21.10.2020

Startupgeflüster: Ein Live-Networkingparty für 99 Enterpreneure

Am 22. Oktober treffen sich 99 Enterpreneure in Berlin zur Networking-Party Startupgeflüster. Für Leserinnen und Leser des brutkasten gibt es Rabattcodes.
/artikel/startupgefluster-party-berlin-2020
Startupgeflüster
(c) Startupgeflüster
kooperation
Der brutkasten beim Startupgeflüster im Jahr 2019. (c) Startupgeflüster

Beim Startupgeflüster trifft sich die deutsche Gründerszene – und am 22. Oktober ab 18 Uhr ist es wieder so weit, dann treffen sich 99 ausgewählte Enterpreneure im MotionLab.Berlin (Bouchéstrasse 12, Halle 20).

Auf dem Event netzwerken die Startups, Corporates, Risikokapitalgeber und Innovationstreiber des Startupökosystems – in entspannter Atmosphäre, damit sich alle Gäste ungezwungen auf Augenhöhe begegnen können.

Durch das Eventprogramm setzen die Initiatoren Impulse und schaffen Sichtbarkeit für zukunftsorientierte Unternehmen. Hier kommt man direkt in Kontakt mit dynamischen Startups und innovativen Konzernen und erfährt mehr über deren Angebote. Man kann sich von ausgewählten Akzeleratoren, Risikokapitalgebern und Gründerzentren beraten lassen, wie man sein Startup vorwärts bringt.

Teaser-Video zum Startupgeflüster am 22.10.2020

Die Agenda des Startupgeflüster

18:00 Uhr Doors Open

18:30 Uhr Eröffnung

18:40 Uhr Keynote

18:50 Uhr 20 Startup Pitches

19:30 Uhr Corporate Pitches | Investor Pitches

20:00 Uhr Table Sessions | Startup Expo | E-Mobility Test Drive

21:00 Uhr Networking | Food Court | Drinks by Campari | Musik von DJ Komet

23:00 Uhr Ende

Durchgehendes Programm während des Startupgeflüsters

Zudem wird es ein durchgehendes Programm während der gesamten Veranstaltung geben. Dazu gehören die folgenden Punkte.

Startup | Innovation Expo

Hier erfährt man mehr über die Produkte und Services der Startups und Corporatepartner. Man kann innovative Produkte direkt vor Ort testen und Kontakte mit den Gründern und Corporatepreneuren aufbauen.

Table Sessions

Hier kommt man mit ausgewählten Speaker in intimer Runde ins Gespräch und erweitert sein Wissen und Expertennetzwerk.

Growth Lounge

Inkubatoren und Risikokapitalgeber beraten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort, wie sie mit ihrem Startup die nächsten Schritte machen.

E-Mobility Test Drive

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben innovative Elektromobilitätslösungen auf der Außenfläche beim Test-Drive.

Networking | Food Court | Drinks by Campari

Entspanntes Networking und dabei neuesten Trendprodukte entdecken auf unserem Food Court. Drinks von Campari und Kolonne Null und Snacks der Foodstartups probieren.

Informationen, Tickets und Rabatt für die brutkasten-Community

Weitere Informationen zum Startupgeflüster in Berlin gibt es unter diesem Link, Tickets unter diesem Link auf Eventbrite. Für Leserinnen und Leser des brutkasten gibt es zudem einen 25prozentigen Rabatt auf den Ticketpreis (Normalpreis: 19,90 €).

Link für Direktrabatt: https://startupgefluester-berlin.eventbrite.de?discount=BRUTKASTEN25

Rabattcode: BRUTKASTEN25

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Apollo, KI, Altgiechisch, Mistral
© Österreichische Nationalbibliothek/ÖAW/Daniel Hinterramskogler - Papyrus aus der römischen Kaiserzeit mit einer griechischen Geburtsanzeige, von Apollo rekonstruiert (Römisches Ägypten, 149 n. Chr.) und Anna Dolganov, Forscherin am Österreichischen Archäologischen Institut der ÖAW.

In Museen und Bibliotheken weltweit lagern hunderttausende Inschriften und über eine Million Papyrusfragmente aus der Antike. Der Großteil des Materials ist fragmentarisch und schwer lesbar. „92 Prozent der Papyri warten bis heute auf ihre Entzifferung. Ein gigantischer, unerschlossener Schatz der Geschichte“, heißt es per Aussendung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Genau hier möchte Apollo ansetzen.

Apollo: „Neues Fenster zu unserem gemeinsamen kulturellen Erbe“

Entwickelt wurde das Large Language Model (LLM) in einer Kooperation zwischen der ÖAW und den europäischen KI-Unternehmen Mistral AI und SAIL Reply. Am gestrigen Mittwoch präsentierten die Forschungspartner die erste Stufe des Apollo-KI-Systems, das ab sofort der Wissenschaft und der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

„Apollo zeigt, was europäische Zusammenarbeit leisten kann, wenn KI, die gezielt an wissenschaftliche Anforderungen angepasst werden kann, auf jahrhundertealtes wissenschaftliches Wissen trifft“, sagt Guillaume Lample, Co-Founder und Chief Scientist von Mistral. „Indem Mistrals Technologie dabei hilft, Texte wiederherzustellen, die seit zweitausend Jahren nur fragmentarisch überliefert sind, eröffnet sie ein neues Fenster zu unserem gemeinsamen kulturellen Erbe – und das ist erst der Anfang.“

600 Millionen Wörter

Die meisten Texte der Antike sind nur unvollständig überliefert und es fehlen einzelne Wörter oder sogar ganze Textpassagen. Das Sprachmodell Apollo könne fehlende Inhalte von Fragmenten eigenständig ergänzen und dabei helfen, das Verständnis und die historische Einordnung eines Schriftstückes zu verbessern.

Obwohl für das Training der KI in Altgriechisch nur 600 Millionen Wörter zur Verfügung standen – mehrere zehn Milliarden Wörter gelten üblicherweise als der Standard für LLMs – sei eigenen Angaben nach Apollo treffsicher.

„Bei einem vorhandenen Originaltext auf Papyrus erreicht das Modell bei maskierten, also bewusst versteckten Passagen eine Trefferquote von rund 80 Prozent“, erklärt Anna Dolganov, Forscherin am Österreichischen Archäologischen Institut der ÖAW und Mastermind hinter dem Projekt. Bei tatsächlich unbekannten Textlücken bewerteten internationale Fachexpert:innen, die das KI-System im Rahmen einer Blindstudie evaluiert haben, Apollos Vorschläge in 77 Prozent der Fälle als mindestens ebenso gut wie durch Menschen vorgenommene Ergänzungen und in 16–20 Prozent der Fälle sogar besser, heißt es.

Apollo erkennt Sprachstufen

Besonders beeindruckend sei zudem, wie präzise Apollo zwischen verschiedenen Sprachstufen des Griechischen unterscheiden kann, betont Dolganov: „Unser LLM kann mit vergleichsweise geringem Wissen über einen Kontext weitreichende Schlüsse ziehen. Anhand von Satzbau und Vokabular erkennt Apollo präzise, ob ein Text zum Beispiel aus Homers ‚Odyssee‘ stammt, und ergänzt ihn im passenden Sprachregister.“

Als Beweis zeigte Dolganov bei der Präsentation von Apollo etwa eine antike Geburtsurkunde, die vollständig rekonstruiert wurde. Zudem wurde eine beim Ausbruch des Vesuvs verkohlte Schriftrolle an entscheidenden Stellen „vollständig lesbar gemacht“. Und mit der Rekonstruktion einer fragmentarischen Inschrift aus dem Schwarzmeerraum hat sich der Forscherin zufolge belegen lassen, dass in einer bestimmten Region bereits römisches Recht galt. Die Aussendung sprach hierbei von einer „weitreichenden Erkenntnis, die durch einen Beleg für die römische Prostitutionssteuer untermauert wird.“

Weitere Stufen geplant

„Mithilfe der KI entsteht ein neues Bild der antiken Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, da sich viele Erkenntnisse erst aus der Masse der Dokumente ergeben – etwa bei Steuerquittungen“, präzisiert Dolganov.

Und Heinz Faßmann, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, ergänzt: „Apollo bringt die Erforschung von historischen Schriftstücken und Dokumenten in ein neues Zeitalter. Der Einsatz des neuen Sprachmodells wird völlig neue Forschungsfragen zulassen und unser historisches Wissen erweitern. Wir sind stolz, dass die ÖAW gemeinsam mit dem europäischen KI-Unternehmen Mistral diese wegweisende Technologie entwickelt hat. Für die Zukunft streben wir eine vertiefte Zusammenarbeit mit Mistral an.“

© ÖAW/Daniel Hinterramskogler – Heinz Faßmann, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, bei der öffentlichen Vorstellung von Apollo.

Der ersten Stufe des Modells sollen bald noch weitere folgen. „Das Ziel ist ambitioniert, aber machbar“, wie Dolganov betont: Die KI soll künftig unerschlossene Papyri sowohl entziffern als auch rekonstruieren können. Geplant ist außerdem eine Erweiterung, mit der das Modell thematische und semantische Suchen in der gesamten griechischen Textüberlieferung durchführen sowie Parallelstellen suchen soll und so die passende Evidenz für Ergänzungsvorschläge gleich mitliefert.

Dolganov, die ÖAW und Mistral wollen jedoch bei Altgriechisch nicht aufhören. Aufbauend auf den Erfahrungen soll die KI künftig auch mit einem lateinischen Textkorpus trainiert werden. Dafür stehen dann rund zwölf Milliarden Wörter zur Verfügung. Was für das Projekt noch fehlt, sei ein passender Name.

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AI Summaries

Startupgeflüster: Ein Live-Networkingparty für 99 Enterpreneure

  • Beim Startupgeflüster trifft sich die deutsche Gründerszene – und am 22. Oktober ab 18 Uhr ist es wieder so weit, dann treffen sich 99 ausgewählte Enterpreneure im MotionLab.Berlin.
  • Auf dem Event netzwerken die Startups, Corporates, Risikokapitalgeber und Innovationstreiber des Startupökosystems – in entspannter Atmosphäre, damit sich alle Gäste ungezwungen auf Augenhöhe begegnen können.
  • Hier kommt man direkt in Kontakt mit dynamischen Startups und innovativen Konzernen und erfährt mehr über deren Angebote.
  • Man kann sich von ausgewählten Akzeleratoren, Risikokapitalgebern und Gründerzentren beraten lassen, wie man sein Startup vorwärts bringt.

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Startupgeflüster: Ein Live-Networkingparty für 99 Enterpreneure

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