27.10.2020

Diese Startup-Gründerinnen haben am meisten Kapital aufgestellt

Das britische Magazin Business Financing hat eine Welt-Karte mit den im Funding erfolgreichsten Startup-Gründerinnen pro Land erstellt. Die Spitzenreiterin in Österreich ist öffentlich wenig bekannt.
/artikel/startup-gruenderinnen-weltkarte-ranking
Business Financing: Die im Funding erfolgreichsten Startup-Gründerinnen der Welt
(c) Business Financing: Die im Funding erfolgreichsten Startup-Gründerinnen der Welt

Darüber, ob es der herausragendste Indikator für Startup-Erfolg ist, lässt sich freilich streiten. Doch ohne Zweifel hat das Kapital, das ein Jungunternehmen aufgestellt hat, eine gewisse Aussagekraft. Laut mehreren Studien der vergangenen Jahre bekommen Frauen-geführte Startups zwar durchschnittlich deutlich weniger Funding – nur drei Prozent des weltweiten VC-Kapitals gehen an reine Startup-Gründerinnen-Teams, heißt es in einer davon. Dafür wirtschaften sie laut dieser Erhebung deutlich effizienter: Unternehmen mit zumindest einer Gründerin machen demnach pro investiertem US-Dollar durchschnittlich 78 US-Cent Umsatz. Bei rein Männer-geführten Startups seien es dagegen nur 31 Cent.

(c) Business Financing

Startup-Gründerinnen oft öffentlich weniger bekannt als männliche Counterparts

Doch wer sind die Frauen auf der Welt bzw. in jedem Land, die am meisten Kapital aufgestellt haben? Das hat das britische Magazin Business Financing anhand von Daten der Plattform Crunchbase (in der öffentlich bekannte Investment-Runden geführt werden) erhoben und in die Form einer Weltkarte gebracht. Dabei zeigt sich eines sehr deutlich: Die im Funding erfolgreichsten Startup-Gründerinnen sind meist öffentlich deutlich weniger bekannt, als ihre männlichen Counterparts. Das gilt auch für die Spitzenreiterin in Österreich: Nadine Nehme ist Mitgründerin und Chief Science Officer beim Wiener Startup Medicus AI, das seit seiner Gründung laut Business Financing 27,6 Millionen US-Dollar aufgestellt hat.

GründerinFundingUnternehmenBrancheLand
Lucy Peng$ 22 Mrd.AntFinTechChina
Rebekah Neumann$ 19,5 Mrd.The We CompanyImmobilienUSA
Tan Hooi Ling$ 9,9 Mrd.GrabMobilitätSingapur
Kate Keenan$ 1,4 Mrd.Judo BankFinTechAustralien
Victoria van Lennep$ 1,2 Mrd.LendableFinTechUK
Cristina Junqueira$ 1,1 Mrd.NubankFinTechBrasilien
Frances Kang$ 581 Mio.WeLabFinTechHong Kong
Sophie Kim$ 282 Mio.Market KurlyFoodSüdkorea
Ilise Lombardo$ 278 Mio.Arvelle TherapeuticsBioTechSchweiz
Milda Mitkute$ 260 Mio.VintedE-CommerceLitauen

Im internationalen Vergleich ist das zwar nicht besonders viel, wie ein Blick auf die Karte bzw. die Top 10 verrät. Für Österreich ist es aber, wie man weiß, doch eine beachtliche Funding-Summe. Das britische Magazin hat zur besseren Übersicht übrigens noch Detail-Karten für mehrere Kontinente erstellt.

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23.09.2026

Quivo: Wiener Logistik-Scaleup holt MediaShop in Deutschland als neuen Großkunden

Nach der Insolvenz im Februar wurde Mediashop übernommen und vom neuen Eigentümer neu aufgestellt. Nun setzt das Teleshopping-Unternehmen verstärkt auf den deutschen Markt und dort auf Fulfillment durch das österreichisch-Deutsche Scaleup Quivo.
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Die Quivo-Geschäftsführer Christoph Glatzl und Georg Weiß | (c) Quivo
Die Quivo-Geschäftsführer Christoph Glatzl und Georg Weiß | (c) Quivo

Mit rund 55 Millionen Euro Schulden war die Insolvenz des von Katharina Schneider aufgebauten Unternehmens MediaShop im Februar eine der aufsehenerregenderen in diesem Jahr. Zunächst war die Zukunft der Marke ungewiss. Mit dem Unternehmer Christoph Bauer mit One Spot fand sich ein Käufer, der die Marke seit Anfang Juni weiterführte und neu aufstellte. Im Zuge dessen wird nun auch die Logistik am deutschen Markt umgestellt. Dieser ist mit rund der Hälfte der Gesamtumsätze der wichtigste Einzelmarkt des Unternehmens. In den drei Monaten nach dem Neustart Anfang Juni wurden dort nach Unternehmensangaben mit rund 60.000 Bestellungen mehr als vier Millionen Euro Umsatz erzielt.

Neuer Partner im Fulfillment ist das vom österreichischen Gründer-Duo Christoph Glatzl und Georg Weiß geführte Scaleup Quivo, das stark auf Automatisierung setzt. Dieses war 2022 aus der Fusion des Wiener Startup Logsta mit der deutschen Ancla hervorgegangen und hat seinen formellen Hauptsitz in Deutschland, seinen operativen Sitz aber in Wien. Vor etwa einem Jahr machte es mit einer großen Finanzierungsrunde auf sich aufmerksam, wie brutkasten berichtete.

Logistische Herausforderungen durch kurzfristige Peaks

Mit der Logistik-Umstellung von MediaShop in Deutschland werden nun rund 10.000 Paletten Ware vom bisherigen Zentrallager in Augsburg nach Frankfurt verlagert. Das ist aber nur die erste von vielen zu erwartenden logistischen Herausforderungen, will das Teleshopping-Unternehmen seine Präsenz am deutschen Markt doch noch stärker ausbauen. So steigerte man die TV-Einschaltungen in Deutschland seit dem Neustart von zwischenzeitlich nur drei Sendern auf zwölf. International stieg die Zahl der Sender seit dem Neustart von 16 in zwei Ländern auf 50 in fünf Ländern.

Das Geschäftsmodell von MediaShop stelle enorme Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität, sagt Quivo-CEO Weiß: „Bei MediaShop zeigt sich besonders deutlich, dass modernes Fulfillment weit mehr ist als Lagerfläche und Paketversand. Wenn innerhalb kurzer Zeit große Bestellmengen eingehen, müssen Technologie, Prozesse und Personal nahtlos zusammenspielen.“ Die Plattform verbinde unterschiedliche Systeme und automatisiere große Teile der Bestellabwicklung. „Gleichzeitig haben wir die Infrastruktur und die personellen Ressourcen, um auch kurzfristige Nachfragespitzen abzufangen. Genau für solche Wachstumsszenarien haben wir Quivo aufgebaut“, so der Gründer.

„Wir haben MediaShop in sehr kurzer Zeit neu aufgestellt und sind wieder auf Kurs. Dafür brauchen wir eine Logistik, die nicht nur unser heutiges Bestellvolumen zuverlässig bewältigt, sondern auch mit uns wachsen kann“, kommentiert der neue MediaShop-Inhaber und -Chef Christoph Bauer. „Mit Quivo haben wir einen Partner gefunden, der Technologie, operative Erfahrung und die notwendige Skalierbarkeit verbindet. Das ist für uns insbesondere in einem Geschäft entscheidend, in dem Nachfrage sehr kurzfristig entstehen kann.“

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AI Summaries

Diese Startup-Gründerinnen haben am meisten Kapital aufgestellt

  • Laut mehreren Studien der vergangenen Jahre bekommen Frauen-geführte Startups zwar durchschnittlich deutlich weniger Funding – nur drei Prozent des weltweiten VC-Kapitals gehen an reine Startup-Gründerinnen-Teams, heißt es in einer davon.
  • Dafür wirtschaften sie laut dieser Erhebung deutlich effizienter: Unternehmen mit zumindest einer Gründerin machen demnach pro investiertem US-Dollar durchschnittlich 78 US-Cent Umsatz – bei rein Männer-geführten Startups seien es dagegen nur 31 Cent.
  • Das hat das britische Magazin Business Financing anhand von Daten der Plattform Crunchbase (in der öffentlich bekannte Investment-Runden geführt werden) erhoben und in die Form einer Weltkarte gebracht.
  • Dabei zeigt sich eines sehr deutlich: Die im Funding erfolgreichsten Startup-Gründerinnen sind meist öffentlich deutlich weniger bekannt, als ihre männlichen Counterparts.
  • Das gilt auch für die Spitzenreiterin in Österreich: Nadine Nehme ist Mitgründerin und Chief Science Officer beim Wiener Startup Medicus AI, das seit seiner Gründung laut Business Financing 27,6 Millionen US-Dollar aufgestellt hat.

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Diese Startup-Gründerinnen haben am meisten Kapital aufgestellt

  • Laut mehreren Studien der vergangenen Jahre bekommen Frauen-geführte Startups zwar durchschnittlich deutlich weniger Funding – nur drei Prozent des weltweiten VC-Kapitals gehen an reine Startup-Gründerinnen-Teams, heißt es in einer davon.
  • Dafür wirtschaften sie laut dieser Erhebung deutlich effizienter: Unternehmen mit zumindest einer Gründerin machen demnach pro investiertem US-Dollar durchschnittlich 78 US-Cent Umsatz – bei rein Männer-geführten Startups seien es dagegen nur 31 Cent.
  • Das hat das britische Magazin Business Financing anhand von Daten der Plattform Crunchbase (in der öffentlich bekannte Investment-Runden geführt werden) erhoben und in die Form einer Weltkarte gebracht.
  • Dabei zeigt sich eines sehr deutlich: Die im Funding erfolgreichsten Startup-Gründerinnen sind meist öffentlich deutlich weniger bekannt, als ihre männlichen Counterparts.
  • Das gilt auch für die Spitzenreiterin in Österreich: Nadine Nehme ist Mitgründerin und Chief Science Officer beim Wiener Startup Medicus AI, das seit seiner Gründung laut Business Financing 27,6 Millionen US-Dollar aufgestellt hat.

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Diese Startup-Gründerinnen haben am meisten Kapital aufgestellt

  • Laut mehreren Studien der vergangenen Jahre bekommen Frauen-geführte Startups zwar durchschnittlich deutlich weniger Funding – nur drei Prozent des weltweiten VC-Kapitals gehen an reine Startup-Gründerinnen-Teams, heißt es in einer davon.
  • Dafür wirtschaften sie laut dieser Erhebung deutlich effizienter: Unternehmen mit zumindest einer Gründerin machen demnach pro investiertem US-Dollar durchschnittlich 78 US-Cent Umsatz – bei rein Männer-geführten Startups seien es dagegen nur 31 Cent.
  • Das hat das britische Magazin Business Financing anhand von Daten der Plattform Crunchbase (in der öffentlich bekannte Investment-Runden geführt werden) erhoben und in die Form einer Weltkarte gebracht.
  • Dabei zeigt sich eines sehr deutlich: Die im Funding erfolgreichsten Startup-Gründerinnen sind meist öffentlich deutlich weniger bekannt, als ihre männlichen Counterparts.
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Diese Startup-Gründerinnen haben am meisten Kapital aufgestellt

  • Laut mehreren Studien der vergangenen Jahre bekommen Frauen-geführte Startups zwar durchschnittlich deutlich weniger Funding – nur drei Prozent des weltweiten VC-Kapitals gehen an reine Startup-Gründerinnen-Teams, heißt es in einer davon.
  • Dafür wirtschaften sie laut dieser Erhebung deutlich effizienter: Unternehmen mit zumindest einer Gründerin machen demnach pro investiertem US-Dollar durchschnittlich 78 US-Cent Umsatz – bei rein Männer-geführten Startups seien es dagegen nur 31 Cent.
  • Das hat das britische Magazin Business Financing anhand von Daten der Plattform Crunchbase (in der öffentlich bekannte Investment-Runden geführt werden) erhoben und in die Form einer Weltkarte gebracht.
  • Dabei zeigt sich eines sehr deutlich: Die im Funding erfolgreichsten Startup-Gründerinnen sind meist öffentlich deutlich weniger bekannt, als ihre männlichen Counterparts.
  • Das gilt auch für die Spitzenreiterin in Österreich: Nadine Nehme ist Mitgründerin und Chief Science Officer beim Wiener Startup Medicus AI, das seit seiner Gründung laut Business Financing 27,6 Millionen US-Dollar aufgestellt hat.

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Diese Startup-Gründerinnen haben am meisten Kapital aufgestellt

  • Laut mehreren Studien der vergangenen Jahre bekommen Frauen-geführte Startups zwar durchschnittlich deutlich weniger Funding – nur drei Prozent des weltweiten VC-Kapitals gehen an reine Startup-Gründerinnen-Teams, heißt es in einer davon.
  • Dafür wirtschaften sie laut dieser Erhebung deutlich effizienter: Unternehmen mit zumindest einer Gründerin machen demnach pro investiertem US-Dollar durchschnittlich 78 US-Cent Umsatz – bei rein Männer-geführten Startups seien es dagegen nur 31 Cent.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

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Diese Startup-Gründerinnen haben am meisten Kapital aufgestellt

  • Laut mehreren Studien der vergangenen Jahre bekommen Frauen-geführte Startups zwar durchschnittlich deutlich weniger Funding – nur drei Prozent des weltweiten VC-Kapitals gehen an reine Startup-Gründerinnen-Teams, heißt es in einer davon.
  • Dafür wirtschaften sie laut dieser Erhebung deutlich effizienter: Unternehmen mit zumindest einer Gründerin machen demnach pro investiertem US-Dollar durchschnittlich 78 US-Cent Umsatz – bei rein Männer-geführten Startups seien es dagegen nur 31 Cent.
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  • Dafür wirtschaften sie laut dieser Erhebung deutlich effizienter: Unternehmen mit zumindest einer Gründerin machen demnach pro investiertem US-Dollar durchschnittlich 78 US-Cent Umsatz – bei rein Männer-geführten Startups seien es dagegen nur 31 Cent.
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