit wir in der nächsten Welle an der Spitze sind.“

Erlach: Adaption entscheidend

Letztlich sei aber vielleicht gar nicht so entscheidend, wo eine Technologie produziert werde, argumentierte Hermann Erlach von Microsoft. Denn es komme auf die Adaption an: „Vielleicht ist die Diskussion Europa vs. Amerika in Teilbereichen die falsche.“ Die wichtigere Frage sei also: „Wie adaptiere ich diese Technologie möglichst schnell, um meinen Wohlstand zu erhöhen?“

Marco Porak ergänzt: „Ganz, ganz wesentlich ist Mut. Ganz, ganz wesentlich ist unsere kulturelle Einstellung zu dem Thema.“ Man müsse die Chancen sehen und weniger das Risiko. In der Regulatorik könne man dies begleiten, indem man Anreize schafft. „Und ich glaube, wenn wir das als Österreich mit einem großen Selbstbewusstsein und auch als Europa mit einem großen Selbstbewusstsein machen, dann haben wir in fünf Jahren eine Diskussion, die uns durchaus stolz machen wird.“


Die gesamte Folge ansehen:


Die Nachlesen der bisherigen Folgen:

Folge 1: „No Hype KI – wo stehen wir nach zwei Jahren ChatGPT?“

Folge 2: „Was kann KI in Gesundheit, Bildung und im öffentlichen Sektor leisten?“

Folge 3: “Der größte Feind ist Zettel und Bleistift”: Erfolgsfaktoren und Herausforderungen in der KI-Praxis”

Folge 4: KI-Geschäftsmodelle: “Wir nutzen nur einen Bruchteil dessen, was möglich ist”

Folge 5: Open Source und KI: “Es geht nicht darum, zu den Guten zu gehören”


Die Serie wird von brutkasten in redaktioneller Unabhängigkeit mit finanzieller Unterstützung unserer Partner:innen produziert.

No Hype KI

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Peter Ahnert, Hermann Erlach, Marco Porak und Jeannette Gorzala | Foto: brutkasten

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Wo stehen wir wirklich, was die Adaption von künstlicher Intelligenz in der österreichischen Wirtschaft angeht? Diese Frage zu beantworten war eines der Ziele der Serie „No Hype KI„, die brutkasten anlässlich des zweijährigen Bestehens von ChatGPT gestartet hat. Die ersten fünf Folgen beleuchten unterschiedliche Aspekte des Themas und lieferten eine Bestandsaufnahme.

Im Staffelfinale, der sechsten Folge, war der Blick dann in Richtung Zukunft gerichtet. Dazu fanden sich die Österreich-Chefs von Microsoft und IBM, Hermann Erlach und Marco Porak, sowie Nagarros Big Data & AI Practice Lead für Central Europe, Peter Ahnert, und KI-Expertin Jeannette Gorzala, die auch Mitglied des KI-Beirats der österreichischen Bundesregierung ist, im brutkasten-Studio ein.

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Auch Marco Porak sieht den AI Act positiv: „Er hat nicht die Algorithmen reguliert, sondern gesagt, was wir in Europa gar nicht wollen, etwa Sozialpunktesysteme oder Gesichtserkennung in Echtzeit.“ So entstehe für Unternehmen im globalen Wettbewerb ein Vorteil, wenn sie ihre KI-Anwendung nach europäischen Maßstäben zertifizieren lassen: „Das ist wie ein Gütesiegel.“

„Müssen positiv aggressiv reingehen, um unseren Wohlstand zu halten“

Hermann Erlach von Microsoft bezeichnet den Ansatz des AI Act ebenfalls als „gut“, betont aber gleichzeitig, dass es jetzt auf die Umsetzung von KI-Projekten ankomme: „Wir haben eine Situation, in der jedes Land an einem neuen Startpunkt steht und wir positiv aggressiv reingehen müssen, um unseren Wohlstand zu halten.“

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Jeannette Gorzala sieht das ähnlich: „Bildung und Kompetenz ist das große Thema unserer Zeit und der zentrale Schlüssel.“ Verstehe man etwas nicht, verursache dies Ängste. Bezogen auf KI heißt das: Fehlt das Verständnis für das Thema, setzt man KI nicht ein. Die Opportunitätskosten, KI nicht zu nutzen, seien aber „viel größer“ als das Investment, das man in Bildung und Governance tätigen müssen. „Natürlich ist es ein Effort, aber es ist wie ein Raketenstart“, sagt Gorzala.

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Der Nagarro-Experte verwies dazu auf eine Studie des Applied AI Institute, für die Startups aus dem Bereich generative KI zu den größten Hürden, mit denen sie es zu tun haben, befragt wurden. „51 Prozent haben Funding genannt. Weit abgeschlagen an zweiter Stelle mit 24 Prozent erst kam die Regulierung und unter 20 Prozent waren Themen wie Fachkräftemangel oder Zugang zu Compute Power.“ Ahnerts Appell: „Bei dem Thema Finanzierung müssen wir was tun, damit wir in der nächsten Welle an der Spitze sind.“

Erlach: Adaption entscheidend

Letztlich sei aber vielleicht gar nicht so entscheidend, wo eine Technologie produziert werde, argumentierte Hermann Erlach von Microsoft. Denn es komme auf die Adaption an: „Vielleicht ist die Diskussion Europa vs. Amerika in Teilbereichen die falsche.“ Die wichtigere Frage sei also: „Wie adaptiere ich diese Technologie möglichst schnell, um meinen Wohlstand zu erhöhen?“

Marco Porak ergänzt: „Ganz, ganz wesentlich ist Mut. Ganz, ganz wesentlich ist unsere kulturelle Einstellung zu dem Thema.“ Man müsse die Chancen sehen und weniger das Risiko. In der Regulatorik könne man dies begleiten, indem man Anreize schafft. „Und ich glaube, wenn wir das als Österreich mit einem großen Selbstbewusstsein und auch als Europa mit einem großen Selbstbewusstsein machen, dann haben wir in fünf Jahren eine Diskussion, die uns durchaus stolz machen wird.“


Die gesamte Folge ansehen:


Die Nachlesen der bisherigen Folgen:

Folge 1: „No Hype KI – wo stehen wir nach zwei Jahren ChatGPT?“

Folge 2: „Was kann KI in Gesundheit, Bildung und im öffentlichen Sektor leisten?“

Folge 3: “Der größte Feind ist Zettel und Bleistift”: Erfolgsfaktoren und Herausforderungen in der KI-Praxis”

Folge 4: KI-Geschäftsmodelle: “Wir nutzen nur einen Bruchteil dessen, was möglich ist”

Folge 5: Open Source und KI: “Es geht nicht darum, zu den Guten zu gehören”


Die Serie wird von brutkasten in redaktioneller Unabhängigkeit mit finanzieller Unterstützung unserer Partner:innen produziert.

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