02.08.2019

Linzer SquareOneFoods investiert in Tuben-Marmelade-Startup Marmetube

Die auf Food & Beverage spezialisierte Linzer Beteiligungsgesellschaft SquareOneFoods investiert sechsstellig in das Hamburger Startup Marmetube und sichert sich 13 Prozent am Unternehmen.
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Linzer SquareOneFood investiert in Marmetube
Die Marmetube-Gründer Daniel Hutschenreuter und Max Ehmig (c) Marmetube (bearbeitet)

Das Hamburger Startup Marmetube der Gründer Max Ehmig und Daniel Hutschenreuter verkauft, wie der Name nahelegt, Marmelade (rechtlich korrekt: Fruchtaufstrich) aus der Tube. Durch die Aluminium-Tube werde das Produkt optimal vor Oxidation, Licht und „dem Buttermesser der Mitbewohner“ geschützt, argumentiert das Startup. Vor allem beim Campen oder „auf der Parkbank“ sei das Produkt gut einsetzbar. Damit überzeugte man nun auch die auf Food & Beverage spezialisierte Linzer Beteiligungsgesellschaft SquareOneFoods.

+++ Archiv: Square One Foods: Dieses Jahr 5 Investments in Food- & Drink-Startups +++

Millionenumsatz im zweiten Jahr

Diese kaufte, wie nun bekanntgegeben wurde für einen nicht näher ausgeführten sechsstelligen Betrag 13 Prozent des Unternehmens. Es ist die siebte Beteiligung von SquareOneFoods. Ausschlaggebend dürften dabei auch die Wachstumszahlen von Marmetube gewesen sein. Im Sommer 2018 in den Markt gestartet verbuchte man bis Jahresende rund 160.000 Euro Umsatz. Dieses Jahr soll der zehnfache Betrag erreicht werden.

Marmetube vor Expansion in 6 Länder

Von 30 Supermärkten zum Start kam man bislang auf mehr als 2500 nur in Deutschland mit Listungen etwa bei Rewe und Edeka. In den kommenden Wochen sollen weitere rund 1000 Verkaufsstellen hinzukommen, heißt es vom Startup. Über die Kette Kaufland werde das Produkt noch diesen August in Polen, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Tschechien und der Slowakei verfügbar sein. Wann ein etwaiger Verkaufsstart in Österreich vorgesehen ist, ist derzeit noch nicht bekannt.

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Das energiedigital Team mit Investor Ali Siddiqui (7. v.l.) © energiedigital

Bislang war das 2022 gegründete Grazer Startup energiedigital rein aus Eigenmitteln, Förderungen und Cashflow gewachsen. Nun hat das Team rund um die Gründer Martin Moser, Andreas Zobl und Stefano Coss erstmals externes Kapital aufgenommen. Wie der ORF Steiermark zunächst berichtete, steigt Ali Siddiqui, Vorsitzender der JS Bank in Pakistan bei dem steirischen Unternehmen ein. Aus dem Firmenbuch geht hervor, dass der neue Gesellschafter 50 Prozent der Anteile übernimmt. Über die genaue Summe der Seed-Runde wurde Stillschweigen vereinbart.

Fokus auf Spanien, Frankreich und UK

Der Kontakt in die Vereinigten Arabischen Emirate kam vor ca. einem Jahr über NEOS-Mitgründer Veit Dengler zustande, der sowohl mit dem Investor als auch mit Co-Founder Coss vernetzt ist. „Dieser Investor hat schon sehr viele Green-Tech-Investments getätigt und ein sehr großes Netzwerk“, erklärt Mitgründer Martin Moser im Gespräch mit brutkasten. Man hätte sich über mehrere Monate hinweg angenähert und schussendlich beschlossen zusammenzuarbeiten.

Das frische Kapital fließt nun in die Weiterentwicklung der Produkte und vorrangig in den Vertriebsausbau. Im Visier hat das aktuell zehnköpfige Team, das bis Jahresende auf 20 Mitarbeitende anwachsen soll, Märkte wie Spanien, Frankreich und Großbritannien.

„Low-hanging fruits“ ernten

Entscheidend für den Markteintritt sind rechtliche Rahmenbedingungen, der lokale Smart-Meter-Ausbau sowie die Verfügbarkeit dynamischer Stromtarife. „Deswegen ist zum Beispiel Deutschland nicht ganz vorne auf unserer Liste, weil die leider mit dem Smart-Meter-Ausbau noch weiter hinten sind“, so Moser.

Die beauftragte Marktstudie identifiziert Spanien, Frankreich oder auch England als attraktive Zielmärkte. Dort will man nun im nächsten Schritt „die Low-hanging fruits ernten“, erklärt Moser im Interview. Eigene Büros im Ausland sind vorerst nicht geplant, das Startup operiert weiterhin vom Grazer Standort aus.

Zwei Säulen im Geschäftsmodell

Hinter energiedigital steht ein eingeschweißtes Gründerteam: Martin Moser und Andreas Zobl arbeiten bereits seit 2005 zusammen, als sie die heutige quadratic GmbH (ursprünglich snowreporter Telekommunikationssysteme GmbH) gründeten. Das anfängliche Kerngeschäft mit Wetterstationen unter anderem auf Skipisten verlagerte sich im Laufe der Jahre zunehmend in den Energiebereich. Aus diesem strategischen Wandel heraus entstand schließlich die Tochtergesellschaft energiedigital.

Energiedigital finanziert sich über zwei Standbeine: Einerseits bietet das Startup eine Software-Lösung für die Verwaltung und Verrechnung von Energiegemeinschaften an. Dabei werden ein bis zwei Cent pro ausgetauschter Kilowattstunde verrechnet. Andererseits optimiert das Unternehmen Stromlasten bei Endkonsument:innen. Über Kooperationen mit Herstellern, etwa von Warmwasser-Boilern, und ein B2C-Abonnement sorgt das Startup laut eigenen Angaben dafür, dass Hardware dann Energie bezieht, wenn der Strom günstig ist.

Mit dem frischen Kapital im Rücken bereitet sich energiedigital bereits auf das nächste Wachstumskapitel vor: Laut Moser soll spätestens in zwei Jahren eine Series-A-Runde folgen.

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