30.09.2022

Stardust: Investment von Hansmann und Co für neues Buchroithner-Instant-Kaffee-Startup

Stardust von Startup-Veteran Peter Buchroithner und David Pfluegl will Instant-Kaffee cool machen und "die erste Tasse Kaffee am Mars servieren".
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Stardust Adventure Coffee: Peter Buchroithner & David Pflügl - Die Gründer der Orgn Inc.
Stardust Adventure Coffee: Peter Buchroithner & David Pflügl - Die Gründer der Orgn Inc. | (c) Orgn Inc

„Man kann Stardust überall hin mitnehmen, sogar auf den Mars. Wenn Elon Musk die ersten Menschen auf den Mars schickt, möchte Stardust die erste Tasse Kaffee auf dem roten Planeten servieren“, schreibt Peter Buchroithner in einer Aussendung zu seinem neuen Produkt „Stardust Adventure Coffee“, einem Premium-Instant-Kaffee, der am Montag auf den Markt kommt. Auch in einem Werbevideo (siehe unten) spielen der Seriengründer und sein Co-Founder David Pfluegl, der ebenfalls über Gründer-Erfahrung verfügt, mit diesem Motiv.

Stardust Adventure Coffee: Hoher Qualitätsanspruch, moderater Koffeingehalt

Stardust ist das erste Produkt des Startups Orgn Inc. mit formellem Sitz in den USA und Teams in Wien und Johannesburg, Südafrika. Punkten will man nicht nur mit höherer Qualität als andere Instant-Kaffees durch hochwertige Kaffeebohnen aus Äthiopien, sondern auch mit einem moderaten Koffein-Gehalt. Dahinter steht auch Peter Buchroithners durchaus turbulenten Gründer-Vorgeschichte, in der er unter anderem große Investments holt, knapp an einer Insolvenz vorbeischlitterte und letztlich den Exit schaffte.

Burnout brachte Peter Buchroithner auf das Thema

2020 habe er auch einen Burnout erlitten, schreibt der Gründer. Dabei habe er auch gelernt, dass die Messung seiner Koffeinaufnahme ein notwendiger Bestandteil der Verbesserung seiner Schlafqualität und der Steuerung seines allgemeinen Wohlbefindens sei. Stardust Adventure Coffee habe es sich zur Aufgabe gemacht, „den alltäglichen Verbraucher mit konstant niedrigen Koffeindosen (∼60 mg) zu versorgen, was es einfacher macht, Energieschübe zu verwalten und möglicherweise die Nebenwirkungen zu vermeiden, die mit zu viel Koffein verbunden sind“.

Sechsstelliges Investment zum Start von Stardust von Hansmann und Co.

Gleich zum Marktstart von Stardust holte sich Orgn Inc. ein nicht genau beziffertes sechsstelliges Investment von mehreren bekannten heimischen Business Angels, von denen einige bereits in frühere Unternehmen von Peter Buchroithner investiert waren. So sind die Investoren Hansi Hansmann, Hermann Futter und Dominik Greiner sowie Biogena-Gründer Albert Schmidbauer, Spotify Europe General Manager Michael Krause und die Gateway Holding in der Runde dabei.

„Kaffeeplauscherl mit Elon auf dem Mars“ als Investment-Case

Hansmann kommentiert: “In sechs gemeinsamen Jahren bei Swelly haben wir vom Wachstum auf zehn Millionen User bis zur fast Pleite und einem Exit einiges erlebt. Ich bin überzeugt, dass Peter und sein Team mit Stardust wieder große Wellen schlagen werden“. Hermann Futter scherzt: „Ein Kaffeeplauscherl mit Elon auf dem Mars? Klingt doch nach einem guten Investment Case, oder?“ Und Albert Schmidbauer meint: „Instant-Kaffee ist eine besondere Nische, die gefühlt noch von keinem wirklich coolen Player bespielt wird, der das Thema attraktiv aufbereitet und damit Consumer perfekt abholt. Orgn hat viele Ansatzpunkte, ein solcher Player mit den besonderen Zugängen zu werden. Das hat mich als Investor überzeugt“.

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Chris Müller steht vor einer Präsentation und redet in ein Mikro. (c) Tobias Zachl
Chris Müller bei der Präsentation von Horizont Steyr. (c) Tobias Zachl

„Je komplexer die Welt um uns herum wird, desto mehr sehnen wir uns nach Orten, die die Menschen schon lange prägen“. Mit dieser Vision startet Chris Müller von CMb.industries gemeinsam mit der Stadt Steyr in das neue Projekt Horizont Steyr. Bekannt ist Müller in der Szene vor allem seit seinem erfolgreichen Projekt der Tabakfabrik in Linz, wo heute einer der wichtigsten Startup-Treffs Österreichs anzufinden ist.

„Wie bei der Tabakfabrik, von den Tabakwaren hin zu rauchenden Köpfen, soll in Steyr ein Ort der Unfreiheit zu einem Ort der Freiheit werden“, so der Plan. Auf dem Areal in der Berggasse befand sich im 17. Jahrhundert ein Kloster, bevor die Räumlichkeiten rund 200 Jahre lang als Gefängnis dienten.

Sollte das Projekt den Gemeinderat im Herbst passieren, wird 2029/2030 mit der Fertigstellung von Horizont Steyr gerechnet.

Zuerst war es ein Kloster, dann über 200 Jahre ein Gefängnis. Müller plant nun einen Startup-Hub. (c) Tobias Zachl

Milieu aus Industrie, Infrastruktur und Verständnis

„Die Stadt Steyr kommt mit einem industriellen Erbe“, hebt Müller den Standort hervor. „Hier kommt ein Milieu zusammen aus Industrie, aus Infrastruktur, aus Mobilität, Nachhaltigkeitsthemen, aus Internationalität und auch aus der Fachhochschule. Hier muss man einfach innovativ sein.“ Der Standort ist vor allem durch Leitbetriebe wie BMW, AVL List, BMD, SKF und Steyr Automotive bekannt.

Auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Gelände rund um die Berggasse sollen künftig Büros, Coworking-Spaces und Begegnungszonen für Startups sowie junge Unternehmen entstehen, wie brutkasten bereits berichtete. Gemeinsam mit Tp3 Architekten will Chris Müller die alte Immobilie zu einem „Ort der Begegnung und der Entwicklung von Zukunftsprojekten“ umgestalten und damit auch den Wirtschaftsstandort Steyr stärken.

„Unsere Orte sind kuratierte Orte“

Müller versteht den zukünftigen Hub als eine Produktionskette. „Wir haben uns gedacht, wir nehmen Wände weg und verbinden die einzelnen Gebäude, wir bringen die Freiheit hinein“, so der Projektentwickler. Im letzten Trakt der Gebäudereihe befindet sich das alte Theater der Stadt. Diesen Ort sieht Müller als zukünftigen Präsentationsraum mit einem Fassungsvermögen von 300 Menschen.

Eines der wichtigsten Learnings, die der Oberösterreicher aus seinem Projekt der Tabakfabrik in Horizont Steyr mitbringt, ist das Schaffen kuratierter Orte. Im Vordergrund stünde nicht die reine Vermietung von Büros, es ginge vielmehr um das Zusammenspiel der einzelnen Firmen. „Wir fragen nach den Bedürfnissen der Interessent:innen, was sie brauchen, aber natürlich auch, was sie sich von diesem Ort erwarten. Wir nehmen nicht alle rein, nur weil sie bezahlen.“

Das alte Theater könnte für zukünftige Präsentationen und Talks genutzt werden. (c) MecGreenie

Bereits 70 Prozent vorvermietet

Laut Angaben von Müller sind bereits 70 Prozent der Räumlichkeiten vorvermietet, für knapp 2.000 Quadratmeter der Fläche sind bereits Letters of Interests unterschrieben worden. Müller erwähnt dabei, dass ständig neue Anfragen kommen.

Für Interessierte an den Räumlichkeiten gibt es hier mehr Informationen.

Das Projekt Horizont Steyr soll von CMb.industries gemeinsam mit den Tp3 Architekten umgesetzt werden. (c) Raffael Portugal
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