11.04.2023

Stack///grill: Dieses Startup entwickelt den Grill-Allrounder

Das bayrische Startup Stack///grill stellt einen Griller her, der zugleich eine Feuerstelle ist. Damit sollen die Sommertage lange und launig werden.
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Stack///grill verspricht einen Allround-Grilll. (C) Stack///grill
Stack///grill verspricht einen Allround-Grilll. (C) Stack///grill

Auch wenn die Kältewellen der letzten Wochen es nicht vermuten lassen: der Sommer kommt schneller als man denkt. Wenn die Tage länger und die Temperaturen höher werden, steigt auch die Lust auf Grillabende. Mit einem neuen Produkt am Markt, möchte dabei das Regensburger Startup Stack///grill bei Grill-Fans punkten.

Grillerlebnis binnen zehn Minuten

Für den 28-jährigen Gründer Raphael Seiler geht es beim Grillen um „das entspannte Beisammensein“. Weil er nach einer Alternative zu sperrigen Grillern, die nur schwer transportable sind, suchte, entwickelte er Stack///grill.

Stack///grill ist ein Kompaktgrill für drei bis fünf Personen und eine Feuerstelle in einem. Bereits zu Hause kann der Grill mit Kohle und Briketts befüllt werden. Vor Ort ist der Grill durch das Stecksystem mit wenigen Handgriffen aufgebaut und innerhalb von zehn Minuten einsatzbereit.

Zusätzliches Pusten oder Wedeln braucht es beim Anzünden nicht. Das Unternehmen verspricht , dass die spezielle Bauweise garantiert, dass die Glut schnell entfacht ist. Nach dem Grillen lässt sich das Produkt von Stack///grill mit wenigen Handgriffen in eine Feuerstelle umbauen.

Stack///grill ist auch eine Feuerstelle

Dabei wird der Grill um 90 Grad auf eine vertikale Position gedreht, dann fügt man in die obere Öffnung ein wenig Feuerholz hinzu. Die einzelnen Teile des portablen Grillers sind dabei gänzlich aus Edelstahl. Das Unternehmen verspricht, dass es von A wie Anzünden bis Z wie Zusammenpacken einen gelungenen Grillabend gewährleistet.

Neben dem Kompaktgrill vertreibt Seiler auch eine Grillsauce. Dem Nachrichtenportal „Mittelbayrische“ erzählte der Gründer im Jahr 2021, dass es sich dabei um ein Familienrezept handelt, dass auch Veganer:innen und Vegetarier:innen bedenkenlos genießen können. Seiler versucht mit seinem Unternehmen an alles zu denken, was einen guten Grillabend ausmacht.

Tipp der Redaktion:

Stack///grill wird am 17. April bei „Die Höhle der Löwen” um 20:15 Uhr auf VOX um die Gunst der Löwen pitchen. Mit am Start sind in dieser Folge auch noch die Startups tinus aus München, Viva Maia aus Berlin, Kylies Cuppa aus Bochum sowie das Linzer Startup My Esel.

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DiLT Analytics
© DiLT Analytics

DiLT Analytics hat eine siebenstellige Finanzierungsrunde abgeschlossen. Sie setzt sich aus einem Equity-Investment von Noctua Science Ventures und einer Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) im Rahmen des Programms Seedfinancing – Deep Tech zusammen. Mit dem Geld möchte das 2021 gegründete Spinoff der TU Graz sein Team ausbauen und FaciliMind, seine Software zur automatisierten Fehlerdiagnose in Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, zu weiteren Betreibern großer Gebäudeportfolios bringen

DiLT Analytics: „Substanziell wachsen“

Noctua Science Ventures ist ein Wiener Deep-Tech-Fonds und ein Joint Venture von Speedinvest und den Technischen Universitäten Österreichs. Der Fonds investiert gezielt in Ausgründungen, deren Produkt auf langjähriger Forschung beruht.

„Die aws-Förderung ergänzt das Investment und ist auf genau diese Phase zugeschnitten: den Schritt von einer erprobten Technologie zu einem Produkt, das sich über viele Standorte hinweg ausrollen lässt“, heißt es per Aussendung. Um im Sinne des Programms aws Seedfinancing – Deep Tech als Deep Tech zu gelten, muss das Vorhaben auf einer „anspruchsvollen technologischen und wissenschaftlichen Herausforderung“ basieren und einen klaren Technologiesprung gegenüber bestehenden Lösungen oder rein inkrementellen Weiterentwicklungen ermöglichen.

„Mit Noctua Science Ventures haben wir einen Partner gefunden, der beides kennt: die technischen Herausforderungen eines Deep-Tech-Produkts und den Weg in die Kommerzialisierung. Für ein junges Spinoff ist das der Best Case. Dass parallel auch die aws-Förderung zugesagt wurde, bestätigt uns, dass FaciliMind und unser Team auf dem richtigen Weg sind. Jetzt geht es darum, substanziell zu wachsen“, sagt Theresa Kohl, CEO von DiLT Analytics.

Philipp Stangl, Managing Director von Noctua Science Ventures, ergänzt: „Von unseren vielen Gesprächspartnern erhielten wir ein sehr einheitliches Bild zu DiLT: ein glaubwürdiger, technisch differenzierter Ansatz, umgesetzt von einem Team, mit dem Immobilienprofis gerne zusammenarbeiten. Genau diese Kombination aus Forschungsvorsprung und starker Kundenorientierung ist es, wonach wir in der Pre-Seed-Phase suchen.“

2021 gegründet

DiLT Analytics wurde Ende 2021 von Franz Wotawa und Gerald Schweiger als Spinoff des Instituts für Softwaretechnologie der TU Graz gegründet und ging aus der Forschungsgruppe „Intelligent Systems“ hervor. Erstes größeres Projekt war „Inframonitor“, eine herstellerunabhängige IoT-Datenplattform für den Campus Inffeldgasse der TU Graz.

Seither ist DiLT an mehr als 20 Forschungsprojekten mit über 15 Partnern beteiligt, einige davon FFG-gefördert und gemeinsam mit österreichischen und europäischen Universitäten. Die Ergebnisse fließen über den Forschungszweig DiLT Research direkt in die Produktentwicklung. Geführt wird das Unternehmen heute von Theresa Kohl (CEO), Christopher Gray (Business Development & Strategy), Thomas Hirsch (CTO), Reinhard Pertschy (CPO) und Thomas Schwengler (Head of Software).

Die entwickelte Software FaciliMind analysiert Betriebsdaten von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, erkennt dabei versteckte Fehler und Optimierungspotenziale und liefert Technikteams eine nach Dringlichkeit sortierte Maßnahmenliste, so der Claim. Die Software von DiLT Analytics arbeitet herstellerunabhängig und lässt sich über ein einzelnes Gerät an die bestehende Gebäudeleittechnik anbinden. Dank eines knowledgegraphbasierten Softwarestacks soll sie das digitale Abbild komplexer Anlagen weitgehend automatisiert innerhalb weniger Tage statt monatelanger Handarbeit erstellen können. Zielgruppe sind Betreiber großer Gebäudeportfolios, etwa in der öffentlichen Hand, an Flughäfen sowie in Industrie und Gesundheitswesen.

DiLT Analytics erhielt Preise

Zu den Kunden zählen u.a. die Technischen Universitäten Graz und Wien, Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), IG Immobilien Management GmbH und Industriekunden. 2025 wurde DiLT Analytics mit dem DREA Award und dem ÖGUT Umweltpreis ausgezeichnet. Und ist seit September 2026 nach ISO 27001 zertifiziert.

„Wissen über Anlagenbetrieb soll im Unternehmen bleiben“

Neben der Verstärkung des Teams und dem geplanten Rollout möchte DiLT Analytics künftig ein Übersetzungswerkzeug für den BACtwin-Standard als Open Source veröffentlichen und die Diagnose künftig auf weitere Technologien wie Wärmepumpen, Photovoltaik und Batteriespeicher ausweiten

„Ein Gebäudeportfolio überdauert seine Dienstleister und oft auch seine erfahrensten Mitarbeitenden“, sagt Kohl. „Unser Ziel ist, dass das Wissen über den Anlagenbetrieb im Unternehmen bleibt und dass Entscheidungen auf verifizierter Datengrundlage statt auf Bauchgefühl und Erinnerung beruhen.“

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