23.03.2026
PACE CLUB

Startup mit österreichischem Co-Founder erhält Pre-Seed in Höhe von 5 Millionen Euro

Das Münchner Gym-Startup pace club mit dem Vorarlberger Co-Founder Benedikt Ess verkündet den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von fünf Millionen Euro.
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pace club
© pace club - Das pace-club-Team

Pace club aus München sieht sich als Performance-Boutique-Gym-Konzept, das High-End-Training mit moderner Software-Steuerung kombiniert. Das Unternehmen wurde von Dominik Clemm, Benedikt Ess und Benjamin Burkhardt gegründet und fokussiert auf „maximale Performance für Athleten und höchste Wirtschaftlichkeit pro Quadratmeter durch intelligente Auslastungssteuerung“, wie es heißt. Es verfügt über Standorte in München und London und verkündet nun eine Pre-Seed-Runde in Höhe von 5 Millionen Euro. Angeführt von Vorwerk Ventures.

Exit für pace-club-Co-Founder

Der Vorarlberger Benedikt Ess gründete bereits 2015 mit Unterstützung von Speedinvest das Startup Reachbird, das er 2021 an Adesso verkaufte. Nun möchte er mit seinem neuen Team veraltete Strukturen der Fitness-Industrie aufbrechen.

Denn während klassische Fitnessstudioketten oft auf inaktive Mitglieder setzen, basiert das Modell von pace club auf „maximaler Flächeneffizienz“, „datengetriebenem Yield-Management“ für Time-Slots und einer klaren Ausrichtung auf „brand-experience“ und „leistungsorientierte (Hobby)-Athleten“.

Expansion geplant

Die frischen Mittel fließen direkt in die Expansion neuer Standorte in der EMEA-Region, sowie in die Weiterentwicklung der proprietären Software-Plattform, die den gesamten Studiobetrieb steuert.

„Mit Vorwerk Ventures haben wir den perfekten Partner gefunden, um unsere Struktur auszurollen. Unser Ziel für 2026 ist klar: Wir werden sechs bis sieben weitere Studios eröffnen, die den Standard für urbanes Training neu definieren“, sagt Dominik Clemm, Managing Director von pace club.

Ess ergänzt: „Neben unseren neuen Partnern bleibt mit Benjamin Burkhardt ein erfahrener Unternehmer an unserer Seite, der mit seinem Know-how und seinem Netzwerk maßgeblich dazu beitragen wird, pace club zur Nummer eins im hybriden Sport zu entwickeln.“

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© EY/Point of View - Die Sieger:innen des EY Entrepreneur Of The Year 2026.

Seit über 30 Jahren zeichnet EY in 60 Ländern ausgewählte Entrepreneur:innen für besondere Leistungen aus. Zu den Beurteilungskriterien der Fachjury zählen Wachstum, Zukunftspotenzial, Innovation, Mitarbeitendenführung und gesellschaftliche Verantwortung.

Entrepreneur Of The Year in vier Kategorien

„Beim diesjährigen EY Entrepreneur Of The Year 2026 wollen wir unter dem Motto ‚Shapers of the Future‘ jene Unternehmer:innen in Österreich auszeichnen, die mit Weitblick und Entschlossenheit Veränderungen anstoßen, die langfristigen Erfolg ermöglichen und gleichzeitig positive Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft setzen“, sagt Erich Lehner, Partner bei EY und Verantwortlicher für den Award in Österreich.

Der Unternehmerpreis wurde heuer von der Fachjury in vier Kategorien vergeben: „Innovation & Hightech“, „Handel & Konsumgüter“, „Dienstleistungen“ und „Social Entrepreneur“. Darüber hinaus wurde Johannes Ferner, Gründer von fiskaly und Sieger des EY Scale-up Award 2026, in der Kategorie „Start-ups“ ausgezeichnet.

Fiskaly entwickelt cloudbasierte Lösungen für die steuerliche Compliance von Transaktionen in Europa: Fiskalisierung, E-Invoicing, Archivierung und digitale Belege. Das 2019 in Wien gegründete FinTech unterstützt Unternehmen dabei, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Johannes Ferner verfolgt seit der Gründung die Vision, „Fiskalisierung und steuerliche Compliance in Europa einfacher, effizienter und zukunftssicher“ zu gestalten.

Bogianzidis gewinnt Social Entrepreneur

Mit öKlo-Gründer Niko Bogianzidis wurde eine weitere Persönlichkeit aus der Startup-Szene ausgezeichnet. Der Founder erhielt die Auszeichnung als „Social Entrepreneur“ des Jahres. Sein Startup entwickelt nachhaltige Sanitärlösungen und verfolgt das Ziel, Kreislaufwirtschaft im Sanitärbereich voranzutreiben.

Volker Fuchs von Test-Fuchs indes wurde in der Kategorie „Innovation & Hightech“ prämiert. Das Familienunternehmen hat sich seit seiner Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg von einem regionalen Betrieb zu einem global agierenden Technologieunternehmen entwickelt und baut hochspezialisierte Testsysteme und technische Lösungen für internationale Industriekunden, insbesondere in der Luftfahrtbranche. Dabei werden Mechanik, Elektronik und Software unter einem Dach entwickelt und gefertigt. Fuchs wurde zudem ausgewählt, Österreich beim EY World Entrepreneur Of The Year Award im Juni 2027 zu vertreten.

Industrieanlagenbauer und Bäckerhandwerk

Die Kategorie „Dienstleistungen“ ging an Roman Zauner und Andreas Beck von der Zaunergroup, einem oberösterreichischen Industrieanlagen- und Rohrleitungsbauer, der auf die großen Industrien der Zukunft setzt. Zu den Meilensteinen zählen der Einstieg ins Data-Center-Geschäft, die Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner und internationale Großprojekte, darunter Vorhaben für Google in Norwegen und Österreich.

In der Kategorie „Handel & Konsumgüter“ überzeugte Martin Auer, der mit seinem gleichnamigen Unternehmen traditionelles Bäckerhandwerk mit Gastronomie, Markenerlebnis und hohem Qualitätsanspruch verbindet. Wachstumsimpulse setzt er mit der Expansion nach New York und dem Ausbau des Gastronomie- und Kaffeegeschäfts.

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