03.10.2019

Stadtwerke Klagenfurt: Pitchen im Strandbad für Smart City Projekte

Die Stadtwerke Klagenfurt (STW) luden am Freitag, den 27. September, zum ersten STW-Pitching Day ins Strandbad Klagenfurt. STW-Vorstand Erwin Smole erläuterte dem brutkasten, welches Ziel die Veranstaltung verfolgt.
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Stadtwerke Klagenfurt
Die Gewinner MotionTag und Swarm Analytics im Kreise der Jury und STW-Vorstand Dipl.-Ing. Erwin Smole

Die Stadtwerke Klagenfurt (STW) beschäftigen sich als kommunaler Dienstleister der Stadt Klagenfurt mit einer Vielzahl an Themen. Diese reichen von Mobilität bis hin zur Energieversorgung. All diese Bereiche befinden sich aufgrund der Digitalisierung im Umbruch – Stichwort Smart City.

+++ zum Fokus-Channel: Corporate Innovation +++

Stadtwerke Klagenfurt und Smart City

Wie STW-Vorstand Erwin Smole gegenüber dem brutkasten erläutert, sei das Thema Smart City bereits jetzt schon ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodell der STW.

Dahingehend arbeiten die STW eng mit den Verantwortlichen im Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt zusammen. Teil dessen ist auch die sogenannte Smart-City-Strategie der Stadt Klagenfurt. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, technische Lösungen zu entwickeln, um die Stadt künftig ökologischer und wirtschaftlicher zu gestalten.

Dazu zählt beispielsweise die Nutzung des Potentials von Big Data für Smart City Konzepte, dezentrale Energielösungen bis hin zu intelligenten Gebäuden.

STW-Pitching-Day im Strandbad

Damit die STW auch künftig im Bereich „Smart City“ am neuesten Stand bleiben und innovative Lösungsansätze entwickeln, haben sie einen eigenen Corporate-Startup-Ansatz ins Leben gerufen. Die Rede ist vom STW-Pitching Day, der gemeinsam mit Pioneers am 27. September im Strandbad Klagenfurt das erste Mal stattfand.

Der STW-Pitching-Day verfolgt laut Smole das Ziel, neue technologische Lösungen zu präsentierten, die die Stadt lebenswerter machen sollen. Zudem wird über die Veranstaltung ausgelotet, inwiefern eine künftige Zusammenarbeit zwischen STW und den Startups aussehen könnte. Wie Smole weiters erläutert, zielt der Pitching-Day auch darauf ab, die bestehenden Abteilungen der STW mit der Arbeitsweise von Startups vertraut zu machen.

Startups aus dem DACH-Raum

Im Zuge des STW-Pitching-Day haben insgesamt sieben Startups aus dem DACH-Raum ihre Konzepte und Lösungen aus den vier Bereichen „Energie“, „Infrastruktur“, „Mobilität“ und „Digitalisierung“ präsentiert.

Unter den Startups waren Swarm Analytics aus Innsbruck, OmegaLambdaTec und Motius aus München, MOTIONTAG aus Berlin, Bike Citizens aus Graz, sowie Twingz und Scala Matta aus Wien.

Die Besten Ideen werden laut den STW als Basis für weitere gemeinsame Projekte dienen und könnten zur Implementierung im Smart City Bereich in Klagenfurt führen. Wie Smole abschießend erläutert, sei für nächstes Jahr die Durchführung eines eigenen Hackathons geplant.


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Der US-amerikanische Audiokonzern Bose Corporation hat die vollständige Übernahme der Wiener StreamUnlimited Engineering GmbH bekannt gegeben. Das 2005 gegründete Technologieunternehmen hat sich auf die Entwicklung von Streaming-Softwareplattformen und Hardwaremodulen für vernetzte Audio- und Smart-Home-Produkte spezialisiert. Nun übernimmt Bose das Wiener Unternehmen, das bereits im Jahr 2017 41,07% seiner Anteile an Google verkauft hatte – brutkasten berichtete. Über die finanziellen Details der aktuellen Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Ausbau des B2B-Geschäfts

Durch den Zukauf will Bose laut Aussendung seine eigenen Audiotechnologien tiefer in Geräten von Drittanbietern und fremden Ökosystemen verankern. Die Softwarelösungen der Wiener Schmiede kommen herstellerübergreifend in Consumer-Produkten wie Smartphones, Wearables und Multiroom-Systemen zum Einsatz. Nick Smith, Chief Strategy Officer bei Bose, betont die strategische Rolle des Zukaufs: „StreamUnlimited hat eine vertrauenswürdige Position im Zentrum der Koordinationsschicht aufgebaut, in der Interaktionen zwischen Geräten definiert und orchestriert werden.“

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Trotz der Übernahme soll StreamUnlimited als eigenständige Einheit weitergeführt werden. Das Unternehmen beschäftigt aktuell mehr als 100 Mitarbeitende an den Standorten Wien, Bratislava, Shenzhen und Osaka. Das bestehende Kundengeschäft wird laut Angaben der Beteiligten unverändert fortgeführt. Zudem soll die Plattform auch in Zukunft offen und interoperabel für die Integration von Technologien anderer Anbieter bleiben.

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