08.03.2019

Staatspreis Marketing 2019: Einreichungen noch bis 12. April möglich

Der Staatspreis Marketing ist die höchste staatliche Auszeichnung für innovative Marketingprojekte aus Österreich. Die Verleihung wird am 17. Juni 2019 stattfinden. Einreichungen sind noch bis 12. April 2019 möglich.
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Staatspreis Marketing
(c) Marketing Club Österreich: Frauscher Bootswerft als Staatspreisträger 2017

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) vergibt alle zwei Jahre für innovative und nachhaltige Marketingleistungen den Staatspreis Marketing. Der Preis gilt als die höchste Auszeichnung der Republik Österreich in diesem Bereich. Bewerben können sich laut dem BMDW Unternehmen aus allen Wirtschaftsbranchen, Agenturen, Non Profit Organisationen, aber auch Behörden und Verbände. Die Einreichung für den Staatspreis Marketing 2019 ist noch bis 12. April möglich.

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Auszeichnungen in sechs Kategorien

Der Staatspreis wird in insgesamt sechs unterschiedlichen Kategorien vergeben. Dazu zählen:

  • Public Services und Non Profit Organisationen (NPO)
  • Private Services (z. B. Finanzdienstleister oder Tourismus)
  • Retailing/Handel
  • Manufacturing Industry (Produktion/Gewerbe)
  • Digital Marketing (inkl. Dialog-Marketing)
  • Employer-Branding

Zudem vergibt die Jury je einen Sonderpreis für innovative Marketingdienstleistungen in den Bereichen „Event Management“ und „Young Business/Startups“.

Verleihung erfolgt am 17. Juni 2019

Die Verleihung des Staatspreises wird am 17. Juni 2019 im Rahmen des „Marketingtag“ stattfinden. Für die Organisation und Durchführung des Events ist unter anderem die Austrian Marketing Conferderation (AMC) zuständig. Sie ist die Dachorganisation aller Marketing Clubs in Österreich.

„Wir freuen uns auf die zahlreichen innovativen und qualitativen Einreichungen und ich bin schon sehr gespannt, ob wir 2019 die Anzahl der Einreichungen noch steigern können. Dieser Preis zeigt auch, wie wichtig zielgerichtetes und strategisches Marketing ist und letztendlich in welcher Vielfältigkeit die Firmen und Organisationen davon profitieren“, so der Präsident der AMC, Georg Wiedenhofer.

Betriebswirtschaftliche Relevanz und Bezug zu Österreich

Laut der AMC seien insbesondere die betriebswirtschaftliche Relevanz und der Innovationsgrad für die Auszeichnung ausschlaggebend. Die Voraussetzung ist eine Marketingleistung, die im Zeitraum von Anfang 2017 bis Ende 2018 realisiert wurde. Die Marketingleistung kann regional, national oder auch international sein. Im letzteren Fall müsse laut AMC allerdings ein deutlicher Bezug zum Standort Österreich bestehen.

=> mehr Infos zur Einreichung

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Die „Innovator of the Year“-Kategorie Scaleups wird durch BCG unterstützt.


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Nun ist, wie jedes Jahr, deine Stimme gefragt. Bis zum 1. November (23:59 Uhr) kannst du für deine:n Favorit:in abstimmen! Jede:r User:in hat pro Tag und Kategorie genau eine Stimme – es lohnt sich also, die eigene Community zu aktivieren.

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Michael Waupotitsch, VP Textile Recycling | Andritz

Michael Waupotitsch | (c) Andritz

Angesichts von weltweit 92 Millionen Tonnen Textilmüll jährlich hat der Grazer Technologiekonzern Andritz eine neue KI-Lösung für die Kreislaufwirtschaft präsentiert. Mit dem System „teXscan“ soll die Bewertung von Alttextilien laut Angaben des Unternehmens künftig zerstörungsfrei automatisiert werden. In nur einer Sekunde soll das System die Textilqualität auf Stoff-, Garn- und Faserebene bewerten. Darauf basierend empfiehlt die KI den jeweils optimalen Weiterverarbeitungsweg, vom Ring-Spinnen bis zum chemischen Recycling. Laut Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz, soll diese prädiktive Analyse-Software eine Lücke in der großindustriellen Sortierung schließen und als Hebel für eine wettbewerbsfähige textile Kreislaufwirtschaft dienen.

Gerhard Dimmler, CTO | Engel

Gerhard Dimmler | (c) Engel

Unter dem Projektnamen “Inject AI” bringt der oberösterreichische Spritzgussmaschinen-Weltmarktführer einen KI-Assistenten direkt in die Spritzgießproduktion seiner Kunden. Der Engel Virtual Assistant (EVA) versteht und beantwortet nicht nur Fragen in natürlicher Sprache, sondern führt nach Freigabe auch Änderungen an der Maschinensteuerung kontrolliert selbst aus. Das System ist nicht nur für Neumaschinen verfügbar, sondern kann bei bestimmten Maschinentypen auch nachgerüstet werden. “Unser Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwendern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie im Produktionsalltag effizienter arbeiten können”, sagt CTO Gerhard Dimmler.

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Sulejman Ganibegović | (c) brutkasten/Dervisevic

Das Linzer Technologieunternehmen Keba zählt zu den globalen Spitzenreitern in mehreren Teilbereichen der Automatisierung. Seit diesem Jahr hat die Gruppe mit Keba Digital eine Software-Einheit mit KI-Fokus, die auch auf der Technologie des 2025 nach dessen Insolvenz übernommenen KI-Startups 7LYTIX aufbaut. Ziel von Keba Digital ist die Entwicklung industrietauglicher KI-Lösungen, die auch ohne Kopplung an Keba-Hardware vertrieben werden können. CEO Sulejman Ganibegović bringt Unternehmer- und Exit-Erfahrung mit und war bereits zuvor als Vice President Digital Business der Gruppe tätig.

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