28.08.2025
DEALROOM-RANKING

Speedinvest global unter Top 1 Prozent der VCs

Im aktuellen "Power Law Investor Ranking 2025" von dealroom.co scheint der Wiener VC Speedinvest als eine der weltweit bestperformenden Investmentgesellschaften auf. In einem verknüpften Ranking landet Bitpanda unter den Top 100 europäischen Scaleups.
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Speedinvest-CEO Oliver Holle | Foto: Klaus Vyhnalek
Speedinvest-CEO Oliver Holle | Foto: Klaus Vyhnalek

„Belohnt werden Ergebnisse, nicht Hype“, verspricht man bei dealroom.co. Für das „Power Law Investor Ranking 2025“ wurden mehr als 22.000 Investmentfirmen weltweit auf Basis der Dealroom-Datenbank gerankt. Dabei zählt laut dem Analyse-Unternehmen nur eines: Die nackten Performance-Zahlen.

Wer früher bei Top-Scaleups eingestiegen ist, bekommt mehr Punkte

Dealroom macht dabei auch das herangezogene Punktesystem transparent: 100 Punkte gibt es etwa für VCs, die bereits in der Seed-Runde bei späteren Unicorns bzw. Scaleups mit mehr als 100 Millionen US-Dollar Jahresumsatz („Thoroughbreds“) eingestiegen sind. Wenn sie in der Series-A-Runde an Bord gekommen sind, gibt es nur mehr 30 Punkte, bei Series B nur mehr 10.

Weitere Punkte sind mit frühphasigen Investments in Scaleups mit 25 bis 100 Millionen US-Dollar Jahresumsatz („Colts“) zu holen. Rund zwei Drittel der insgesamt im Ranking vergeben Punkte würden auf die Umsatz-Performance der Portfolio-Scaleups entfallen, der Rest auf Bewertungen, heißt es von Dealroom.

Speedinvest in EMEA auf Top-Platzierungen, weltweit unter Top-1-Prozent

Und die wohl unbestrittene Nummer 1 unter den österreichischen VCs, Speedinvest, macht im „Power Law Investor Ranking 2025“ eine sehr gute Figur. Die Ergebnisse: Platz 7 unter den 1.528 erfassten Seed-Fonds in der EMEA-Region (Anm. Europe, Middle East, and Africa); Platz 15 unter allen 3.605 Investmentgesellschaften in EMEA über alle Phasen hinweg; und eine Listung unter den Top 1 Prozent der mehr als 22.000 erfassten Fonds weltweit.

Holle: für Ranking relevante Portfolio-Scaleups „nur Spitze des Eisbergs“

Speedinvest-CEO Oliver Holle kommentiert – auch ein wenig selbstironisch – auf LinkedIn: „Einige Eitelkeits-Metriken fühlen sich besser an als andere, aber diese hier fühlt sich wirklich gut an.“ Als hochkompetitive Persönlichkeit habe er sich aber natürlich auch den Rest der Liste gleich angesehen – vor allem jene Einträge, die seinen VC outperformen.

Jene Portfolio-Unternehmen, die für die Performance im Ranking verantwortlich sind (siehe Kriterien oben), seien jedenfalls nur „die Spitze des Eisbergs“. Viele herausragende Speedinvest-Startups würden gar nicht mit einbezogen. „Allein in den letzten drei Jahren haben wir mehr als 70 Serie-A-Finanzierungsrunden in unserem Portfolio abgeschlossen, von denen die meisten – verständlicherweise – hier nicht relevant sind. Es fällt schwer, geduldig zu bleiben und nicht lautstark zu verkünden, welche Welle sich hier gerade aufbaut“, so Holle.

Bitpanda auf Top-100-Liste mit Spotify, Zalando, Revolut und Co.

Eines jener Unternehmen, für das Speedinvest im Ranking Punkte erhalten hat, ist das Wiener Krypto-Unicorn Bitpanda – seinerseits die wohl unbestrittene Nummer 1 unter den heimischen Scaleups. Das wiederum scheint als einziges heimisches Unternehmen in den mit dem „Power Law Investor Ranking“ verknüpften „Top 100 thoroughbreds EMEA – 2025“ auf. Dort steht es neben Scaleups wie Spotify, Zalando, Delivery Hero und Revolut.

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Neue Studie zum Daten- und KI-Arbeitsmarkt in Österreich. (c) AdobeStock

Ein bemerkenswertes Paradoxon prägt den aktuellen Daten- und KI-Arbeitsmarkt: Obwohl Künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt gerade erst neu ordnet, sucht dieser dafür fast ausschließlich nach langjähriger Berufserfahrung, der Nachwuchs wird weitgehend außen vor gelassen. Das belegt die aktuelle Studie „Daten & KI im Arbeitsmarkt 2026 – Österreich“ von Nejo und data:unplugged.

Für den Report wurden knapp 25.000 im Mai 2026 ausgeschriebene Jobs auf Basis der DAISY-Ontologie (Data & AI Skills Ontology) analysiert. Die Zahlen zeigen auch: Österreich treibt den Wandel mit einem KI-Stellenanteil von 4,5 Prozent zwar etwas schneller voran als Deutschland (4,0 Prozent) – verdeutlicht aber in besonders extremer Form, wie schwer der Karrierestart für Berufseinsteiger derzeit ist.

„Müssen die nächste Generation importieren“

Die KI-Branche bleibt paradox. Zwar reichen oft praxisnahe Ausbildungen wie eine HTL, HAK oder eine Lehre formal völlig aus, um die Anforderungen der Unternehmen zu erfüllen – doch die Türen bleiben für Einsteiger trotzdem meist verschlossen. Aufgaben, die früher von Berufseinsteigern übernommen wurden, erledigt die KI heute selbst. Die Zahlen sprechen für sich: Nur 72 von 1113 Daten- und KI-Stellen richten sich an Berufseinsteiger, ein Anteil von 7,7 Prozent. Das Verhältnis von Junior zu Senior-Stellen liegt damit bei eins zu sechs.

Maximilian Fischer, Head of Business Development bei data:unplugged, warnt vor dieser Entwicklung: „Die österreichische Wirtschaft sucht erfahrene KI-Fachkräfte in großem Stil – baut die eigene Nachwuchspipeline aber kaum auf. Wenn wir die Junior-Quote nicht erhöhen, verschieben wir den heutigen Fachkräftemangel in drei bis fünf Jahren auf die nächste Kohorte – und müssen die nächste Generation importieren, statt sie im Land auszubilden“.

(c) Daisy Report 2026.

Der versteckte KI-Arbeitsmarkt

Nur rund 10 Prozent (110 von 1113) der untersuchten Daten- und KI-Stellen tragen einen expliziten Titel wie beispielsweise AI Engineer. Die übrigen Stellen verbleiben klassisch: Controller:in, Berater:in oder Software Engineer. Inhaltlich werden aber Kompetenzen gefordert, die vor wenigen Jahren spezialisierten Daten- und KI-Rollen vorbehalten waren.

„Wer ausschließlich nach ‚Data Scientist’ oder ‚AI Engineer’ filtert, übersieht 90 Prozent des KI-Arbeitsmarktes“, sagt Aloisious Caraet, Principal Data Scientist bei Nejo und Hauptautor der Studie. „Die KI-Karriere beginnt heute selten mit einem Titelwechsel – sie entsteht durch die Anreicherung des bestehenden Berufsbildes.“

Mehr als die Hälfte der Stellen in Wien

Die offenen Daten- und KI-Stellen stammen zumeist nicht von reinen Tech-Unternehmen. Insgesamt verteilen sich die Inserate auf 495 Unternehmen. Hinter der IT-Branche (354 Stellen) suchen vor allem der Finanzsektor (88) und die Unternehmensberatung (83) nach KI-Personal. Geografisch konzentriert sich der Markt mit 63 Prozent aller Ausschreibungen deutlich auf Wien. Graz verzeichnet hingegen die technisch anspruchsvollsten Profile: Hier werden im Schnitt 5,4 spezifische Daten- und KI-Skills pro Position gefordert.

Werkzeuge sind zweitrangig: Der Fokus liegt auf KI-Verständnis

Bei den Programmiersprachen dominiert Python und wird in fast jeder dritten Stelle gefordert – knapp doppelt so häufig wie Java. Bei den Cloud-Plattformen führt Microsoft Azure vor AWS. Auch bei generativer KI liegt Microsoft mit GitHub Copilot als meistgenanntem Werkzeug vorn. Der größte fachliche Schwerpunkt des Marktes liegt mit 39,7 Prozent auf dem Data Engineering, was den aktuellen Fokus auf den Aufbau von Dateninfrastruktur zeigt.

Dennoch ist das konzeptionelle Verständnis oft wichtiger als die Beherrschung einzelner Programme: Fast die Hälfte aller geforderten Kompetenzen entfällt auf allgemeine Wissensgebiete und Methoden, wobei „Künstliche Intelligenz“ zu den fünf meistgenannten Begriffen zählt.

Das unterstreicht auch Simona Hübl, Geschäftsführerin von Nejo: „Unternehmen suchen aktuell vor allem konzeptionelle Fähigkeiten, und erst zweitrangig nach spezifischen Tool-Kenntnissen. Gefragt ist, wer Daten- und KI-Konzepte im Grundsatz versteht und tool-unabhängig sicher anwenden kann.

(c) Daisy Report 2026.

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