29.06.2022

Speedinvest Heroes: Neue AI stellt fest, wie gut man sich als Founder oder CEO eignet

Im August soll eine neue "Career Prediction & Simulation" AI von Speedinvest Heroes in die Beta-Phase gehen. Co-CEO Lukas Rippitsch verriet bereits jetzt erste Details.
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Speedinvest Heroes Career Prediction Startup Heatmap Europe 2021 - Wien führt bei Gründerinnen-Anteil
(c) Adobe Stock - Jacob Lund

Es ist kein Zufall, dass sowohl die großen Erfolge als auch das Scheitern von Unternehmen meist an Personen festgemacht werden. Eine gute Idee allein garantiert bekanntlich nicht den Erfolg. Gleichzeitig starten häufig auch Unternehmen mit mäßig kreativen Produkten richtig durch, weil sie in der Umsetzung einfach besser sind. Dabei ist zentral, ob Schlüssel-Positionen mit den richtigen Leuten besetzt sind. Doch wie erkennt man, ob sich jemand als Führungskraft oder sogar Gründer:in eignet? Speedinvest Heroes will das bald mit einer eigens entwickelten AI herausfinden können.

Speedinvest Heroes-Algorithmus empfiehlt konkrete Schritte zur Weiterentwicklung

Man beschäftige sich seit zwei Jahren technisch mit dem Thema „Career Prediction & Simulation“, erklärt Speedinvest Heroes Co-CEO Lukas Rippitsch gegenüber dem brutkasten: „Wir haben einen job prediction algorithm gebaut, der Talenten nicht nur Optionen zur Weiterentwicklung aufzeigen soll, sondern auch konkrete Schritte zu einem Karriere-Ziel empfiehlt“. So ein Ziel könne etwa sein, ein „Head of Product“ zu werden.

Hast du die „Founder DNA“ und welche CXO-Rolle passt am besten?

Für Speedinvest Heroes besonders spannende Unterkategorien seien „Founder DNA“ und „C-Level“, erklärt Rippitsch. „Wir sind ja sehr aktiv im Bereich Startup Hiring, Co-Founder Hiring und werden täglich mit Kandidaten konfrontiert, bei denen wir feststellen müssen, ob sie geeignete Founder sind, und wenn ja, welche CXO Rolle tatsächlich für sie passt“.

Zwei Jahre Forschung und ein Tech-Award

Die zugrunde liegende Forschung basiere auf der „Startup Anatomy“-Studie, die 2019 durchgeführt wurde, sowie auf einem Forschungsprojekt der FFG gemeinsam mit dem Forschungszentrum SSCH in Hagenberg. „Und auf drei Jahren hartes Daten von Gründer:innen in Tech-Startups in Mitteleuropa Sammeln“, so der Co-CEO. Die AI nutze historische Daten und beziehe unter anderem Werte zur emotionalen Intelligenz und den „Big 5“-Persönlichkeitsparametern ein. „Hier verwenden wir erstmalig unsere explainable AI-Technologie, für die wir auch einen Tech-Award gewonnen haben“, so Rippitsch.

Speedinvest Heroes plant weitere Tools

Im August will man mit dem Tool in die Beta-Phase starten, Ende des Jahres will man in den Regelbetrieb unter einer neuen Brand übergehen. Und von Speedinvest Heroes soll in nächster Zeit noch einiges mehr kommen: „Wir arbeiten seit letztem September an einer Talent Management Solution, die Talente durch ihre Karrieren führt, Optionen aufzeigt und Stärken beleuchtet und jeden mit seiner Wunsch Community vernetzt“, verrät der Co-CEO.

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Österreichs leistungsstärkster Supercomputer MUSICA hat offiziell den Betrieb aufgenommen und steigert die nationale Rechenleistung für KI und Spitzenforschung. Hinter dem Projekt steht ein Zusammenschluss heimischer Universitäten, wobei der Computer an drei Standorten betrieben wird. Ermöglicht wurde der Aufbau durch Fördergelder in Höhe von insgesamt 45 Millionen Euro.
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Der Supercomputer MUSICA ist unter den schnellsten 100 Computern weltweit. (c) TUW_ASC Matthias Heisler

Im Juni 2026 liegt der Supercomputer MUSICA unter den 100 schnellsten Computern im TOP500-Ranking weltweit. Die aktuell schnellsten Computer Österreichs, der VSC-4 und VSC-5, werden damit um mehr als das Achtfache überholt.

Mit der offiziellen Inbetriebnahme von MUSICA am 3. Juli wurde die österreichweite Rechenleistung erheblich gesteigert. Der Supercomputer soll wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung dienen.

„MUSICA ist ein Meilenstein für den Forschungsstandort Österreich. Der Supercomputer schafft die Grundlage dafür, dass Spitzenforschung, Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien und Innovation auch künftig in Österreich auf höchstem Niveau stattfinden können. Wer die Zukunft gestalten will, muss heute in die dafür notwendige Infrastruktur investieren“, so Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung zur Inbetriebnahme des Computers.

KI, Quanten und High-Performance

MUSICA arbeitet mit einer Gesamtleistung von 45.11 Petaflops. Das entspricht einer Leistung von 45.000 Standard-Laptops, sofern alle auf Hochtouren laufen. Ausgestattet mit über 1.000 hochmodernen Spezial-Prozessoren (Grafikkarten) liefert die Anlage eine enorme Rechenleistung, die für das Training großer KI-Modelle notwendig ist. Gleichzeitig ermöglicht das System anspruchsvolle Computersimulationen und die Verarbeitung riesiger Datenmengen in Rekordzeit.

Über MUSICA sei auch Österreichs erster produktiv nutzbarer Quantencomputer „niederschwellig“ erreichbar: Mit dem Ionenfallen-Quantencomputer OTTER und maßgeschneiderten Ausbildungsangeboten erweitern wir den ASC um die dritte Zukunftstechnologie im Scientific Computing: High Performance Computing, Künstliche Intelligenz und Quantencomputing auf internationalem Niveau ergeben so einen Leuchtturm in der europäischen Forschungslandschaft“, so Gregor Weihs, Vizerektor für Forschung an der Universität Innsbruck.

Zusammenschluss von Unis

Das Supercomputer-Projekt basiert auf der langjährigen Zusammenarbeit heimischer Universitäten und Forschungseinrichtungen innerhalb des ASC-Konsortiums (Austrian Scientific Computing, früher bekannt als Vienna Scientific Cluster). Die TU Wien übernimmt die Projektkoordination. Zu den weiteren Partnern zählen die Universität Wien, die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), die Universität Innsbruck, die Technische Universität Graz sowie die Johannes Kepler Universität Linz. Ergänzt wird der Zusammenschluss durch das Institute of Science and Technology Austria (ISTA), das das Konsortium als jüngstes Mitglied unterstützt.

„Universitäten sind die Wurzeln, aus denen das Wissen und der Fortschritt der Menschheit wachsen. Dazu müssen wir zusammenarbeiten, und MUSICA ist ein gelungenes Beispiel für diese Art der Kooperation“, so Alberta Bonanni, Vizerektorin für Forschung und Internationales der Johannes Kepler Universität Linz.

Multi-Site-Architektur

Der Supercomputer steht nicht in einem einzigen Rechenzentrum, sondern ist physisch auf drei verschiedene Standorte aufgeteilt. Diese sind das Science Center der TU Wien, die Universität Innsbruck und die Johannes Kepler Universität in Linz. Obwohl die Hardware räumlich getrennt ist, sind die Systeme intelligent miteinander vernetzt und werden zentral verwaltet, sodass sie für die Forschenden wie ein einziger, gigantischer Computer funktionieren. Sollte es an einem Standort zu einem Ausfall kommen, kann an den anderen der Betrieb fortgeführt werden.

45 Mio. Euro Fördermittel

Für den Aufbau des Supercomputers MUSICA und die Anschaffung des Quantencomputers QACI fließen insgesamt 45 Millionen Euro an Fördergeldern. 20 Millionen Euro kamen von Seiten der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, 16 Mio. vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung. Die Beschaffung und HPC-Integration des Quantencomputers im Projekt QACI wurde zusätzlich mit 9 Millionen Euro unterstützt.

Errichtung gesichert – Erhaltung fraglich

Eine offene Frage wird bleiben, wie sich die Erhaltung des Computers langfristig finanziert. Während Errichtung und Beschaffung abgedeckt sind, werden laufende Kosten wie Kühlung und Stromversorgung zunächst von den Universitäten gedeckt. Durch die derzeit geplanten Budgetkürzungen an Universitäten entstehen Sorgen: „Wenn bei den Universitätsbudgets gekürzt wird, trifft das nicht nur Hochleistungsrechnen und KI – es würde auch Österreichs ersten Quantencomputer massiv in seiner Nutzung und Weiterentwicklung betreffen“, betont Gregor Weihs.

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