13.05.2026
MEILENSTEIN

„Stärkster Monat seit Gründung“: Heizma erreicht erstmals zwei Mio. Euro Monatsumsatz

Zwei Jahre nach der Gründung erzielt das österreichische Energieunternehmen Heizma einen Monatsumsatz von zwei Millionen Euro. Wärmepumpen bleiben der wichtigste Umsatztreiber - Photovoltaik ist aber auf dem Vormarsch.
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Die Serienunternehmer Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg haben Heizma gegründet. Sie stehen in einem schwarzen Heizma Shirt vor der Kamera.
Die Serienunternehmer Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg haben Heizma gegründet (c) Alissar Najjar

Obwohl das Unternehmen Heizma auf turbulente Zeiten zurückblickt, gelang im April 2026 ein Meilenstein: Die Gründer von Heizma, Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg, verkünden einen Monatsumsatz von zwei Millionen Euro. Das Unternehmen hat von Beginn an mit starkem Wachstum auf sich aufmerksam gemacht.

„Zwei Millionen Euro Monatsumsatz nach nur zwei Jahren am Markt zeigen, dass unser Modell funktioniert – in einem Wärmepumpenmarkt, der zuletzt deutlich rückläufig war“, sagt Michael Kowatschew, Geschäftsführer von Heizma.

Neben Wärmepumpen umfasst das Angebot des Unternehmens auch Photovoltaik, Batteriespeicher, Wallboxen sowie das eigene Energiemanagementsystem Optima. Heizma wurde im März 2024 gegründet, beschäftigt heute 75 Mitarbeiter:innen und ist fast österreichweit tätig

Umrüstung und kombinierte Lösungen

Das Unternehmen begleitet Kund:innen bei der Umstellung auf moderne Heiz- und Stromsysteme und kombiniert Wärmepumpen, Photovoltaik, Batteriespeicher, Wallboxen und Energiemanagement zu ganzheitlichen Energielösungen für das Eigenheim. Aktuell rüstet Heizma mehr als 60 Häuser pro Monat auf moderne Energielösungen um. Das Unternehmen erkennt hier ein Bedürfnis der Kund:innen: Demnach steige die Nachfrage nach „Lösungen, die die Haushalte unabhängiger von fossilen Energieträgern und volatilen Energiepreisen machen und langfristig flexibel erweiterbar sind.“

Gleichzeitig gewinnt der Bereich Photovoltaik inklusive Batteriespeicher zunehmend an Bedeutung. Bereits rund 30 bis 40 Prozent der Heizma-Kund:innen entscheiden sich für eine kombinierte Komplettlösung aus Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher.

Wenn es um die Sanierung gehe, sei ein ganzheitlicher Ansatz von Vorteil: „Gerade in der Sanierung geht es nicht nur um die einzelne Wärmepumpe oder die einzelne PV-Anlage. Für viele Haushalte entsteht der größte Nutzen, wenn Wärmeversorgung, Stromerzeugung, Speicher und Energiemanagement gemeinsam geplant werden“, so Michael Kowatschew.

Energiemanagementsystem Optima rückt stärker in den Fokus

Ein zunehmend wichtiger Bestandteil des Angebots ist nach eigenen Angaben das eigene Energiemanagementsystem Optima. Optima unterstützt Haushalte dabei, den selbst erzeugten Strom effizienter zu nutzen, Verbräuche transparent zu machen und die einzelnen Energiekomponenten im Haushalt besser aufeinander abzustimmen. „Mit Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher entsteht im Eigenheim ein neues Energiesystem. Damit dieses System sein volles Potenzial ausschöpfen kann, braucht es eine intelligente Steuerung und laufende Optimierung“, sagt Kowatschew. „Deshalb wird Energiemanagement für uns in den kommenden Jahren ein immer wichtigerer Bestandteil der Lösung.“

Redaktions-Tipp aus dem Archiv: Heizma-Gründer im brutkasten Talk.

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xchannels.ai
© zVg - Die xchannels.ai-Gründerinnen Ashley Zvaniashvili (li) und Isabell Claus.

Das Startup xchannels.ai möchte die Sichtbarkeit von Marken in KI-Such- und Antwortsystemen wie ChatGPT, Perplexity, Google, Claude und schlicht dort, wo Zielkunden eines Unternehmens aktiv sind, verbessern. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien machte daher im April seine entwickelte Plattform allen Unternehmen zugänglich, wie brutkasten berichtete. Nun wurde man in das TechBoost-Programm der Deutschen Telekom aufgenommen.

xchannels.ai: Zugang zum Ökosystem

Das erst kürzlich gegründete Marketing-Tech-Startup will damit von Vertriebs- und Marketing-Support und umfassenden Cloud-Ressourcen profitieren. Die Partnerschaft soll die Skalierung der KI-basierten-Content-Plattform beschleunigen und den Zugang zu Unternehmenskunden aller Branchen ermöglichen. Etwa bei Vertriebskanälen der Telekom, Unterstützung bei der Kundenakquise und Sichtbarkeit – vor allem im großen deutschen Mittelstand. Zusätzlich stellt das Programm im Detail Ressourcen für die „T Cloud Public“ zur Verfügung, die für die Weiterentwicklung in Europa genutzt werden.

Das TechBoost-Team der Telekom hat xchannels.ai nach einem ausführlichen marktseitigen und technischen Auswahlprozess aufgenommen, bei dem technologische Innovation, Skalierungspotenzial und Marktrelevanz bewertet wurden.

„Die Aufnahme in TechBoost ist mehr als nur Support. Sie öffnet den Zugang zu einem etablierten Unternehmens-Ökosystem und ermöglicht direkte Verbindungen zu zahlreichen potenziellen Unternehmenskunden. Für ein KI-Startup wie xchannels.ai, das KI-basierte Marketing-Skalierung demokratisieren will, ist das ein entscheidender Beschleuniger“, sagt Ashley Zvaniashvili, Mitgründerin von xchannels.ai.

Das Use-Case-Problem

Die Partnerschaft setzt an einem konkreten Problem vieler Unternehmen an: Zwar entwickeln zahlreiche Firmen KI-Strategien, doch es fehlen häufig praktische Anwendungen mit messbarem Nutzen. Xchannels.ai möchte daher eine Lösung für die automatisierte Erstellung und Ausspielung von Marketinginhalten über verschiedene Kanäle anbieten. Nach eigenen Angaben konnte das Startup bereits kurz nach der Gründung erste Kunden in mehreren Ländern gewinnen. Durch die Telekom-Infrastruktur und das Vertriebsnetzwerk soll die Technologie nun breiter verfügbar werden.

Schnellerer Zugang zu Unternehmenskunden

„Für xchannels.ai bedeutet die Partnerschaft vor allem eines: schnellerer Zugang zu Unternehmenskunden im DACH-Raum“, sagt Isabell Claus, Mitgründerin von xchannels.ai. „Die Kombination aus Telekom-Reichweite und xchannels.ai-Technologie soll Marketing-Teams speziell in KMUs dabei unterstützen, ihre Content-Distribution zu automatisieren und messbare Sichtbarkeit zu erreichen.“

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