08.09.2017

Stadt Wien testet Blockchain mit Open Government Data

Nach den Prinzipien "Transparenz, Offenheit und Beteiligung" will die Stadt Wien in Zukunft öffentliche Blockchains nutzen. Nun wurde das erste Pilotprojekt mit Open Government Data gestartet.
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(c) fotolia.com - cristianoaless

Für die Blockchain werden laufend neue Anwendungsfälle vorgestellt. Im Bereich Open Government Data (OGD) will nun auch die Stadt Wien die Technologie einsetzen. Wie die Stelle Open Government Wien bekanntgab, wurde nun ein Pilotprojekt gestartet. Die Prüfsummen von OGD der Stadt werden dabei in einer öffentlichen Blockchain abgelegt und können von den Benutzern eingesehen werden. Neben der Absicherung der Integrität werde damit auch die Nachverfolgbarkeit von Änderungen ermöglicht, heißt es in der Bekanntmachung. Das Projekt wird von der MA 14 gemeinsam mit dem Consulting-Unternehmen EY (Ernst & Young) umgesetzt.

Blockchain zur Umsetzung der Leitmotive

Damit will die Stadt Wien nicht nur zum Blockchain-Vorreiter im öffentlichen Bereich werden. Nach den Prinzipien „Transparenz, Offenheit und Beteiligung“ ginge es um das Ziel einer offenen und partizipativen Stadt, das man mit Open Government Wien verfolgt. Und für die Umsetzung dieser Leitmotive würde sich die Blockchain-Technologie eignen. Ziel des Pilotprojekts sei es nun, mit einem einfachen Projekt Erfahrung zu sammeln um weitere Einsatzmöglichkeiten und den Einfluss auf den öffentlichen Bereich besser abschätzen zu können.

+++ Grundwissen: Die Blockchain – einfach erklärt +++

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Wolfgang Hattmannsdorfer | (c) drehwerk / Peter Mayr
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Rufe nach mehr politischer Rückendeckung für den Life-Science-Standort gibt es, wie auch in anderen Bereichen, schon lange. Bewegung in die Sache bringt nun einmal mehr die geopolitische Lage, konkret vor allem weitere Zolldrohungen durch US-Präsident Donald Trump. Bei einem gemeinsamen Medientermin von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer mit Pavol Dobrocky, Präsident des Verbands der pharmazeutischen Industrie Österreichs, Pharmig, machte der Minister nun einige diesbezügliche Ankündigungen, wie die Tageszeitung „Die Presse“ berichtet.

„Life-Science-Aktionsplan“

Diesen Herbst will die Regierung demnach einen „Life-Science-Aktionsplan“ erarbeiten. Man wolle die Innovationskraft des Sektors stärken, die Standortkosten senken, um mehr Produktion zu ermöglichen, und die Durchführung klinischer Studien erleichtern, wird Hattmannsdorfer in der „Presse“ zitiert. Zudem soll der Industriestrompreis künftig auch für die Erzeugung pharmazeutischer Grundstoffe gelten.

Life-Science-Startups bei Skalierung helfen

Konkret äußerte sich der Minister auch zu Life-Science-Startups. Diesen wolle man dabei helfen, schneller zu skalieren und ihre Produkte in den Markt zu bringen. Laut Austrian Startup Monitor 2025 ist die Branche mit 14,4 Prozent aller Startups die zweitgrößte innerhalb des heimischen Startup-Ökosystems nach IT/Softwareentwicklung.

Zudem wolle man auf EU-Ebene erreichen, dass die Life Sciences in den europäischen Industrial Accelerator Act aufgenommen werden. Der Gesetzesvorschlag soll etwa Investitionen in Produktionsstätten erleichtern und sehe auch „made in EU“-Kriterien bei öffentlichen Ausschreibungen vor. Außerdem denke man Beihilfen an, um Pharmaproduktionen in Österreich zu halten.

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