06.02.2015

Startup Live Klagenfurt: Speed-Dating Event für Startups

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Bei der Veranstaltungsreihe "Startup Live" werden motivierte Teilnehmer zusammengebracht.

Die Eventreihe Startup Live kommt nach Klagenfurt und findet vom 20. bis 22. Februar im Dom Center statt.

DerBrutkasten war bei der letzten Veranstaltung in Wien mit dabei. Das Konzept ist einfach, aber interessant.

Kreative Köpfe, die gründen möchten, dies bereits getan haben oder in einem Startup mitarbeiten möchten, kommen bei dem Event zusammen und werden vernetzt.

Zunächst pitchen auf der Bühne jene, die bereits eine Idee haben und diese verwirklichen möchten. Dann entscheidet die Zuschauermenge, welche Projekte sie besonders interessant finden. Denn nur eine gewisse Anzahl kann bei dem Programm mitmachen.

Es bilden sich Gruppen um die präsentierten Ideen, um an diesen ein Wochenende lang zu arbeiten. Dabei werden sie von Mentoren, Experten und Business Angels unterstützt. Am Ende des Wochenendes kommt es zur Abschluss-Präsentation. Dabei werden die Startup-Ideen auch prämiert.

Startup Live Klagenfurt erweitert das Konzept um seine Nachbarländer: Talente aus Slowenien und Italien sind ebenfalls aufgefordert teilzunehmen.

Es geht um den Austausch von Know-How, das jeder der Teilnehmer einbringt. Ziel ist es, innerhalb der 54 Stunden eine Idee in die Realität umzusetzen, sodass das Projekt auch langfristig umgesetzt wird.

Wünschenswert ist es natürlich, dass die Gruppen, die sich finden, auch nach dem Event weiter zusammenarbeiten. Insofern ist die Startup Live Veranstaltung ein „Speed-Dating Event“ für Startups und all jene, die schon lange von der Idee ergriffen sind, zu gründen.

 

Mehr Infos: Startup Live

 

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Lebensstimmen
Der Fabertar | © Lebensstimmen/Screenshot

Vor rund einem Monat gab das Grazer Startup Lebensstimmen den Einstieg von Motorsportlegende Helmut Marko als Investor bekannt – brutkasten berichtete. Nun präsentierte man seine KI-basierte Plattform und hat dabei weitere prominente Unterstützung.

Lebensstimmen als Vorsorge

Das von Markus Pinter, Philipp Berkessy und Lukas Stern gegründete Startup versteht sich als ein Vorsorgeprodukt, das zu Lebzeiten abgeschlossen wird und für den Tod und darüber hinaus wirkt. Menschen können zu Lebzeiten ihre eigene Grußbotschaft oder „letzte Rede“ gestalten, in eigener Stimme, mit eigenen Inhalten, Musik und Bildern. Angehörige sollen nach einem Todesfall zudem eine digitale Trauerrede erstellen können.

Insgesamt umfasst das Angebot vier Produkte: die „Grußbotschaft“, „Meine letzte Rede“, einen neutralen „KI-Trauerredner“ sowie das Format „Aus Sicht der Familie“.

Vertrieben werden soll über Bestattungsunternehmen, Vorsorgeversicherer, Institutionen und Medienpartner im Lizenz- und White-Label-Modell. Die rechtliche Architektur der Plattform wurde gemeinsam mit Scherbaum Seebacher Rechtsanwälte entwickelt. Technologiepartner ist BLCKs AI.

Fabertar schenkt Worte her

Neben Marko unterstützt nun auch Dompfarrer von St. Stephan, Toni Faber, Lebensstimmen in Fragen von Trauer und Abschied mit einem neuartigen Angebot. Mit dem „Fabertar“ präsentiert das Startup einen gemeinsam mit ihm entwickelten und klar als KI gekennzeichneten Trauerredner. Dieser soll keine Seelsorge ersetzen, sondern Worte schenken, wo sie gewünscht werden oder wo kein Redner verfügbar ist.

„Ich begleite viele Menschen im Abschied. Oft ist das, was ungesagt bleibt, am schwersten. Wenn Technik hilft, liebevolle Worte zu bewahren, dient sie dem Menschen und dem Trost. Genau das ist der Gedanke hinter dem ‚Fabertar‘. Er soll niemanden ersetzen“, sagt Faber.

Marktstart Anfang 2027

Und Lebensstimmen-Geschäftsführer Berkessy ergänzt: „Jeder Mensch hat Worte, die bleiben sollen. Mit Lebensstimmen machen wir Vorsorge erstmals persönlich, digital und rechtssicher. Heute beginnt eine neue Abschiedskultur, und sie beginnt in Österreich.“

Nach der offiziellen Vorstellung der Plattform, der dazugehörigen Lebensstimmen-Produkte und dem aktuellen Launch der Website erfolgt in einem nächsten Schritt. Der Marktstart ist für Q1 2027 geplant und soll sowohl österreichweit als auch global erfolgen.

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