22.12.2016

Startup Report Austria – 2016 mehr Fundings als im Vorjahr

Florian Kandlers Startup-Report geht 2016 in die zweite Runde. Der Report ist eine detaillierte Auflistung von Fundings, gespickt mit interessanten Hintergrundinfos und Entwicklungen aus der österreichischen Startup-Landschaft.
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Auch heuer gibt es wieder einen Startup Report von Florian Kandler. (c) Screenshot startupreport.at

„Als ich mit meiner Startup-Karriere noch am Anfang stand, habe ich immer nach einer Liste von Fundings oder Ähnlichem gesucht. Es hätte mir geholfen, um mich ein bisschen zu orientieren bzw mich auch mit anderen Unternehmern (die ich nicht kannte) auszutauschen. Leider gab es diese Liste nicht“, erzählt Florian Kandler. Aus diesem Grund nahm er das Projekt Startup Report Austria selbst in die Hand.

+++ Female Founders Report: Was Frauen am Gründen hindert +++

Was ist der Startup Report genau

Dieser Report setzt sich aus drei Kompenenten zusammen:

  • Detaillierte Fundingliste
  • Q&A mit Gründern
  • Einblicke von Key-Playern

Jedes Startup, das im Jahr 2016 ein Funding in Höhe von mindestens 250.000 Euro bekommen hat, soll im Report aufscheinen. Darüber hinaus peppt Kandler die Liste mit interessanten Hintergrundgeschichten von Gründern und weniger bekannten Startups auf. „Es sind Firmen dabei, von denen werdet ihr noch nie etwas gehört haben, aber begeistert sein“, meint Kandler. Wie er selbst sagt, stehen die Gründer für ihn im Vordergrund.


Startup-Report 2016 einfach online vorbestellen


Aufruf zur Nominierung

Florian Kandler
Florian Kandler

Kandler, der selbst erfolgreicher dreifach-Gründer ist, bezieht seine Infos für den Report aus Datenbanken, diversen Listen und Unterstützung aus der Community. Besonders Letzteres spielt eine essentielle Rolle. Es ist deshalb jeder aufgerufen und gebeten, Startups zu nominieren, die ein 250.000 Euro Funding oder mehr bekommen haben. Die Frist läuft noch bis 10.01.2017.

Nominierung unter: www.startupreport.at

„Es sind Firmen dabei, von denen werdet ihr noch nie etwas gehört haben, aber begeistert sein.“

Mehr Seiten, Mehr Einblicke

Der Startup Report 2015 umfasste ein bisschen weniger als 40 Seiten. Gemäß Kandler werde der heurige umfangreicher ausfallen. „Es gab 2016 offenbar mehr Fundings als im Vorjahr. Weiters bin ich auf einige äußerst spannende Entwicklungen gestoßen“ – mehr verrät er dazu alleridings noch nicht. Im Report wird weder Werbung geschalten, noch gibt es irgendeine Finanzierung dafür. Kandler möchte auf diese Art und Weise etwas zur Community beitragen. Außerdem möchte er auch jene Startups in den Vordergrund rücken, die nicht jedermann aus den Medien kennt.

Redaktionstipps

HIER könnt ihr den Startup-Report 2015 downloaden

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SCCH
© dbrains academy - (vlnr): Leon Hiebl, Romana Pusch, Dominik Pühringer, Markus Manz (SCCH), Patrick Urmann und Notar Rüdiger Kriegleder.

Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) vermeldete vor kurzem, dass es seine Forschung künftig auch über eigene Unternehmensbeteiligungen verwertet – siehe hier. Die im Juli gegründete SCCH Innovations GmbH soll bis 2030 und darüber hinaus rund 30 Unternehmen aufbauen, wie CEO Markus Manz gegenüber brutkasten im September erklärte. Damals war bereits die erste Beteiligung fix: das MLOps-Startup LUML eines SCCH-Mitarbeiters.

SCCH: Tech-Transfer um Weiterbildung erweitern

Nun beteiligt man sich mit zehn Prozent Anteilen an dbrains academy. Mit diesem strategischen Schritt möchte das Forschungszentrum seinen Technologietransfer um Beratung und Weiterbildung erweitern, die dbrains academy erhält indes direkten Zugang zu aktueller KI-Forschung. Das gemeinsame Ziel: Unternehmen sollen KI wirksam im Arbeitsalltag einsetzen. Die Anteile hält die SCCH Innovations GmbH, die Beteiligungsgesellschaft des Forschungszentrums — über die genaue Summe ist nichts bekannt.

Kooperation besteht schon seit 2025

Das SCCH steuert bei dieser Kooperation wissenschaftliche Expertise in Künstlicher Intelligenz, Data Science und Software Science bei. Die dbrains academy begleitet Unternehmen vom KMU bis zum Konzern in Österreich und Deutschland, von der KI-Strategie über den Kompetenzaufbau bis zur Umsetzung konkreter Anwendungen, in Workshops oder mehrmonatigen Begleitungen. Ein E-Learning soll zudem zeit- und ortsunabhängig KI-Kompetenz gemäß dem EU AI Act vermitteln.

„Technologietransfer endet für uns nicht mit der Entwicklung einer Lösung. Er ist dann erfolgreich, wenn neues Wissen in den Unternehmen ankommt und dort tatsächlich genutzt wird. Die dbrains academy bringt das Know-how mit, Unternehmen strategisch zu begleiten und dieses Wissen praxisnah zu vermitteln. Darin ergänzen wir uns ideal“, erklärt Markus Manz, CEO des SCCH.

Kooperation besteht seit 2025

Das Software Competence Center und dbrains academy arbeiten seit 2025 zusammen. Im gemeinsamen Lehrgang „AI Excellence Program for Pioneers“ bringen sie Forschung und Unternehmenspraxis zusammen, damit Teilnehmende eigene KI-Ideen bis zur Umsetzung führen. Nach dem ersten Durchgang, dem am 25. November 2026 der nächste folgt, entschied man sich für die Beteiligung.

Für das SCCH erreichen Forschungsergebnisse damit nicht mehr nur einzelne Projektpartner, sondern ganze Belegschaften. Zugleich fließen Fragestellungen aus der Praxis in die Forschung zurück. Die dbrains academy bringt neue Erkenntnisse früher in Strategieprojekte und Trainings ein und entwickelt KI-Lösungen gemeinsam mit dem SCCH. Kund:innen erhalten Strategie, Weiterbildung und Umsetzung auf dem aktuellen Stand der Forschung aus einer Hand. Die Geschäftsführung der dbrains academy bleibt unverändert.

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