21.05.2025
WETTBEWERB

Startup Idea Competition: Diese Startups wurden in Graz ausgezeichnet

Bei der Startup Idea Competition des Science Park Graz wurden innovative Geschäftsideen ausgezeichnet, die Lösungen für aktuelle Herausforderungen in Bereichen wie Energie, Gesundheit, Mobilität und Raumfahrt entwickeln.
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Das sind die Gewinner:innen der Startup Idea Competition
Das sind die Gewinner:innen der Startup Idea Competition | Foto: SPG/FotoCRafie

Der Science Park Graz und das Space Solution Center Austria der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) richten jährlich die Startup Idea Competition aus. Die Wettbewerbsreihe bietet innovativen Köpfen aus allen Branchen die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen in verschiedenen Kategorien zu präsentieren. Für jede Kategorie wird ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro vergeben.

Über 200 Einreichungen zeigten aktuelle Trends in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Weltraumtechnologie. Zu den ausgezeichneten Projekten zählen ein Energiemonitoring-System für kritische Infrastrukturen, ein intelligentes Rückholsystem für Wetterballons, CO₂-reduzierte Tenside aus Reststoffen sowie eine Plattform zur finanziellen Bewertung von Risiken.

Die Gewinner:innen der Startup Idea Competition

Preise wurden in folgenden Kategorien vergeben: Energie & Umwelt, Mobilität, Gesundheit, Digital Economy & ICT sowie Raumfahrt. Und das sind die Gewinner:innen der Startup Idea Competition:

  • Energie und Umwelt: Nanovibes überwacht Energieleitungen in Echtzeit mittels faseroptischer Sensorik, um Schäden frühzeitig zu erkennen und die Netzperformance zu optimieren.
  • Weltraum: Lukas Reinisch und Georg Kurzmann von der TU Graz hat ein Rückholsystem für Wetterballons entwickelt. Ein intelligentes System steuert den gezielten Abstieg von Wetterballons, um deren Komponenten wiederverwendbar zu machen und Elektroschrott zu vermeiden.
  • Gesundheit: PureSurf will mit umweltfreundlichen, CO₂-sparenden Tensiden aus Industrie-Nebenprodukten die Herstellung alltäglicher Reinigungs- und Pflegeprodukte revolutionieren.
  • Digital Economy & ICT: Die Plattform RiskOpex macht Risiken finanziell messbar und unterstützt Unternehmen bei fundierten, wirtschaftlich begründeten Entscheidungsprozessen.
  • Mobilität: Das international besetzte Team von Palletrix entwickelt KI-gestützte Ladepläne für Paletten und Lkws. Sie sollen Transportkosten senken und Logistikprozesse effizienter gestalten.
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(v.l.n.r.) Thomas Blaguss, Daniel Packenius, Barbara Novak, Hans-Jürgen Salmhofer, Paul Blaguss | (c) Mila Eder / Superberg

Die Elektromobilität wird nicht nur im Privatbereich weiter ausgebaut. FlixBus und Blaguss setzen nun den nächsten Schritt in Richtung emissionsarmes Reisen. Zwischen Wien und Bratislava wird die erste grenzüberschreitende, überwiegend elektrisch betriebene Linie eröffnet. Den operativen Betrieb der Linie übernimmt das Wiener Unternehmen Blaguss über seine slowakische Gesellschaft Blaguss Slovakia.

„Die Zukunft des Busverkehrs muss klimafreundlich sein und Elektromobilität wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Gemeinsam mit FlixBus bringen wir sie jetzt auch im grenzüberschreitenden Reiseverkehr konsequent in den Mobilitätsalltag“, sagt Paul Blaguss, Geschäftsführer der Blaguss-Gruppe.

Acht E-Busse, 66 Kursfahrten

Insgesamt kommen acht E-Bussen auf der Strecke zum Einsatz, wobei die Linie 66 mal pro Tag gefahren wird. 90 Prozent davon sind elektrisch, der Rest wird mit herkömmlichen Dieselbussen abgedeckt. Laut Blaguss spart die Umstellung von Diesel auf Elektroantrieb rund 66 Kilogramm CO₂ pro 100 Kilometer. „Mit einer der ersten grenzüberschreitenden E-Bus-Linien Europas arbeiten wir daran, Reisen zwischen Hauptstädten emissionsärmer zu machen“, sagt Daniel Packenius, Geschäftsführer FlixBus Zentraleuropa, und ergänzt: „Die Linie zeigt: Elektromobilität im Fernverkehr funktioniert heute schon zuverlässig unter den richtigen Umständen.“

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