18.09.2025
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Startup.Tirol: Lisa Spöck ist neue Geschäftsführerin

Lisa Spöck wird neue Geschäftsführerin von Startup.Tirol - seit zehn Jahren ist sie bereits im Startup-Ökosystem aktiv. Sie löst damit Marcus Hofer nach seiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer ab.
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Lisa Spöck - Geschäftsführerin Startup.Tirol | Foto: Startup.Tirol

Die Organisation Startup.Tirol hat eine neue Geschäftsführerin: Lisa Spöck. Die Innovatorin ist seit fast zehn Jahren in der Startup-Szene tätig. Nun wird sie die Geschäftsführung der Tiroler Startup-Initiative von Marcus Hofer übernehmen.

Als ehemalige Local Representative von AustrianStartups und Sprecherin der AplusB-Zentren hat Spöck bereits über das letzte Jahrzehnt die österreichische Vernetzung im Startup- und Innovationsbereich weiterentwickelt.

Stärkung des Startup-Ökosystems im Fokus

Lisa Spöck hat sich in den letzten Jahren intensiv auf die Konzeption und Durchführung von Inkubations- und Accelerator-Programmen spezialisiert. Außerdem war sie für Förderprogramme mit nationalen und internationalen Partner:innen zuständig. Auch die Konzeption von Coworking-Spaces und Test Spaces sowie die Leitung des AplusB South-West Programms zählt zu ihrem Beitrag zur Unterstützung des heimischen Startup-Ökosystems. Seit Februar 2023 ist sie Prokuristin von Startup.Tirol – mit einer klaren Vision, die Startup.Tirol über die neue Geschäftsführerin schreibt.

„Durch eine gemeinsame Vision am florierenden Startup-Ökosystem arbeiten“

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und das Vertrauen, welches mir hiermit von Seiten der Gesellschafter:innen und des Teams geschenkt wird. Selbst bei fordernden Rahmenbedingungen sowohl für Startups als auch Startup-Unterstützer:innen bin ich davon überzeugt, dass wir in Österreich durch Zusammenarbeit und eine gemeinsame Vision am florierenden Startup-Ökosystem erfolgreich arbeiten.“

Spöck löst den langjährigen Startup.Tirol-Geschäftsführer Marcus Hofer ab. 2016 übernahm er die Aufgabe, das Gründungszentrum CAST in das damals neue Gründungszentrum Startup Tirol GmbH zu transformieren und als Dreh- und Angelpunkt zur Bewusstseinsbildung, Unterstützung und Vernetzung in der Tiroler Startup-Szene erfolgreich aufzubauen. Unter der Leitung von Hofer wurden über 280 Teams in der Pre-Inkubation und 80 Projekte in der Inkubation begleitet sowie mit AplusB South-West ein starkes Konsortium initiiert, wie Startup.Tirol auf LinkedIn schreibt.

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Novus-Gründer und CEO René Renger mit dem Novus One
(c) Novus

Als brutkasten erstmals über Novus berichtete, war das Fahrzeug aus Braunschweig noch ein Projekt mit guter Anekdote: 75 Kilogramm leicht, Vollcarbonrahmen, Motor im Hinterrad, und ein Team, das eine Kaufanfrage von Elon Musk ausgeschlagen hatte. Inzwischen ist aus dem Prototyp ein Serienfahrzeug geworden. Jetzt gibt das 2019 gegründete Unternehmen von Gründer und CEO René Renger, einem ehemaligen Lead Designer bei Volkswagen, eine Finanzierungsrunde in Höhe eines zweistelligen Millionen-Dollar-Betrags bekannt. Angeführt wird sie von 468 Capital mit Sitz in Berlin und San Francisco. Die genaue Summe nennt Novus nicht.

Serienauslieferungen seit dem Frühjahr

Das Novus One im Stadtverkehr
Das Novus One im Stadtverkehr (c) Novus

Die Serienauslieferungen des Novus One in Europa starteten laut Aussendung im Frühjahr 2026, das Fahrzeug ist in mehreren europäischen Ländern in Kundenhand. Die Founders Edition startet bei 21.300 Euro netto. Das Fahrzeug wiegt 121 Kilogramm, beschleunigt in unter zwei Sekunden von 0 auf 50 km/h und erreicht bis zu 130 km/h. Die 6,2-kWh-Batterie bietet laut Hersteller 150 Kilometer Reichweite und lädt in 90 Minuten von 0 auf 80 Prozent.

Novus bezeichnet das Fahrzeug als „Lightbike“ und reklamiert damit eine eigene Kategorie, die die Vorteile von E-Bike, Roller und Motorrad kombinieren soll. Der eigentliche Kniff liegt in der Zulassung: Das Fahrzeug fährt in zwei per Software einstellbaren Leistungsstufen, als Rollerklasse L1e bis 45 km/h und als Motorradklasse L3e bis 130 km/h. In der Einstiegskonfiguration reicht in den USA und in Europa laut Novus ein Autoführerschein, wobei die Voraussetzungen je nach Land und in den USA je nach Bundesstaat variieren. Damit zielt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf über 400 Millionen Autofahrer in Europa und Nordamerika statt auf die Nische des Zweiradmarkts.

„Unser Ziel ist nicht, den Motorradmarkt zu elektrifizieren oder nur ein weiteres Zweirad zu bauen. Unser Ziel ist, urbane Mobilität neu zu verteilen. Investoren dieses Kalibers an Bord zu haben, zeigt mir, dass der Markt das genauso sieht“, sagt Renger.

Vom Musk-Nein zum Tesla-Ingenieur an Bord

Das Shareholder-Ökosystem umfasst laut Novus über 30 Investoren. Mit an Bord ist Eric Bach, ehemaliger Chief Engineer bei Lucid Motors und Director of Engineering bei Tesla, der als Investor und Board Advisor an der Fahrzeugentwicklung mitwirkt. Zudem steigt Martin Hoffmann ein, der On vom Schweizer Startup zur globalen Premium-Performance-Marke skaliert und als CFO und Co-CEO an die Börse gebracht hat. Dazu kommen Gründer und Führungskräfte von Kembara VC, Adidas, Audi, BMW, Chrono24, FINN, Grover, Mercedes-AMG, New Balance, Vay und Xiaomi, Venture-Investoren aus dem Silicon Valley und Europa sowie Rennfahrerin Sophia Flörsch. Ein Zweiradhersteller findet sich unter den Gesellschaftern nicht.

„Wir haben uns nicht nach klassischen Mobilitätsinvestoren umgeschaut. Was wir aufgebaut haben, funktioniert eher wie ein eigener Y Combinator“, sagt Hannes A. H. Krieger, CSO und Gründungsmitglied von Novus.

USA 2027, Novus Two Ende 2027

Das frische Kapital soll in den Marktstart in den USA 2027, die Expansion in europäische Lifestyle-Metropolen und die Entwicklung des Novus Two fließen. Das zweite Modell soll die Lightbike-Kategorie zu einem niedrigeren Einstiegspreis in die Breite bringen, der Produktionsstart ist für Ende 2027 geplant.

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