17.08.2021

Spezialpodcast „Rika gründet“: Eine Reise von der Idee zur Gründung

Rika Diana Mader startet im Zuge ihres brutkasten-Praktikums ihr eigenes Podcast-Projekt. Im Editor’s Choice-Podcast verrät sie erste Details zu den insgesamt zwölf Folgen von „Rika gründet – Von der Idee zur Gründung“.
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Editor's Choice

Junge Menschen zum Unternehmertum inspirieren – das ist die Idee hinter dem Spezialpodcast „Rika gründet – von der Idee zur Gründung“, den brutkasten-Mitarbeiterin Rika Diana Mader im Zuge ihres Praktikums auf die Beine gestellt hat. In der aktuellen Folge von Editor’s Choice, dem Podcast aus der brutkasten-Redaktion, schildert die gebürtige Steirerin im Gespräch mit brutkasten Wirtschaft-Chefredakteurin Michaela Schellner, wie sie ihr eigenes Podcast-Projekt entwickelt hat, welche Startup-Initiativen sie dazu inspiriert haben und wieso sie davon überzeugt ist, dass die „langweilige Theorie in Fachbüchern“ nicht der Weisheit letzter Schluss ist, wenn es um die Bildung junger Menschen geht.

„Rika gründet – von der Idee zur Gründung“ will junge Menschen fürs Unternehmertum begeistern. Details dazu gibt’s im Trailer.

Who’s who der Startup-Szene vorm Mikro

Mit „Rika gründet – von der Idee zur Gründung“ begibt sich die 25-Jährige auf eine spannende Reise und holt das Who’s who der österreichischen Startup-Szene vors Mikrofon. So standen ihr zum Beispiel (Watchado, Futureone), Markus Raunig (AustrianStartups) oder Martin Rohla (2 Minuten 2 Millionen Investor) Rede und Antwort. Außerdem trifft sie in der 12 Folgen umfassenden Strecke (jeweils ca. 15 Minuten) ambitionierte Gründer und Gründerinnen, darunter auch Powerfrauen wie etwa Junggründerin Sophie Bolzer von Audvice.

Die erste Folge ist schon live und hier abrufbar, alle weiteren Folgen werden ab dem 23. August immer am Montag auf den gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify und google Podcasts sowie auf der brutkasten-Website veröffentlicht. Also hört rein und lasst uns gerne wissen, wie es euch gefällt!

In der ersten Folge von „Rika gründet – von der Idee zur Gründung“ ist Jugendbotschafter und Keynotespeaker Ali Mahlodji zu Gast.

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Das Wiener Startup Tumbleweed und Sirius Space Services aus Frankreich unterzeichnen eine Absichtserklärung, um Forschung im All zu erleichtern. Der Testflug S1B, auf dem die "Pods" des Startups mitfliegen könnten, soll laut Tumbleweed innerhalb der nächsten zwei Jahre stattfinden.
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Hugues Chopard (SIRIUS Space) und Guillaume Brault (Tumbleweed) auf der World Space Business Week 2026 in Paris

Neue Medikamente entwickeln, reinere Kristalle züchten, Materialien testen: In der Schwerelosigkeit verhält sich Materie anders als auf der Erde. Für Pharma- und Materialforschung führt der Weg ins All bisher fast immer über die Internationale Raumstation ISS, die nach aktuellen Plänen Ende 2030 außer Betrieb gehen soll. Nun wollen das Wiener Weltraum-Unternehmen Tumbleweed und der französische Raketenbauer Sirius Space Services einen weiteren Zugang schaffen.

Pods als Zugang zur Schwerelosigkeit

Das Wiener Startup setzt auf standardisierte „Pods“, mit denen Kund:innen Experimente im All durchführen können. Der Zugang zur Schwerelosigkeit sei dadurch laut Tumbleweed zehnmal günstiger und fünfmal schneller als auf dem herkömmlichen Weg. Dafür haben beide Unternehmen eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet. Ziel ist es zu prüfen, ob die Forschungsbehälter der Wiener auf den Raketen der Franzosen ins All transportiert werden können.

Der erste Schritt: Suborbitale Testflüge

Den Auftakt der Zusammenarbeit soll der erste Testflug des französischen Unternehmens, „Sirius S1B Ballistic“ (S1B), markieren. Er soll laut Tumbleweed zentrale Raketentechnologien erproben und dabei Schwerelosigkeit bieten. Deshalb wäre die Mitnahme von Forschungsexperimenten möglich. Die beiden Unternehmen prüfen aktuell die technischen Schnittstellen und Betriebsbedingungen.

Einen konkreten Flugtermin nennen die Unternehmen nicht. Auf Nachfrage verrät man gegenüber brutkasten, dass der Testflug S1B, auf dem die Pods mitfliegen könnten, innerhalb der nächsten zwei Jahre stattfinden solle.

Langfristige Pläne: Der Weg in den Orbit

Langfristig zielt die Partnerschaft auf orbitale Missionen ab. Sobald das 2020 gegründete Unternehmen Sirius seine wiederverwendbaren Trägerraketen Sirius-1, Sirius-13 und Sirius-15 in Betrieb nimmt, soll evaluiert werden, wie die Tumbleweed-Pods damit in die Erdumlaufbahn gelangen können. Die Raketenfamilie soll laut Unternehmen Satelliten mit bis zu 1.100 Kilogramm in eine sonnensynchrone Umlaufbahn in 600 Kilometern Höhe bringen.

Einen konkreten Flugtermin nennen die Unternehmen nicht. Laut Medienberichten plant Sirius den Testflug S1B für 2027. Antoine Fourcade, CEO von Sirius Space Services, betont das Ziel, aus der ersten Gelegenheit auf der S1B konkrete Missionen zu machen und „die Grundlagen für künftige Startdienste auf unseren Orbital-Raketen“ zu legen.

Erfolgreiche erste Mission

Während die Kompatibilitätsprüfungen für den ersten Flug laufen, arbeitet das Team von Tumbleweed, das mittlerweile über 20 Mitarbeitende an den Standorten Wien und Delft umfasst, parallel bereits an „Oasis Beta“. Dies soll der rückkehrfähige Nachfolger der im Juli 2026 gestarteten Mission „Oasis Alpha“ werden, die vier Kundennutzlasten an Bord der SpaceX-Falcon-9-Rakete ins All brachte – brutkasten berichtete.

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