12.03.2026
15.600 QUADRATMETER

Stadt Wien kündigt Quantum Technology Center Vienna an

Wien soll mit dem Quantum Technology Center Vienna ein neues Technologiezentrum für Quantentechnologie in Neu Marx bekommen. Die Fertigstellung ist für 2033 geplant.
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Barbara Novak | (c) brutkasten
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BioTech und AI sind am Standort bereits mit größeren Technologiezentren vertreten, nun soll im Wiener Stadtteil St. Marx bzw. Neu Marx noch ein weiteres der ganz großen Zukunftsthemen ein eigenes Zentrum erhalten: die Quantentechnologie. Die Stadt Wien verkündete nun Pläne zu einem „Quantum Technology Center Vienna“. Mit der Planung wolle man dieses Jahr beginnen, bis 2033 soll die Fertigstellung erfolgen.

„Technologieunternehmen, Startups, industrielle Partner:innen und forschende Einrichtungen an einem Ort“

„Ziel ist es, Technologieunternehmen, Startups, industrielle Partner:innen und forschende Einrichtungen an einem Ort zusammenzuführen, um die Potenziale der Quantentechnologie in Wien gezielt weiterzuentwickeln und in konkrete Anwendungen zu bringen“, wird die Wiener Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak in einer Aussendung der Wiener SPÖ zitiert. „Das Quantentechnologie-Zentrum beschleunigt den Transfer von wissenschaftlicher Exzellenz in wirtschaftliche Wertschöpfung und leistet damit einen wesentlichen Beitrag dazu, Arbeitsplätze, Innovation und Wohlstand in Wien nachhaltig zu sichern und weiter auszubauen“, so Novak.

15.600 Quadratmeter Labor- und Bürofläche auf sechs Geschoßen

Konkret sollen für das Quantum Technology Center Vienna rund 15.600 Quadratmeter Labor- und Bürofläche auf sechs Geschoßen entstehen. Im Fokus sollen Geschäftsmodelle in den Bereichen Quantensensorik, Quantenkommunikation und Quantensecurity ebenso wie Quantencomputing und industrielle Anwendungen stehen. „Das Zentrum versteht sich bewusst als Standort für angewandte Quantentechnologie und technologische Umsetzung“, heißt es in der Aussendung.

Suche nach privaten Partnern

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig ging auf einer Pressekonferenz noch auf einige weitere Punkte ein, wie ORF Wien berichtet. Demnach soll das Center etwa durch Wirtschaftsagentur Wien und Wien Holding realisiert werden. Die Kosten seien noch offen, es werde aber nach privaten Partnern gesucht. Als Richtschnur könne man den Rahmen für das Life-Science-Center 170 Millionen Euro – heranziehen.

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Podero-Gründerduo Moritz Schrader (l.) und Chris Bernkopf (r.) © Podero

Anfang 2025 schloss das Wiener Startup Podero eine überzeichnete Seed-Runde über 5,5 Millionen Euro ab (brutkasten berichtete). Heuer folgte Ex-N26-Manager Christian Strobl als CCO, um das Wachstum voranzutreiben. Nun vermeldet man eine Kooperation mit dem Kärntner Energieversorger Kelag.

Podero entwickelt eine B2B-Software, die Energieversorgern helfen soll, die Kosten für flexible Verbrauchsgeräte zu senken – mit dem Ziel einer Win-Win-Situation für Anbieter und Verbraucher:innen zugleich. CEO Chris Bernkopf, der das Startup gemeinsam mit Moritz Schrader gegründet hat, beschrieb im April das Prinzip im brutkasten-Talk so: „Wir verbinden uns mit Wärmepumpen, Elektro-Autos, Batterien, also allen großen Geräten im Haushalt und wir steuern diese dann nach dem Strommarkt.“ Dadurch könne Podero Prognosen und Handlungsempfehlungen liefern, die es Energieversorgern ermöglichen, „ihre gebündelte Leistung auf den Energiemärkten zu handeln.“

Podero mit neuem Energieprodukt

Wie es heute mitteilt, brachte das Startup bereits Ende Mai das Energieprodukt „Kelag Smart Charging“ für Endkundinnen und Endkunden (allerdings nur im Energietarif „Kelag Strom Pro“) auf den Markt. Der Service steuert das Laden von Elektrofahrzeugen automatisch in jene Stunden, in denen die Day-Ahead-Preise an der Strombörse EPEX besonders niedrig sind, heißt es per Aussendung. Dabei werden sowohl die gewünschte Abfahrtszeit als auch der angestrebte Ladezustand berücksichtigt. Zusätzliche Hardware sei dafür nicht notwendig.

„Mit Kelag haben wir einen Partner gefunden, der die Anforderungen an ein modernes Energieprodukt sehr genau versteht – und der Beweis dafür steht: ein fertiges Produkt, weniger als einen Monat nach Projektstart. Gemeinsam ermöglichen wir es österreichischen Endkunden schon heute, die Energieprodukte der Zukunft zu erleben“, sagt Bernkopf.

Österreichweiter Rollout bis Ende Juni

Während die technische Plattform vom Wiener Software-Unternehmen bereitgestellt wird, erfolgt die Anmeldung über das Kundenportal der Kelag und führt direkt in eine App, in der Nutzerinnen und Nutzer ihr Elektroauto sowie weitere Geräte wie etwa Wechselrichter innerhalb weniger Minuten verbinden können sollen.

Für Haushalte mit Photovoltaikanlage und Smart Meter ist ein Home Energy Management integriert: Das Elektroauto wird bevorzugt mit selbst erzeugtem PV-Überschuss geladen, bevor Strom aus dem Netz bezogen wird. Das Angebot ist derzeit im Netzgebiet der KNG-Kärnten Netz GmbH verfügbar. Eine Ausweitung auf ganz Österreich ist bis Ende Juni 2026 geplant.

„Intelligentes Smart Charging in Kooperation mit Podero unterstützt unsere Kundinnen und Kunden im dynamischen Tarif ‚Kelag Strom Pro‘ dabei, ihr Elektrofahrzeug gezielt dann zu laden, wenn Strom an den Börsen besonders günstig ist“, sagt Alexander Jordan, Vertriebsleiter, Kelag. „Das spart bares Geld und zeigt die Möglichkeiten, die E‐Mobilität als integrierter Baustein des Energiesystems bereits heute bietet.“

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