27.12.2021

Das sind die größten Startup-Exits in Österreich aus 2021

Nicht nur, was Finanzierungsrunden angeht, dürfte 2021 in Österreich ein Rekordjahr werden. Auch was Exits angeht, ist das laufende Jahr rekordverdächtig.
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Die (wahrscheinlich) größten Startup-Exits in Österreich 2021 (vlonru.) has.to.be (250 Mio. Euro), Kalaido AI (neunstellig), Kompany (laut Gerüchten knapp neunstellig) und Geogebra (100 Mio. US-Dollar)
Die (wahrscheinlich) größten Startup-Exits in Österreich 2021 (vlonru.) has.to.be (250 Mio. Euro), Kalaido AI (neunstellig), Kompany (laut Gerüchten knapp neunstellig) und Geogebra (100 Mio. US-Dollar)

2021 brachte mit Bitpanda und GoStudent die ersten beiden Unicorns, die aus der österreichischen Startup-Szene heraus entstanden sind – und eine lange Liste an weiteren Millioneninvestments. Doch es waren nicht nur Finanzierungsrunden, die dieses Jahr für Aufsehen gesorgt haben.

Auch die Anzahl der großen Exits ist gestiegen: Zahlreiche Startup-Verkäufe wurden in diesem Jahr gemeldet – darunter etwa jener des Salzburger E-Mobilitäts-Scaleups has.to.be, das für 250 Mio. Euro vom US-Ladeinfrastrukturanbieter ChargePoint übernommen wurde, oder auch der Erwerb des Wiener Unternehmens KaleidoAI durch die australische Design-Plattform Canva um einen neunstelligen Betrag. Mit dem Exit des Wiener RegTechs Kompany an die US-Ratingagentur Moody’s kam nun ein weiteres prominentes Beispiel dazu.

Bei den allermeisten Exits wurden keine konkreten Summen genannt, weshalb sich die Gesamtsumme nicht einmal grob schätzen lässt. Dennoch steht fest: Nicht nur bei den Finanzierungsrunden, auch bei den Startup-Verkäufen dürfte 2021 ein Rekordjahr werden. Nicht berücksichtigt sind in unserer Liste Unternehmen, die von Österreich:innen gegründet wurden, aber im Ausland ansässig sind – hier gab es etwa mit busuu erst kürzlich einen 385 Mio. Euro schweren Exit.

Exits österreichischer Startups und Scaleups im Jahr 2021:

StartupKäuferVerkaufspreisBundesland
XaleonTeamViewer (D)achtstelligOberösterreich
apilayerIdera (USA)unbekanntWien
HeroGreentube (A)unbekanntWien
incubed ITVerizon (USA)unbekanntSteiermark
Kaleido AICanva (AUS)neunstelligWien
OrditoKastner (A)unbekanntNiederösterreich
Heimwerkertools.comP51 (A) u.a.unbekanntOberösterreich
Autoleasen.atLeasingMarkt.de (D)unbekanntSteiermark
tarife.atGeizhals (A)siebenstelligWien
AllcyteExscientia (UK)50 Mio. EuroWien
leichtgemacht.atMietguru (A)unbekanntWien
ShöpyNiceshops (A)unbekanntSteiermark
has.to.beChargePoint (USA)250 Mio. EuroSalzburg
HeroboxVytal (D)unbekanntWien
Fox EducationGoStudent (A)unbekanntWien
WikitudeQualcomm (US)unbekanntSalzburg
Luke RobertsOcchio (D)unbekanntWien
CarployeeRideAmigos (US)unbekanntOberösterreich
RoomleHomag Group (D)unbekanntOberösterreich
ProSaldoVisma (NOR)unbekanntWien
PadelzoneLeDap Group (SWE)unbekanntWien
PhagoMedBioNTech (D)unbekanntWien
PolymerstocklistCyrkl (CZE)unbekanntOberösterreich
ResupplyCyrkl (CZE)unbekanntOberösterreich
KompanyMoody’s (USA)unbekanntWien
OrigimmSanofi (F)siebenstelligWien
GeogebraByju’s (IND)100 Mio. USDOberösterreich
Kreisel ElectricJohn Deere (USA)unbekanntOberösterreich
DurchblickerNetrisk (HU)achtstelligWien
Berücksichtigt werden konnten nur Exits, die der Redaktion bekannt sind. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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Letzte Hardware-Dokumentation der integrierten Ausbringungseinheit im Reinraumlabor © Exolaunch

Wer im Orbit forschen oder produzieren will, sieht sich meist mit langwierigen Freigabeprozessen und Branchenbürokratie konfrontiert, heißt es in einer Aussendung des Wiener Space-Tech Startups. Tumbleweed will diese Prozesse nun beschleunigen und hat in unter neun Monaten die Hardware für die erste kommerzielle Mission „Oasis Alpha“ fertiggestellt. Die Übergabe an den Startdienstleister Exolaunch, der bereits über 790 Satelliten-Transporte abgewickelt hat, ist erfolgt.


Visualisierung von Oasis Alpha im Orbit © Tumbleweed

Standardisierte Transportboxen für Experimente

Tumbleweed nutzt für seine Missionen sogenannte „Pods“. Dabei handelt es sich um standardisierte Behälter, die wie Frachtcontainer für den Weltraum funktionieren. Kunden können ihre Experimente direkt in diese Boxen einsetzen, ohne tiefgehendes raumfahrttechnisches Fachwissen besitzen zu müssen. Die gesamte technische Integration sowie die behördlichen Zulassungsverfahren werden von Tumbleweed übernommen, wie es von Unternehmensseite heißt.


Detailansicht von Oasis Alpha auf dem Integrations-Führungsschienensystem vor
dem Einsetzen © Exolaunch

Laut dem Startup reduziert sich der Gesamtaufwand für Kunden dadurch um das Siebenfache im Vergleich zu einer selbst organisierten Weltraummission. Guillaume Brault, CTO des Startups, erklärt den strategischen Ansatz dahinter: „Unser Ziel ist es, den Weg in die Schwerelosigkeit so einfach zu machen wie den Paketversand auf der Erde“. Die Kundenpreise für den kleinsten „Pod Nano“ Behälter mit den Maßen 10 x 10 x 2.5 cm beginnen auf der Website des Unternehmens bei 15.000 Euro.

Unterschiedliche Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle für die Forschung in der Mikrogravitation sind vielfältig, da physikalische, biologische und chemische Prozesse dort ohne schwerkraftbedingte Einflüsse wie Auftrieb oder Sedimentation ablaufen. Unternehmen nutzen diese Bedingungen gezielt, um beispielsweise neue Medikamente zu entwickeln, hochwertigere Proteinkristalle zu züchten oder neuartige Materialien wie ultradünne ZBLAN-Glasfaserkabel und künstliche Netzhäute herzustellen.

Die erste Satellitenmission ist bereits komplett ausgebucht. Zu den vier internationalen Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Materialforschung zählen die Technische Universität Delft (TU Delft), das European Space Resources Innovation Centre (ESRIC), das Spring Institute for Forests on the Moon sowie das Unternehmen MassBalance.

Von der Mars-Forschung zum Erdorbit

Das Unternehmen wurde im November 2024 gegründet und beschäftigt derzeit ein 15-köpfiges Expertenteam an den Standorten Wien und Delft in den Niederlanden. Bevor sich das Startup auf die kommerzielle Mikrogravitationsforschung im Erdorbit konzentrierte, wurde zum Beispiel an windbetriebenen Mars-Robotern im Rahmen des Projekts „Tumbleweed Mars“ gearbeitet.

Während Oasis Alpha für den Start vorbereitet wird, nimmt Tumbleweed bereits Buchungen für die Folgemission „Oasis Beta“ entgegen. Julian Rothenbuchner, CEO von Tumbleweed, betont die Notwendigkeit schnellerer Prozesse: „Wenn das Weltall eine Plattform für die Produktion werden soll, muss es sich auch im Tempo der Industrie bewegen“.


Mitglieder des Tumbleweed-Teams © Tumbleweed
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