14.04.2017

Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen: Vote für deinen Favoriten in der KW 15!

Insgesamt wurden bereits über 5,5 Mio. Euro in der Show investiert. Vote hier für deinen Favoriten in Sendung zehn! Die Ergebnisse des Brutkasten Leservotings werden am Dienstag, 18.4.2017, um 20:15Uhr im TV auf Puls4 aufgelöst.
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2 Minuten 2 Millionen
(c) Gerry Frank. Ab sofort sind Bewerbungen für die sechste Staffel von "2 Minuten 2 Millionen" möglich.

Startup-Voting: Hier könnt ihr für euren Favoriten der zehnten Sendung 2 Minuten 2 Millionen abstimmen! Die Ergebnisse gibt es am Dienstag, 18.4.2017, ab 20.15 Uhr in der PULS 4 Show.

Insgesamt wurden bereits über 5,5 Mio. Euro in der Show investiert. In Sendung zehn der aktuellen Staffel, präsentieren sich erneut spannende Unternehmer, die alle um dasselbe kämpfen: Ein Investment von zumindest einem Investor für ihr Startup. Wer schafft es die Investoren von sich zu überzeugen? In welches Unternehmen würdet ihr euer Geld investieren?

Hier für Euren Favoriten voten (auf Euren Favoriten klicken und voten, die Beschreibungen zu den einzelnen Startups findet ihr unten):

 

Nomowo entwickelt ein spezielles Material, das sämtliche Flüssigkeiten einfach abperlen lässt. Dadurch bleibt der Stoff sauber und fleckenfrei.
(c) Gerry Frank

Alpensepp ist ein Online-Shop wo unter anderem handgefertigte Käse-Spezialitäten aus verschiedenen Sennerein direkt und frisch aus den Sennerkellern in die Haushalte von Käse-Fans in ganz Europa vertrieben werden.

Zippidoo ist das erste Modelabel für Stillmode. Das besondere daran: Ein einfacher Zipp auf Brusthöhe ermöglicht einfaches, schnelles Stillen ohne dabei zu viel Haut zeigen zu müssen.

(c) Gerry Frank

Auf ins Land der Zahlen ist eine neue Lernmethode, die zukünftige Generationen die Angst vor der Mathematik nehmen soll und das Rechnen von Grund auf richtig beibringen soll.

(c) Gerry Frank

Scuba Jet ist ein portabler E-Motor, den man mit unterschiedlichen Wasserfahrzeugen verwenden kann. Den Akku vom „Scuba Jet“ kann man je nach Ausführung und Auslastung, bis zu 9 Stunden lang verwenden.

(c) Gerry Frank

Die Jury:

  • Hans Peter Haselsteiner – Bau-Tycoon und Magnat der österreichischen Wirtschaftselite tritt exklusiv in der PULS 4-Show als Investor auf
    Leo Hillinger – Österreichs bekanntester Winzer und Selfmade-Millionär hat einen Riecher für erfolgreiche Geschäfte
    Marie-Helene Ametsreiter – Die Business-Lady investiert für den Beteiligungsfonds “SpeedInvest”
    Michael Altrichter – Österreichs “Business Angel of the Year 2014” ist wieder dabei
    Heinrich Prokop – Managing Director – Founding Partner bei Clever Clover Investmentfonds, möchte nach dem holländischen Markt auch den österreichischen Start-Up-Markt erobern
    Daniel Zech – Er investiert für SevenVentures Austria – dem Beteiligungsarm der ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe – und verhandelt TV-Werbezeiten gegen Firmenanteile
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Das "EyeStrab"-Gerät im Einsatz © EyeStrab

Die Vermessung von Augenfehlstellungen (Strabismus) erfolgt in der Praxis oft noch „wie vor 100 Jahren“, erklärt Gründer Eren Çerman im Interview: rein manuell mittels analogen Methoden. „Die Schielheilkunde ist wahrscheinlich die letzte große nicht digitalisierte Subdisziplin in der Augenheilkunde“, fügt der Augenarzt an der Wiener Klinik Donaustadt hinzu. Gemeinsam mit seinem Team will er das ändern. Das System soll die Schielwinkelmessung sowie die Refraktionsbestimmung – also die Ermittlung, ob eine Fehlsichtigkeit vorliegt – in einer digitalen Plattform bündeln.

Interdisziplinäre Expertise im Gründerteam

Hinter EyeStrab steht das Trio Eren Çerman, Evrim Bakir und Alexander Jatzko. Die drei Gründer vereinen nach eigenen Angaben ein breites Spektrum an Kompetenzen für das Vorhaben: Gemeinsam bringen sie mehr als 20 Jahre klinische Expertise in der Augenheilkunde, über 25 Jahre internationale Management- und Transformationserfahrung sowie mehr als 25 Jahre Erfahrung im Aufbau und Management technologiegetriebener Projekte und Unternehmen in das Startup ein.

Hardware-Plattform auf NVIDIA-Basis

Technisch basiert das System auf einer NVIDIA-Edge-Plattform. Das physische Messgerät versteht das Unternehmen dabei als ersten Baustein einer künftig erweiterbaren Plattform. Es fungiert als digitale Konsole, auf der weitere augenärztliche Untersuchungsmodule als reine Software-Updates geladen werden können. Ziel ist eine cloudunabhängige All-in-One-Diagnoseplattform mit einem konkreten Marktpotenzial. Laut Çerman weisen rund 15 Prozent aller augenärztlichen Patientenkontakte einen Strabismus-Bezug auf.

Für den Vertrieb setzt EyeStrab auf eine Doppelstrategie. Bei niedergelassenen Augenärztinnen und Augenärzten ist ein nutzungsbasiertes „Pay-per-Use“-Modell geplant, bei dem sich die Technologie über die tatsächlichen Anwendungen in der Praxis amortisiert. Öffentliche Krankenhäuser möchte man via klassischen Direktverkauf gewinnen. Die spätere Serienfertigung soll laut Unternehmen über einen ISO-konformen Auftragsfertiger laufen, wobei die finale Endmontage (Assembly) zur Qualitätssicherung fix in Österreich bleiben soll.

Validierung an einer Wiener Klinik

Derzeit wird der EyeStrab-Prototyp in einer klinischen Studie an einer Wiener Klinik validiert. Ziel der Studie ist es, objektive und reproduzierbare Messwerte wissenschaftlich zu belegen. Für den offiziellen Markteintritt strebt EyeStrab eine MDR-Zertifizierung als Medizinprodukt an. Der Audit ist für das erste Quartal 2027 geplant. Bis Ende 2026 fokussiert sich das Kernteam auf die technische Dokumentation und die vorbereitende ISO-Prozesszertifizierung.

Seed-Runde und FFG-Förderung geplant

Bisher wurde das patentierte Projekt durch Eigenmittel sowie kleinere Zuschüsse der Wirtschaftsagentur Wien und der FFG finanziert. Aktuell bereitet das Startup eine Seed-Finanzierungsrunde vor und finalisiert parallel einen FFG-Förderantrag, der rund 45 Prozent des Projektvolumens abdecken soll. Das Gesamtbudget für diesen Entwicklungsschritt liegt laut den Gründern knapp unter einer Million Euro. Mit dem frischen Kapital möchte das Team vor allem die Bereiche Softwareentwicklung und System-Testing ausbauen.

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