01.04.2026
REINGEFALLEN?

Startup-Aprilscherze 2026: Ethereum-Föhn, Blitzer-Rabatt und ein roter VC

Viele im österreichischen Startup-Ökosystem trauten sich heuer nicht über einen Aprilscherz. Doch es gab ein paar Mutige. Wir haben die Scherze für euch zusammengetragen.
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Vlonru.: Berthold Baurek-Karlic, zwei Mal hello again und Thomas Grübler lieferten dieses Jahr Aprilscherze | Bilder: LinkedIn
Vlonru.: Berthold Baurek-Karlic, zwei Mal hello again und Thomas Grübler lieferten dieses Jahr Aprilscherze | Bilder: LinkedIn

Vielleicht liegt es an der geopolitischen Lage und der damit verbundenen weiterhin angespannten Finanzierungssituation oder es liegt einfach am Stress, dass vielen gerade nicht zum Scherzen zumute ist. Fakt ist: Der 1. April hat in der österreichischen Startup-Szene humoristisch schon öfters mehr hergegeben. Und das, obwohl der potenzielle Aufwand sich dank KI zuletzt massiv reduziert hat. Einige wenige Startups, Scaleups oder bekannte Gesichter der Szene trauen sich aber doch über einen Aprilscherz. Wir haben zusammengetragen, was wir gefunden haben.

Musterschüler hello again

Auf das oberösterreichische Kundenbindungs-Scaleup hello again ist in Sachen Aprilscherze gleich doppelt Verlass. Gründer Franz Tretter stellt in einem lesenswerten LinkedIn-Posting die Polizei als neuen Kunden vor. Wie auch bei anderen Kundenbindungsapps, die vom Unternehmen umgesetzt werden, könne man auch in jener der Polizei Rabatte bekommen, etwa „10+1 für Geschwindigkeitsübertretungen“.

Im LinkedIn-Feed des Scaleups selber gibt es ebenfalls eine nicht ganz glaubwürdige Meldung zu sehen: Das aktuelle Firmenmaskottchen, Plüschpony Hector, sei durch ein echtes Shetlandpony ersetzt worden, das nun im Vorgarten des Firmengeländes grase. „Bewiesen“ wird das – wie sollte es 2026 anders sein – mit einem wunderschönen KI-Video.

21energy: Scherz mit Seitenhieb

Mit einer denkbar widersinnigen Produktneuheit will das Tiroler Startup 21energy Gutgläubige hinters Licht führen – bzw. unter den Föhn. Der „Föhn Pro“ soll „seine Abwärme für Ethereum-Mining nutzen“. Ein erklärender Einschub: Das Konzept des Startups mit seinen Bitcoin-Heizungen funktioniert freilich umgekehrt: Die Abwärme vom Mining wird zum Heizen genutzt. Und Ethereum-Mining gibt es seit dem Merge 2022 nicht mehr. 21energy-COO Lukas Waldner nutzt die Gelegenheit jedenfalls gleich für einen Seitenhieb auf die zweitgrößte Kryptowährung: „Ethereum ist heiße Luft – das wissen wir. Aber genau deshalb passt es perfekt zum Föhn.“

Der SpaceTech-Gründer und der KI-Schiffbruch

Einem LinkedIn-Posting von Thomas Grübler, dem österreichischen Gründer des Münchner SpaceTech-Scaleups OroraTech, könnte man sogar kurz Glauben schenken, wirkt das, was er beschreibt, doch recht alltäglich im Business-Netzwerk: Er starte ein neues Unternehmen, schreibt Grübler. Dieses soll mithilfe einer Kombination der stärksten Large Language Models Probleme lösen, die bislang als unlösbar galten. Auf diese Weise wolle man das „Schiff für interstellare Reisen“ bauen. Während Größenwahn jeder Größenordnung unter Startup-Gründer:innen nicht ungewöhnlich ist, sollte einen spätestens der Name des neuen Unternehmens stutzig machen: „Titanic Labs“.

Der rote Berthold

Bei einem LinkedIn-Posting von Venionaire-Gründer Berthold Baurek-Karlic reicht dagegen ein einziger Blick auf das (natürlich ebenfalls KI-generierte) Bild, um es als Aprilscherz zu entlarven – zumindest bei jenen, die ihn auch nur ein wenig kennen. Dort gibt er bekannt, der SPÖ beizutreten. „Mein Ziel?“, schreibt Baurek-Karlic: „Die Einführung eines staatlichen ‚Einheits-Pitch-Decks‘, die Förderung von Startups nach dem Solidaritätsprinzip. Wer sagt, dass Venture Capital und Umverteilung nicht Hand in Hand gehen können?“ Na dann: „Freundschaft!“

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Fund F: Carina Roth wird Partnerin

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Carina Roth ist ab sofort Partnerin bei Fund F. (c) brutkasten

Vor rund zwei Jahren ist Carina Roth als Investment Managerin bei Fund F eingestiegen (brutkasten berichtete). Nun folgt der nächste Schritt. Die ehemalige „Forbes 30 Under 30“-Unternehmerin ist ab sofort Partnerin beim Fonds. Bekannt als Co-Founderin des Startups WisR, bringt Roth auch Erfahrungen als Gründerin mit.

„Als Gründerin habe ich selbst erlebt, welchen Unterschied die richtigen Investor:innen in den ersten Jahren machen können. Dieser Perspektivwechsel – von der Gründerin zur Investorin – hat meinen Glauben daran nur noch verstärkt, wie wichtig es ist, ambitionierte Gründerinnen früh zu unterstützen. Ich freue mich sehr darauf, Fund F als Partnerin in der nächsten Wachstumsphase mitzugestalten und gemeinsam mit unserem Team die nächste Generation europäischer Technologieunternehmen aufzubauen“, sagt Carina Roth, Partnerin bei Fund F.

Erweiterung des Partner:innenkreises

Roth wird niemanden ersetzen, sondern Fund F erweitert laut eigenen Angaben den Partner:innenkreis. Das sechsköpfige Team verwaltet einen Fonds mit einem 28-Mio.-Euro-Volumen. Seit ihrem Einstieg bei Fund F verantwortet Carina Roth mehrere Investments, darunter The Blue Box, Uplift360, Heim Health und AI-BOB, und begleitet Gründer:innen bis über das Investment hinaus.

„Carina hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass sie außergewöhnliche Gründer:innen erkennt, starke Investmententscheidungen trifft und Unternehmen mit großer Überzeugung begleitet. Gleichzeitig bringt sie durch ihre eigene Gründungserfahrung ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen von Unternehmer:innen mit. Ihre Ernennung zur Partnerin ist deshalb ein logischer und wichtiger Schritt – sowohl für Carina als auch für die Weiterentwicklung von Fund F“, sagen Lisa-Marie Fassl und Nina Wöss, General Partners bei Fund F.

Gründerin von WisR

Roth ist in der Szene vor allem durch die Gründung ihres Startups WisR 2017 bekannt geworden. Die Jobplattform für Senior-Talente wurde vier Jahre später liquidiert. Über den Zusammenbruch von WisR sprach die Co-Founderin im brutkasten-Interview.

Nach ihrer Zeit als Startup-Founderin sammelte Roth Investment-Erfahrung bei Calm/Storm Ventures, wo sie in Frühphasenunternehmen in Europa und den USA investierte, bevor sie zu Fund F wechselte.

Female-led-Ansatz

Mit einem Volumen von 28 Millionen Euro investiert Fund F gezielt in europäische Pre-Seed- und Seed-Unternehmen, die mindestens eine Gründerin im Team aufweisen. Dabei unterstützt der Fonds derzeit 26 Startups finanziell und begleitet sie auch operativ und mit einem weitreichenden Netzwerk auf ihrem Wachstumskurs. Mit der Erweiterung des Partner:innenkreises unterstreicht Fund F nach eigenen Angaben seinen Anspruch, langfristig einen der führenden europäischen Frühphasenfonds für technologiegetriebene Startups mit diversen Gründungsteams aufzubauen.

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