15.07.2020

Starbucks kooperiert in Österreich mit “Too Good To Go”

Starbucks ist in Österreich mit dem Startup "Too Good To Go" eine Partnerschaft eingegangen, das seit 2019 eine App gegen Lebensmittelverschwendung anbietet. Nutzer von "Too Good To Go" können ab sofort in allen Starbucks Coffee Houses in Österreich am Ende des Tages Überraschungssackerl mit süßem Gebäck wie Donuts und Brownies sowie Snacks wie Bagels und Sandwiches, aber auch Kaffeebohnen zu einem Drittel des Originalpreises abholen.
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(c) AdobeStock / Too Good To Go

Das dänische Startup “Too Good To Go” ist seit Sommer 2019 in Österreich mit seiner gleichnamigen App gegen die Lebensmittelverschwendung vertreten. Seit dem Go-Live konnte das Startup hierzulande zahlreiche Firmen aus der Lebensmittelbranche und Gastronomie für sich gewinnen, die am Ende des Tages ihre übrig gebliebenen Speisen zu reduzierten Preisen über die App anbieten. Zu den Partnern zählen namhafte Ketten, wie Ströck oder die Nordsee, aber auch Hotels und Restaurants – der brutkasten berichtete.

Partnerschaft mit Starbucks

Wie „Too Good To Go“ am Mittwoch in einer Aussendung bekannt gab, ist das Startup nun eine Partnerschaft mit Starbucks Österreich eingegangen. Nutzer von „Too Good To Go“ können ab sofort in allen Starbucks Coffee Houses in Österreich am Ende des Tages „Überraschungssackerl“ mit süßem Gebäck wie Donuts und Brownies sowie Snacks wie Bagels und Sandwiches, aber auch Kaffeebohnen zu einem Drittel des Originalpreises abholen.

Bernadin Malou, General Manager Starbucks Österreich, über die Parntnerschaft: „Die Starbucks Store Manager handhaben ihre online Produktbestellungen mit großer Sorgfalt und pro Coffee House genau zugewiesenen Produktmengen, um Abfall zu vermeiden. Alle dennoch übrig gebliebenen frischen Produkte, die sonst entsorgt werden müssten, können nun über Too Good To Go auf einfachem Wege an Kunden weiterverteilt werden.“

600 Betriebe in Österreich bei „Too Good To Go“

Neben Österreich ist Starbucks noch in fünf weiteren Ländern eine Partnerschaft mit „Too Good To Go“ eingegangen. „Too Good To Go“ ist bislang auf 15 Märkten vertreten und zählt laut eigenen Angaben rund 22 Millionen App-Installationen.

In Österreich gibt es bislang rund 600 Betriebe, die mit „Too Good To Go“ eine Partnerschaft eingegangen sind. Zudem gebe es laut Georg Strasser, Geschäftsführer von Too Good To Go Österreich, rund 270.000 Nutzer in Österreich.


Video-Tipp: Georg Strasser, Geschäftsführer von Too Good To Go Österreich, bei der KMU meet Startups & Corporates Roadshow

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© woom GmbH / Wolfgang Bohusch

Nach dem laut Unternehmensangaben bislang stärksten Geschäftsjahr 2025 habe man den Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 19 Prozent auf 107 Millionen Euro gesteigert, verkündet der der Kinderfahrrad-Hersteller woom. Vor zwei Jahren sahen die Unternehmenszahlen noch anders aus: 2024 verzeichnete das Unternehmen 16 Millionen Euro Verluste. Nun sei man trotz eines laut woom „weiterhin äußerst herausfordernden Marktumfelds“ in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Internationalisierung als Wachstumstreiber

Insgesamt setzte woom im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben knapp 300.000 Fahrräder und mehr als 100.000 Helme ab; der Umsatz im Helmsegment sei um 17 Prozent gestiegen. Als wesentlichen Wachstumstreiber nennt das Unternehmen die Übernahme des Direktgeschäfts in Großbritannien, wo der Umsatz um 157 Prozent gestiegen sei. Weitere Zuwächse verzeichnete woom laut eigenen Angaben in der Benelux-Region (+72 Prozent), in den nordischen Ländern (+62 Prozent), in den USA (+18 Prozent) sowie in den DACH-Kernmärkten (+15 Prozent).

Zur Rückkehr in die Profitabilität meint CEO Bernd Hake: „Man kann wirtschaftlich diszipliniert handeln und gleichzeitig mit vollem Herzen die besten Kinder- und Jugendfahrräder bauen.“

Neues E-Bike für das zweite Halbjahr geplant

Für die kommenden Monate kündigt die Geschäftsführung eine Erweiterung des Produktportfolios an: Neben einem neuen Helm soll ein E-Bike-Modell auf den Markt kommen. Technische Details dazu nennt woom bislang nicht. Für das erste Quartal 2027 stellt das Unternehmen zudem einen weiteren, nicht näher spezifizierten Produktlaunch sowie den Eintritt in zusätzliche internationale Märkte in Aussicht.

Bereits im ersten Halbjahr erweiterte woom sein Sortiment: Mit „woom WOW“, einem Fahrzeug für Kleinkinder ab neun Monaten, stieg das Unternehmen erstmals in den Spielwarenbereich ein. Davon seien laut woom bislang mehr als 19.000 Stück verkauft worden.

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AI Summaries

Starbucks kooperiert in Österreich mit “Too Good To Go”

  • Starbucks ist in Österreich mit dem Startup „Too Good To Go“ eine Partnerschaft eingegangen, das hierzulande seit 2019 eine App gegen Lebensmittelverschwendung anbietet.
  • Nutzer von „Too Good To Go“ können ab sofort in allen Starbucks Coffee Houses in Österreich am Ende des Tages „Überraschungssackerl“ mit süßem Gebäck wie Donuts und Brownies sowie Snacks wie Bagels und Sandwiches, aber auch Kaffeebohnen zu einem Drittel des Originalpreises abholen.
  • Seit dem Go-Live konnte das Startup hierzulande zahlreiche Firmen aus der Lebensmittelbranche und Gastronomie für sich gewinnen, die am Ende des Tages ihre übrig gebliebenen Speise zu reduzierten Preisen über die App anbieten.
  • „Too Good To Go“ ist bislang auf 15 Märkten vertreten und zählt laut eigenen Angaben rund 22 Millionen App-Installationen.

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