10.10.2016

Startup-Milestones #14: Amin Shokrollahi von Kandou Bus

Founder/CEO Amin Shokrollahi has raised 15.000.000 US-Dollar of venture funding from top-tier US VC firm Bessemer Ventures for his startup Kandou Bus. Why did he choose them? And why was he disappointed by many other, including European VC firms? Here are some key points – you can hear the whole insightful story in episode #014 - available on iTunes, Android and YouTube.
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"Der VC ist einer der wichtigesten Personen in einem Unternehmen", sagt Amin Shokrollahi von Kandou Bus. (c) Startup Milestones

Right off the bat, Amin gave us some context about how he views the role of a VC in a company: “If you want to have a really good company you have to be really good in all sorts of parts. It’s like a soccer team. If your goal keeper is bad, you’re not gonna win – it’s impossible. If your forwards cannot shoot goals, you’re not gonna win that game. Really in ever position you want to be stellar”.

“The VC is one of the most important positions in a company”

He went on to say: “And the VC is one of the most important positions in a company, if you decide to go with a VC. Because first of all, you cannot fire a VC – employees can be fired, VCs stick with the company. If you do the wrong choice, that’s it: even worse than in a bad marriage – just really bad”.

https://www.youtube.com/watch?v=sUVg1q4I5Mg

Visionary VC vs. Number-Crunchers

When Amin went to meet VCs, both in Europe and the US, he realized that many investors did not get the big industry change Amin aimed to achieve with his revolutionary technology. “They were just very deep in their numbers”, and often times, Amin did not find the investor that had the right vision. He talked to few European VC firms, but a lot to US investors, mainly because he was there and knew many of them from an earlier business. But he got the impression, that US investors are much more often visionary and thinking big.

Redaktionstipps

Leaders vs. Followers

One anecdote Amin shared was when a VC who he pitched to, gave him the cold shoulder. A few days later, he had a top tier investor visit his offices. Shortly after that, the earlier VC sent him an email saying: hey, I heard you had a meeting with this top tier investor. If he is interested to invest, we want to invest, too. Sure enough, Amin declined – he did not want “followers”, who did not really share his vision but just wanted to tag along in the wake of a real top-tier VC.

„I don’t want followers, who do not really share my vision“

Size Matters

When summarizing his top tips, Amin mentioned another important factor when picking the right VC. A factor that is even more important for companies like his, who have a high cash need, but that is relevant for everyone regardless. “Make sure that the VC fund is big and not close to its end”. In his case, Bessemer Ventures had just closed a new 1,2 billion Dollar investment fund, out of which they were investing into Kandou Bus. So Amin could be sure that there would be enough time and money left in the fund, to do follow-on investments if needed. Be aware of this – What fund will you be investing out of, what is its life time, how much dry powder is left? Add these smart questions to your list when talking to VCs

+++Mehr zum Thema Startup Milestones: Peter Buchroithner bei Florian Kandler+++

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fluctus, aws
© fluctus - Anna Kurpierz und Christian Sattlecker von fluctus.

Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.

fluctus mit End-to-End

„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.

Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.

„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“

Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.

Wettbewerb steigern

„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“

Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.

„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“

Zielgruppen von fluctus

Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.

Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.

Hürden überwunden

Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“

© fluctus – Das fluctus-Team.

Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.


Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt

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