18.07.2018

Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie 2018: Bewerbungen bis 5. September

In diesem Jahr werden für die Kategorien "Umwelt, Klima, Energie", "Forschung und Innovation" sowie "Ressourceneffizienz" jeweils ein Staatspreis verliehen. Bis zum 5. September 2018 läuft die Bewerbungsfrist.
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Staatspreis
(c) BMVIT/BMNT. Bis zum 5. September ist die Bewerbung um einen der Staatspreise noch möglich.

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) laden zur Anmeldung zum Staatspreis 2018 für Umwelt- und Energietechnologie ein. Es wird ein Staatspreis für die Bereiche Umwelt, Klima, Energie und ein weiterer für Forschung und Innovation verliehen. Zusätzlich wird es einen Sonderpreis für die Kategorie „Ressourceneffizienz“ geben. Die Ministerien sind auf der Suche nach innovativen Technologien, Projekten, Produkten und Dienstleistungen. Damit sind insbesondere auch Green Startups adressiert, die bereits Projekte auf diesen Themengebieten realisiert haben oder sich in der Entwicklungsphase befinden. Darüber hinaus sollten die BewerberInnen einen Beitrag zur Erhaltung bzw. zum Ausbau von Technologieführerschaften österreichischer Unternehmen leisten und/oder als internationale Vorbilder fungieren.

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Staatspreis: höchste staatliche Auszeichnung im Umwelttechnologiebereich

Die Staatspreise stellen die höchste staatliche Auszeichnung im Umelttechnologiebereich dar. Sie sollen zukunftsweisende und innovative Leistungen honorieren und für die breite Öffentlichkeit sichtbar machen. Sie werden sowohl vom BMNT bzw. BMVIT als auch von der Umwelt- und Energietechnologiebranche getragen. Die Frist zur Einreichung ist der 5. September 2018. Bis um 12:00 Uhr des 5. Septembers müssen die Bewerbungen unter dem Betreff „Staatspreis“ bzw. „Sonderpreis“ per E-Mail an die Adresse [email protected] eingegangen sein. Am 30. Oktober finden in Graz dann schließlich die Verleihung des Staatspreises statt. Am selben Tag wird die envietech-Fachkonferenz 2018 ausgerichtet, dieses Jahr unter dem Titel „Unsere gemeinsame Zukunft hat schon begonnen!“


⇒ Zur Informationsseite des BMVIT
⇒ Einladung zur envietech 2018

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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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