03.04.2017

Spring Contest 2017: Jetzt bewerben!

Der Brutkasten Spring Contest startet in seine zweite Saison. Ihr habt ein Startup in der Gründungsphase und steckt voller kreativer Ideen? Dann bewerbt euch. Auf die Gewinner warten spannende Preise.
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(c) otolia

Es ist Frühling, neue Ideen sprießen und mit der Sonne kommt die Motivation, etwas anzupacken. Der Brutkasten Spring Contest richtet sich an österreichische Startups und Jungunternehmer mit kreativen Ideen und innovativen Business-Konzepten. Über unsere Website könnt ihr euch bewerben und euch und euer Unternehmen präsentieren. Die Community entscheidet per Online-Voting, welche Startups ins Finale einziehen. Die Finalisten treten schließlich in einem Pitching-Contest vor einer Experten-Jury gegeneinander an.

Nicht nur auf die Gewinner warten tolle Preise, Jeder Bewerber kann am StartupMilestones live Pitch-Webinar (von Florian Kandler) kostenlos Teil nehmen (Wert €99). Um daran Teilzunehmen, musst du nur deine Idee, dein Konzept, dein Startup einreichen.

Bewerbt euch jetzt!

Die Einreichfrist für den Spring Contest 2017 läuft von 3. April  bis 23. April. Von 25. April bis 02. Mai ist die Community um ihre Meinung gefragt. Das Finale findet am Donnerstag, dem 04.Mai.2017 statt.

 

Auf die Gewinner warten tolle Preise

 

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Pioneers Festival Vienna Tickets

Pioneers stellt zwei Tickets für das Pioneers Festival am 1. und 2. Juni in der Wiener Hofburg zur Verfügung. Dort treffen die weltweit führenden Tech-Startups auf Investoren und Größen der Szene. Neben einer faszinierenden Show gibt es spannende Einblicke, Workshops und Networking-Möglichkeiten. Der Startup-Höhepunkt im Jahr!

 

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Promostory im TV & Casting Fixstarter Ticket für 2 Minuten 2 Millionen 

Die ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe, die mit 7Ventures auch viel im Start-Up Bereich tätig ist und in Unternehmen investiert, freut sich als Partner vom Spring Contest des Brutkastens folgenden Preis zur Verfügung zu stellen:

  • Ein Fixstarter Ticket für das Casting bei der nächsten Staffel der PULS 4-Start-Up-Show „2 Minuten 2 Millionen“. In der vierten Staffel hat die Show erneut Rekordquoten erzielt und wir sind daher schon voller Vorfreude auf die nächste Staffel und alle Bewerber.
  • Eine redaktionelle Promostory in Form eines TV-Beitrages.– Österreichisches Frühstücksfernsehen auf PULS 4, ProSieben Austria und SAT.1 Österreich, immer Montag-Freitag ab 5:30

 

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Bitcoins im Wert von Euro 1.000,-

Die Energie Steiermark ist eines der größten Dienstleistungsunternehmen Österreichs. Im Rahmen ihres Startup-Programms, dem Next-Incubator, beschäftigt sich die Energie Steiermark kontinuierlich mit zukunftsorientierten Themen, so u.a. mit der Blockchain Technologie, und versucht gemeinsam mit Startups Produkte und Services für das digitale Neugeschäft der Energie Steiermark zu entwickeln. Energie Steiermark freut sich, den Gewinner mit Bitcoins im Wert von €1.000,- ausstatten zu können.

 

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Rechtsberatung im Wert von Euro 2.000,-

Informationen zu den Leistungen von BTP Nähboden findet ihr unter btp-naehrboden.at, Twitter @naehrboden oder LinkedIn linkedin.com/company-beta.

 

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Mediavolumen im Gesamtwert von Euro 15.000,-

Die „Presse“ und der „Brutkasten“ stellen Mediavolum im Gesamtwert von 15.000 Euro zur Verfügung. In Abstimmung mit dem Gewinner wird das Package abgestimmt.

 

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Sales-Package im Wert von Euro 3.500,-

Unser Sales-Team unterstützt Sie bei der Umsetzung von integrierten Kommunikations-, Werbungs- und Vermarktungslösungen.
Angefangen von effizienten Terminvereinbarungen für Ihre Key-Account-Manager über Big Data Analysen bis hin zu maßgeschneiderten Kampagnen für Ihr B2C-Marketing. In Abstimmung mit dem Gewinner wird der Fokus des Sales-Packages im Detail erarbeitet. Auf styriamarketing.com stehen weitere Informationen zu den Leistungen der Styria Marketing Services.

 

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Recruiting-Coaching & kostenlosen Zugang zu myVeeta for Business

Kleine Unternehmen brauchen besonders gute, motivierte Mitarbeiter. Aber wie findet man die? Der Gewinner des Brutkasten Spring Contest bekommt ein individuelles Recruiting-Coaching direkt vom myVeeta Team – damit kann bei der Suche nach passenden Mitarbeitern nichts mehr schiefgehen. Zusätzlich gibt’s einen kostenlosen Zugang zu myVeeta for Business, damit findet Ihr zukünftige Mitarbeiter vielleicht schon bald mit wenigen Klicks in Eurem eigenen Talentepool.

 

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Gewinne eine Course Fee des Founder Institutes Vienna im Wert von 1.000 Euro!*

Die ersten Info-Veranstaltungen sind kostenlos und finden am 4.4., 18.4. und 4.5.2017 jeweils von 18.30 bis ca. 21.30 Uhr am Erste Campus statt. Anmeldungen von interessierten Startups und Jungunternehmern (Gründung bis max. 1,5 Jahre) sind online möglich:

* Voraussetzung ist die Teilnahme an einer kostenlosen Info-Veranstaltung des FI Vienna und der positive Abschluss des Online-Eignungstests.

 

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Individuelle Social Media Beratung

Egal ob Corporate oder Startup – ohne Social Media Channels geht es heute nicht mehr. Noch weniger geht es ohne die passende Social Media Strategie, die es möglichst im Vorfeld zu definieren gilt, sei es bei Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn oder Snapchat. „SoCom – Digital Consulting“ ist ein enger Partner des Brutkastens und bietet dem Gewinner des Brutkasten Spring Contest eine individuelle Beratung im Bereich Social Media Kommunikation, für bestehende, als auch neue Kanäle, in den sozialen Netzwerken, an.

 

Alle Teilnahmebedingungen findet ihr hier.

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Marie Pierer, Designerin und Mitgründerin von Studio Furore, und Nino Groß, Head of Brand & Communications bei Instahelp | © Niki Pommer
Marie Pierer, Designerin und Mitgründerin von Studio Furore, und Nino Groß, Head of Brand & Communications bei Instahelp | © Niki Pommer

Bunt, warm, lebendig und offen: So beschreibt Instahelp seinen neuen Auftritt. Die 2015 gegründete Plattform für Online-Therapie und psychologische Beratung hat gemeinsam mit Studio Furore Logo, Typografie, Farbwelt, Fotografie und Illustration neu entwickelt. Entstanden ist laut Aussendung alles in Graz.

Der Auftritt soll laut Aussendung ein Gegenentwurf zur häufig cleanen und zurückhaltenden Ästhetik des Gesundheitsbereichs sein. Das in der Aussendung als „schnell“ beschriebene Logo rückt ein Kernattribut der Plattform ins Zentrum: den garantierten Erstkontakt mit Psycholog:innen binnen 24 Stunden.

Nino Groß, seit Jänner Head of Brand & Communications bei Instahelp, formulierte laut Aussendung den Markenauftrag, das Thema in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

Über sein Netzwerk kam er laut Aussendung mit Marie Pierer in Kontakt, Designerin und Mitgründerin von Studio Furore. brutkasten hat bei beiden nachgefragt, was Gründer:innen und Marketingverantwortliche aus dem Projekt lernen können.

1. Die Marke laufend hinterfragen

„Man sollte wohl nie damit aufhören, seine Marke kritisch zu betrachten. Auch, wenn man etwas Ikonisches geschaffen hat“, sagt Groß. Spätestens wenn Markenelemente nicht mehr praktikabel oder im Kontext des Zeitgeists nicht mehr zielführend seien, sei es an der Zeit, etwas zu verändern.

Bei Instahelp sei die Ausgangssituation ideal gewesen: ein starkes Fundament und zehnjähriges Bestehen. „Die Grundidee war von Beginn weg, auf dem Bestehenden aufzubauen und es in die Zukunft zu tragen“, so Groß. Die Marke solle Strahlkraft über den Health-Bereich hinaus bekommen.

„Sei mutig.“: Der neue Auftritt von Instahelp soll laut Aussendung nicht klinisch oder distanziert wirken, sondern nahbar und selbstbewusst | © Studio Furore / Instahelp

2. Mit den W-Fragen beginnen

Als erste Best Practice nennt Groß die strategische Annäherung mit den wichtigsten W-Fragen: „Wozu machen wir das, wo wollen wir damit hin, welche Ziele soll die Marke erreichen, die sie bislang noch nicht erreicht hat?“

Pierer beschreibt den Ausgangspunkt ihrer Arbeit so: „Am Anfang steht für uns immer die Frage: Was wollen wir eigentlich vermitteln, wen wollen wir erreichen und was sollen Menschen fühlen, wenn sie mit der Marke in Berührung kommen?“

Darauf aufbauend entwickle Studio Furore ein Konzept mit einer klaren Herleitung. Daraus entstehe Schritt für Schritt die Brand Identity, von Logo, Farben, Typografie und Bildwelt bis hin zu Layoutsystem, Gestaltungselementen und Tonalität. Ziel sei ein Aha-Moment, „bei dem man versteht, warum etwas genau so gestaltet ist“.

3. Innen- und Außenperspektive zusammenbringen

Groß steuerte das Projekt in Abstimmung mit der Geschäftsführung und entwickelte das markenstrategische Konzept. Eingebunden waren außerdem die internen Design-Verantwortlichen, die den bisherigen Markenauftritt verantwortet hatten, sowie der CTO.

Diesen Mix zählt Groß zu den Best Practices des Projekts. Es gehe darum, jene, die den Markenkern gebaut haben, mit jenen zusammenzubringen, die ihn weiterentwickeln werden. „Diesen Wissenstransfer braucht es.“ Ebenso wichtig sei, offen und ohne Tabus zu diskutieren, was bleiben darf und was gehen muss. „Greift man die gesamte Identität an, ist das ein schmaler Grat.“

Dass die Entscheidungen im Unternehmen schnell fielen, hat Groß nach eigenen Angaben beeindruckt. Die Marke habe in ihrer Erscheinungsform seit zehn Jahren bestanden. „Von daher ist das keine kleine Intervention, wenn man an die gesamte Identität geht.“

4. Bei der Agentursuche das eigene Netzwerk nutzen

„Wir haben mehrere Angebote eingeholt, das sollte man immer“, sagt Groß. Ausschlaggebend sei im Endeffekt der persönliche Kontakt gewesen. Er kenne die Köpfe hinter Studio Furore schon lange und habe von ihnen nie etwas gesehen, das ästhetisch und handwerklich nicht auf sehr hohem Niveau gewesen sei.

Bei einem Mittagessen mit Pierer und Fotograf Kurt Bauer, der für die Bildwelt verantwortlich zeichnete, sei ihm nach ein paar Sätzen klar gewesen: „Die spüren die Marke.“

Startups und kleineren Unternehmen rät Groß, nach Möglichkeit persönliche Kontakte anzuzapfen, also Personen mit Erfahrung und guten Drähten in die Kreativwirtschaft. „Das spart einerseits Zeit und schützt vor Leerläufen. Andererseits ist es enorm wichtig für die qualitative Einschätzung.“

Der neue Markenauftritt von Instahelp: Die Bildwelt stammt von Fotograf Kurt Bauer | © Studio Furore / Instahelp

5. Konventionen brechen, wenn sie dem Ziel im Weg stehen

Die neue Marke tritt bunt und warm statt klinisch auf. „Ich sehe das eigentlich weniger als Mut, sondern vielmehr als Notwendigkeit“, sagt Pierer dazu. Psychische Themen seien gesellschaftlich schon stark mit Schwere und Unsicherheit behaftet. „Wie soll man Hoffnung vermitteln oder ein Gefühl des Aufatmens schaffen, wenn die Gestaltung genau diese Schwere noch verstärkt?“

Verharmlosen dürfe man das Thema dadurch nicht. „Aber ernst zu nehmen bedeutet nicht automatisch, dass etwas klinisch, kühl oder schwer aussehen muss.“ Dabei müsse jedes Element eine klare Bedeutung haben. „Es geht nicht einfach darum, ein schönes Logo oder eine bestimmte Farbe zu wählen. Die Gestaltung muss in sich stimmig sein und eine Geschichte erzählen.“

Für Pierer hat das Projekt auch eine persönliche Seite. In der Aussendung schildert sie, nach der Geburt ihres ersten Kindes selbst schwierige psychische Phasen erlebt zu haben. „Wenn ich damals von einem Angebot wie Instahelp gewusst hätte, wäre mir der Weg zur Unterstützung mit Sicherheit leichter gefallen.“

6. Mit kleinem Budget: wenige Dinge richtig machen

Startups mit kleinem Budget rät Pierer, sich am Anfang klar darüber zu werden, wofür man steht und was man vermitteln möchte. „Man braucht nicht sofort ein riesiges Branding oder unzählige Gestaltungselemente. Man braucht ein gutes Konzept.“

Ein durchdachtes Logo, eine passende Farb- und Typografiewelt und eine konsistente Bildsprache könnten schon viel bewirken. Pierer rät davon ab, Trends oder andere Marken zu kopieren, nur weil sie gerade gut funktionieren. Man solle herausfinden, was einen selbst besonders macht, und das konsequent sichtbar machen.

Außerdem solle das Erscheinungsbild flexibel bleiben und mit dem Unternehmen wachsen können. „Eine gute Markenidentität muss nicht von Anfang an riesig sein. Sie muss vor allem eine klare Idee haben.“

Die neue Markenidentität von Instahelp ist laut Aussendung inzwischen vollständig ausgerollt. Die Plattform arbeitet nach eigenen Angaben mit mehr als 400 Psycholog:innen und hat bis dato rund 450.000 Beratungen durchgeführt.

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