14.11.2016

Startup Live kommt nach Innsbruck

Ein Pitchtraining, Feedback von den Mentoren und ein Netzwerk aus namenhaften Investoren, Medien und erfolgreichen Entrepreneuren - das gibt es beim Startup Live Event in Innsbruck vom 25. bis 27. November.
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kooperation

„The right people at the right moment can make or a break a startup!“ – so lautet der Leitsatz der aktuellen Eventreihe von Startup Live. Ziel der Veranstaltungen ist es, ein globales Netzwerk, bestehend aus Entrepreneuren und der Startup-Community, zu formen. Es soll dazu beitragen, dass alle Akteure aus dem Bereich einander gegenseitig unterstützen und miteinander wachsen. Teilnehmen kann jeder, der sich für das Thema interessiert, egal ob high-profile Teams, potentielle Investoren, Mentoren oder Journalisten. Bei Startup Live soll für jeden der richtige Networking-Partner gefunden werden.

Beinahe schon Tradition

In den vergangenen Jahren hat Startup Live mehr als 60 Events in 20 Ländern veranstaltet, an denen mehr als 6.000 Menschen teilgenommen haben. 500 Mentoren waren dabei im Einatz, über 600 Ideen wurden gepitcht. Erst im September fand ein Pitching-Contest über den Dächern von Tel Aviv statt. Im Oktober gab es Events in Wien, Salzburg und Lustenau. Bei diesen und auch jetzt in Innsbruck gibt es ein Pitchtraining, Feedback von den Mentoren und ein Netzwerk aus namenhaften Investoren, Medien und erfolgreichen Entrepreneuren. Die Veranstaltungen dauert drei Tage von 25. – 27. November und endet mit einem Networking-Dinner.

Verlosung

Der Brutkasten und Startup Live verlosen 2 x 2 Tickets. Wie es geht? Like den FB-Beitrag und kommentiere unter dem FB-Post, wen du mitnehmen möchtest. Die Gewinner erhalten eine PN.

Was, wann wo?

Datum: 25.-27. November 2016
Berg & Werk
Lorettostraße 26
6060 Hall, Österreich

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(v.l.) Das Führungsteam von reebuild: Nicolaus Lederer, Alexander Kornell, Matteo Cimadom, Luca Papay © Oskar Fleischanderl

Papierordner und manuell geführte Excel-Tabellen sollen der Vergangenheit angehören, zumindest wenn es nach reebuild geht. Das Tech-Startup automatisiert mit seiner KI administrative Tätigkeiten von Bauleitern. Es wandelt also Dokumente, PDFs, Fotos etc. in strukturierte Daten um oder automatisiert Aufgaben wie die Rechnungsprüfung. In der vergangenen Pre-Seed-Runde sind bereits bekannte Investoren wie Hansi Hansmann eingestiegen (brutkasten berichtete). Nun schloss reebuild eine Seed-Runde von über drei Millionen Euro ab, angeführt vom europäischen Investor Fortino Ventures, mit Beteiligung von Rise PropTech und CuriosityVC.

Weitere Automatisierung des kaufmännischen Ablaufs

Mit dem frischen Kapital sollen KI-gestützte Module weiterentwickelt werden, durch die der kaufmännische Ablauf von der Kalkulation bis zur Buchhaltung weitgehend automatisiert werde. „Wir wollen den Kosmos auf unserer Plattform mit immer neuen Workflows erweitern. Darunter verstehen wir z.B. den Erstellungsprozess von Ausgangsrechnungen“, sagt CEO und Gründer von reebuild Alexander Kornell im brutkasten-Gespräch. Zudem soll das Büro in Wien personell aufgestockt werden. Aktuell ist reebuild in Deutschland und in Österreich etabliert. Durch die Investitionen soll nun in weitere europäische Länder wie Italien oder Polen expandiert werden. Es gebe bereits Entwicklungspartnerschaften mit ersten Proof Points.

Zu den Kund:innen zählen Unternehmen wie Pittel+Brausewetter oder 3SI Immogroup. Die Software wird, laut dem Startup, in Wien entwickelt, in Deutschland gehostet und ist DSGVO-konform.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“

„Wir sind überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für Bauunternehmen und Projektentwickler ist, ihre Backoffice-Prozesse mit Software und KI zu digitalisieren und zu automatisieren“, sagt Wouter Goossens, Partner bei Fortino Ventures. Reebuild erklärt, dass die Verwaltung und Steuerung von Kosten zwischen den Abteilungen im operativen Geschäft der Baubranche veraltet sei. Rechnungen würden händisch mit Vertragsbedingungen oder Lieferscheinen abgeglichen und Führungskräfte würden Entscheidungen auf Basis überholter Informationen treffen müssen.

„Wir kennen die Probleme der Branche aus erster Hand und entwickeln reebuild gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden extrem nah an der Praxis“, sagt Kornell über die Baubranche und ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass wir diesen Markt mit einem Team aus Bau- und Technologie-Know-how aufmischen können. Nicht mit einem weiteren Tool, sondern mit einer Lösung, die wirklich versteht, wie Baustellen und Projekte kaufmännisch abgewickelt werden.“

Reebuild sorge für beschleunigte Prozesse und aktuellere Entscheidungsgrundlagen, was wiederum zu messbaren Einsparungen im gesamten Unternehmen führe. Beschaffungskosten könnten dadurch um bis zu 20 Prozent sinken.

Vision: Administrativer Aufwand auf null senken

Der bürokratische Aufwand soll laut reebuild in Zukunft gänzlich verschwinden. Auf Basis der strukturierten Daten hinter jedem Dokument entwickele reebuild das Agentic Backoffice für Bauunternehmen. KI-Agenten übernehmen eigenständig Routineaufgaben wie Prüfung, Abgleich und Vorkontierung. Dadurch sollen Teams ihre Zeit eher für das operative Geschäft anstatt für das manuelle Kostencontrolling nutzen.

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