30.08.2018

Die 10 wichtigsten deutschen Startup-Events für österreichische Founder

Bald startet in Deutschland die Startup-Event-Saison. Wir stellen euch die zehn wichtigsten Veranstaltungen der nächsten Monate vor, die auch für österreichische Startups relevant sind.
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(c) NEXT: Hier wird über die digitale Wirtschaft gesprochen - Startup-Events Deutschland
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Eine Expansion nach Deutschland ist der erste Schritt für viele österreichische Startups, wenn sie sich in den internationalen Bereich ausbreiten wollen. Deswegen ist es gut, dort möglichst viele Kontakte zu knüpfen. In den kommenden Monaten gibt es viele Gelegenheiten dafür. Hier eine Auswahl der zehn wichtigsten Startup-Events in Deutschland, auf denen sich auch jeder österreichische Gründer blicken lassen sollte.

+++ Zum brutkasten Event-Kalender +++

1. Dmexco, 12./13. September, Köln

Seit vielen Jahren treffen sich auf der Dmexco in der Stadt am Rhein jene Entscheider aus der digitalen Wirtschaft, die sich mit dem Thema Vermarktung und Werbung innerhalb der Szene beschäftigen. Das Motto der diesjährigen Dmexco lautet „Take C.A.R.E.“ – letzteres steht dabei für „Curiosity – Action – Responsibility – Experience“. Die zwei-tägige Messe beschäftigt sich daher in diesem Jahr überwiegend mit neuen Technologiestandards von Smart Data bis Künstlicher Intelligenz und den Möglichkeiten, die sich daraus für Marketing und Werbung ergeben.

Warum sollte ich da hingehen? Vor allem für Vermarkter ist die Dmexco eines der führenden Events. Nach einem Wechsel der Organisatoren richtet sich die Messe wieder stärker an die „jungen Wilden“. Auch viele weitere Dienstleister tummeln sich in Köln auf der Veranstaltung.

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2. NEXT, 20./21. September. 2018, Hamburg

Vor elf Jahren startete die NEXT als Zukunftskonferenz in Hamburg, bevor sie 2010 nach Berlin umsiedelte. Im vergangenen Jahr kehrte sie zurück an ihren Ursprungsort. Gemeinsam mit internationalen Vordenkern werden die großen Fragen gestellt, z.B. wie bessere digitale Produkte und damit eine bessere digitale Zukunft aufgebaut werden können. Hierzu finden Keynotes und interaktiven Workshops statt.

Warum sollte ich da hingehen? Die NEXT findet parallel zum Reeperbahnfestival in Hamburg statt. Alleine das ist schon eine Reise wert, denn hier treffen sich vier Tage lang führende Köpfe der Musikwirtschaft. In der ganzen Stadt finden große und kleine Clubkonzerte statt. Auf dem Festival findet an einem der vier Tage ein Startup-Pitch für noch sehr junge Startups statt. Next und Reeperbahnfestival sind eine gute Kombination: Tagsüber Konferenz, abends feiern.

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3. Bits & Pretzels, 30. September – 2. Oktober, München

Innerhalb der vergangenen vier Jahre hat sich die Bits & Pretzels von einem kleinen, lokalen Netzwerkevent zu einem der wichtigsten Termine im Kalender aller Startup-Gründer etabliert. Rund 5000 Gäste kommen in der Zeit des Oktoberfestes nach München. Drei Tage referieren etablierte Gründer über ihre Geschäftsmodelle und geben wichtiges Know-how aus ihrem Unternehmerleben weiter. Parallel präsentieren sich Startups und Dienstleister dem Publikum. Vor allem in den letzten beiden Jahren folgten darüber hinaus auch Prominente aus Sport und Film der Einladung nach München.

+++ Bits & Pretzels: Philipp Lahm über seinen Einstieg als Startup-Investor +++

In diesem Jahr haben z.B. Nico Rosberg (Formel1-Rennfahrer), Jan Böhmermann (dt. TV-Moderator) oder Tarana Burke (Begründerin der #MeToo-Bewegung) ihr Kommen zugesagt. Ein wichtiger Bestandteil der Konferenz ist zudem der Besuch auf dem Oktoberfest. Im Festzelt Schottenhamel treffen sich die Teilnehmer an Biertischen, die von so genannten Table Captains thematisch begleitet werden. Nach dem „First-Come-First-Serve“-Prinzip können die Besucher bereits im Vorfeld auswählen, mit welchem sie am Tisch sitzen möchten.

Warum sollte ich da hingehen? Auf keiner anderen Veranstaltung in dieser Jahreszeit treffen sich so viele unterschiedliche Akteure aus der Branche aus der Region DACH. Zeitgleich sind viele internationale Journalisten vertreten, die ihrerseits auf der Suche nach neuen, spannenden Kontakten sind. Außerdem ist der Abschluss im Festzelt ein riesen Spaß. Bei zünftiger Blasmusik und Hax’n lässt sich gleich noch einmal so gut networken und Geschäfte machen.

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4. TechCrunch Disrupt, 29./30. November 2018, Berlin

Als Ausgründung des führenden Magazins für die digitale Branche, TechCrunch, versammeln sich auf der zwei-tägigen Konferenz Disrupt in Berlin vor allem sehr innovative Visionäre der Branche. Im Mittelpunkt des Startup-Events stehen junge Unternehmen und ihre Konzepte. Auf der „Startup Alley“ bekommen hunderte von Early Stage Startups die Möglichkeit, ihre Ideen, Talent und Technologie zu präsentieren. Dabei können sie sich mit BesucherInnen, InvestorInnen und der Presse vernetzen. BesucherInnen andererseits erhalten die Gelegenheit, die Player von morgen kennenzulernen. Auf der Disrupt versammeln sich Unternehmer, Investoren, Hacker und Tech-Fans für Interviews auf der Bühne.

+++ Disrupt Berlin 2018 mit “Battlefield” für die Player von morgen +++

Gleichzeitig findet der Startup Battlefield Wettbewerb statt, für den sich internationale Unternehmen bewerben konnten. Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld von 50.000 US-Dollar und jede Menge Aufmerksamkeit von Medien und InvestorInnen. Alumni des Startup Battlefields (der weltweiten Events) konnten insgesamt bereits über acht Milliarden US-Dollar Kapital aufstellen und legten über 100 Exits hin.  Die TechCrunch Disrupt ist einer von mehreren Ablegern des Haupt-Events in San Francisco.

Warum sollte ich da hingehen? Für Gründer mit großen Visionen und innovativen Ideen ist die Disrupt ein wichtiges Event, um Gleichgesinnte zu finden und neue Geschäftsmodelle kennen zu lernen. Nirgendwo erhält man besser einen Eindruck davon, was technisch alles möglich ist. Viele internationale Journalisten sind vor Ort und Tech-Investoren sind auf der Suche nach neuen Investments.

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5. Internet World, 12./13. März 2019, München

Für Gründer und Unternehmer, die im Bereich Online-Handel, Logistik und Payment tätig sind, ist die Konferenz ein alljährliches Muss. Zwei Tage lang präsentieren sich auf Deutschlands größter E-Commerce Messe neueste Trends, Technologien, Experten und zahlreiche Highlights rund um die Themenbereiche. Parallel zur gut besuchten Messe finden Panels und Diskussionen auf vielen verschiedenen Bühnen gleichzeitig statt.

Warum sollte ich da hingehen? Die Messe ist sehr spezialisiert, gerade deshalb ist sie ein guter Ort, um mit Branchenvertretern ins Gespräch zu kommen.

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Galerie: Die 10 wichtigsten Startup-Events in Deutschland

6. Startup Camp Berlin, Frühjahr 2019

Jeder fängt einmal klein an und stellt sich die Fragen „Wie gründe ich richtig?“, „woher bekomme ich mein Startkapital?“, „wie rekrutiere ich meine ersten Mitarbeiter?“ und „wann ist der richtige Zeitpunkt, um auf mich aufmerksam zu machen?“ etc. Diese und viele weitere Fragen werden auf dem Startup Camp in Berlin erörtert. Die zwei-tägige Veranstaltung, organisiert vom Bundesverband Deutsche Startups, richtet sich vor allem an junge Gründer, die noch sehr am Anfang ihres Unternehmertums stehen.

+++ Startup Camp Berlin: “Schnellste Lernkurve für Einstieg im deutschen Markt” +++

Neben dem Konferenzgeschehen finden parallel so genannte Fokus Camps statt, die von Experten zu bestimmten Themen kuratiert werden. Auf dem Pitch Marathon bekommen Start-upper die Gelegenheit, erste Pitch-Erfahrung zu sammeln und dabei sogar den ersten Investor von sich zu überzeugen. Wichtiger Bestandteil des Startup-Events ist auch das Investoren Speed-Dating.

Warum sollte ich da hingehen? Vor allem für junge, noch unerfahrene Gründer ist das Startup Camp der ideale Ort, um notwendiges Gründungswissen zu sammeln . Rund 1200 Teilnehmer kommen hier zum Erfahrungsaustausch zusammen und Branchengrößen geben ihr Wissen an die jungen Kollegen weiter. Zudem sind erfahrungsgemäß viele Investoren vor Ort, die Erfolg versprechenden Business-Modellen mit Rat und Tat und manchmal auch mit einem ersten Investment zur Seite stehen wollen.

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7. Online Marketing Rockstars, 7./8. Mai 2019, Hamburg

Es ist das Stelldichein der Marketingbranche: Seit Jahren kommen Tausende Werber aus der ganzen Welt nach Hamburg, um sich beim Online-Marketing-Rockstars-Festival (OMR) über die Trends der eigenen Zunft zu informieren. Mit rund 40.000 Besuchern gehört das OMR Festival zu einer der deutschlandweit einflussreichsten Veranstaltungen. Eingeladen sind vor allem bekannte Namen internationaler Großkonzerne und Online-Prominenz. Neben dem Festival präsentieren große Aussteller ihre Marketingprodukte. Zeitgleich finden so genannte thematisch ausgerichtete Masterclasses zu Fragen der Branche statt.

+++ Streaming, Gaming & Vermarktung bei Online Marketing Rockstars +++

Warum sollte ich da hingehen? Weil auch der Norden feiern kann! Zwei Tage trifft sich dort ein Großteil der deutschen Startup Szene. Allerdings sollten bereits im Vorfeld Termine ausgemacht sein. Der Event ist zu groß, um sich „einfach so“ über den Weg zu laufen.

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8. Re:publica, 6.-8. Mai 2019, Berlin

Die re:publica beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Themen aus dem Web 2.0, darin speziell mit Weblogs, sozialen Medien und digitaler Gesellschaft. An drei Tagen werden in Vorträgen und Workshops verschiedenste Themenfelder behandelt, von Medien und Kultur über Politik und Technik bis zu Entertainment.

Warum sollte ich da hingehen? Die Arena in Berlin bietet viele Möglichkeiten fürs Netzwerken und Austauschen. Hier treffen sich vor allem Menschen, die sich kritisch mit dem Treiben und Wirken der digitalen Revolution auseinandersetzen wollen. Jahr für Jahr gelingt es den Organisatoren, hierfür Köpfe einzuladen, die sich dem Thema vor allem akademisch nähern.

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9. NOAH Berlin, 13./14. Juni 2019, Berlin

Als Ableger der NOAH in London startete vor wenigen Jahren die NOAH Berlin. Seither lohnt sich der Flug in die britische Hauptstadt eigentlich kaum mehr, denn im Berliner Tempodrom treffen sich CEOs etablierter Unternehmen, Führungskräfte und Investoren. Gleichzeitig können sich Startups auf der Startup Stage präsentieren und ihr Business-Modell vorstellen. Es hört mehr als nur ein Investor dabei zu.

Warum sollte ich da hingehen? Die NOAH Berlin besticht vor allem mit ihren internationalen Teilnehmern. Gerade für Startups, die schon zwei Schritte weiter sind und nun auf der Suche nach belastbaren, internationalen Kontakten sind, sind hier richtig!

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10. Tech Open Air (TOA), voraussichtlich Juni 2019

Das TOA ist eines der bekanntesten und zuschauerstärksten Tech-Festivals Europas. Angesiedelt an der Nahtstelle zwischen Technologie, Musik, Kunst und Wissenschaft haben die Veranstalter sich der Mission verschrieben, Vertreter dieser Disziplinen zusammenzubringen und den Austausch untereinander voranzutreiben. Darüber hinaus bietet das TOA Startups, Corporates sowie Branchenexperten eine Bühne, zukunftsweisende Trends vorzustellen und zu diskutieren. Besonders interessant sind die unzähligen Side-Events, die parallel stattfinden. Berliner Unternehmen, Startups, Forschungseinrichtung und digitale Initiativen laden zu sich ein: zu 3D-Druck-Workshops, Rooftop-Yoga bis hin zu Afterwork-Parties.

Warum sollte ich da hingehen? Mit rund 20.000 Teilenehmern (2018) ist die TOA eines der größten Events ihrer Art in Deutschland. Meist ist das Wetter in Berlin dann schon so gut, dass das Event schnell Festivalcharakter bekommt. Und während in Berlin Mitte die Tore der Unternehmen geöffnet sind, ist lohnt sich der Besuch des Veranstaltungsortes allein schon wegen der Atmosphäre – kaum ein anderer Ort in Berlin ist so geeignet für ein Event wie das ehemalige DDR-Funkhaus in der Nalepastraße.

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ViehFinder
© ViehFinder - Mit der App von ViehFinder sollen die Tiere rasch auffindbar gemacht werden.

Die Almwirtschaft ist nach wie vor ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Obwohl sich die Almfutterfläche in den vergangenen 25 Jahren nahezu halbiert hat, umfasste sie 2025 noch immer 322.446 Hektar. Damit war sie größer als das gesamte Bundesland Vorarlberg und entsprach etwa der siebenfachen Fläche Wiens. Der Anteil der Grünlandbetriebe, die ihre Tiere während der Sommermonate auf Almen auftreiben, blieb in diesem Zeitraum mit rund einem Viertel weitgehend konstant. Seit dem Jahr 2000 ist die landwirtschaftlich genutzte Fläche österreichweit um 14 Prozent zurückgegangen. Umso wichtiger werden Lösungen, die den Arbeitsaufwand auf den Almen reduzieren und die Bewirtschaftung langfristig sichern – hier kommt das Startup ViehFinder ins Spiel.

ViehFinder nutzt Galileo

Das Grazer Unternehmen entwickelt ein digitales System, mit dem Landwirte jederzeit nachvollziehen können, wo sich ihre Rinder, Schafe, Ziegen oder Pferde befinden. Die Grundlage dafür bilden intelligente Halsbandsensoren, die ihre Position über das europäische Satellitennavigationssystem Galileo bestimmen und an eine App übertragen.

Martin Mössler, Geschäftsführer des Science Park Graz und des ESA Business Incubation Centre Austria, betont: „Weltraumtechnologien entfalten ihren größten Nutzen dort, wo sie konkrete Herausforderungen auf der Erde lösen. Genau das ist unser Anspruch: Wir begleiten Startups, die aus Spitzentechnologie wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen entwickeln und gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag leisten. ViehFinder ist dafür ein hervorragendes Beispiel.“

Stundenlange Suche als Problem

Die Idee für ViehFinder hat ihren Ursprung im Kärntner Mölltal: Dort wuchs Gründer und Geschäftsführer Peter Lederer auf einem landwirtschaftlichen Betrieb auf und erlebte schon als Kind, wie viel Zeit die tägliche Kontrolle von Tieren auf weitläufigen Almen in Anspruch nimmt. Stundenlang nach Tieren zu suchen – das gehört bis heute vielerorts zum Alltag, weiß der 58-jährige Gründer.

© ViehFinder – Gründer Peter Lederer mit seinen Söhnen Raphael Krebs und Jakob Krebs.

„Die Almwirtschaft ist für Österreich enorm wichtig – für die Landwirtschaft, den Tourismus und die Biodiversität. Unser Ziel ist es, die Almbewirtschaftung mit moderner Technik einfacher zu machen. Wenn noch mehr Bauern damit aufhören, wäre das ein Problem für ganz Österreich“, unterstreicht Lederer. Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Raphael und Jakob gründete er daher 2020 ViehFinder: Während der Vater die Elektronik verantwortet, bringen die beiden Söhne ihre Expertise aus Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Physik ein.

Im ESA-Inkubationsprogramm

Mittlerweile ist die unternehmenseigene Entwicklung fortgeschritten: „Landwirte wissen mit unserer Applikation jederzeit, wo sich ihre Tiere befinden. Gerade auf großen Almen spart das viele Stunden Arbeit. Hirten und Almgemeinschaften können auf einen Blick kontrollieren, ob die Herde vollständig ist und wo sich einzelne Tiere aufhalten“, erklärt Lederer. Im Rahmen des ESA-Inkubationsprogramms entwickelt ViehFinder die Technologie aktuell weiter: Die neue Generation an Halsbandsensoren erfasst zusätzlich auch Bewegungsmuster und Umgebungsdaten.

„Dadurch kann das System künftig auch ungewöhnliche Situationen erkennen“, erklärt der Founder weiter. Zeigt eine Herde plötzlich auffälliges Bewegungsverhalten, kann das auf die Anwesenheit eines Wolfs oder Bären hindeuten. Ebenso möglich ist jedoch, dass Wanderer mit Hunden die Tiere aufgescheucht haben. Bleibt ein einzelnes Tier über einen längeren Zeitraum bewegungslos, könnte dies wiederum ein Hinweis auf eine Verletzung sein. „Derzeit testen wir diese Funktionen gemeinsam mit Landwirten in der Steiermark und Kärnten.“

Mehr Features geplant

Auch der Klimawandel spielt bei der Weiterentwicklung des Startups eine Rolle: Künftig sollen Satellitendaten zur Schneelage und Vegetationsentwicklung eingebunden werden. „Damit könnten Landwirte besser beurteilen, wann Almen bestoßen werden können oder der richtige Zeitpunkt für den Almabtrieb gekommen ist“, erklärt der ViehFinder-Geschäftsführer.

Derzeit bereitet das Grazer Startup die Markteinführung vor. Anfang 2027 soll das System rechtzeitig zur nächsten Almsaison verfügbar sein. Über den weiteren Wachstumskurs sagt Lederer: „Wenn wir die Produktion aufbauen, werden wir zusätzliche Partner brauchen. Für Investoren sind wir daher grundsätzlich offen.“

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