02.12.2015

Speed-Dating-Aktion für Erfolg in Sport und Beruf

Teamplayer sind in der Berufswelt gefragt. Umso wichtiger ist es, Teamfähigkeit bereits im jungen Alter zu lernen. Unter dem Motto „Training fürs Leben“ unterstützt die ES GEHT! Initiative der BAWAG P.S.K junge Menschen auf dem Weg in die Berufswelt. Sie sollen lernen, selbstbewusst den eigenen Weg zu wählen, dabei aber auch im Team zu funktionieren. Erste Talente des Fußball- Vereins HAKA Traun wurden bereits erfolgreich auf den Weg in die Selbstständigkeit vorbereitet. Beim Sport können viele Parallelen zur Berufswelt gezogen werden.
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Social Media Startup Ranking Österreich für März
(c) BAWAG P.S.K.: Nachwuchsspieler sollen auf die Berufswelt vorbereitet werden.
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Am Tag des offenen Tors, der im Sportclub des Fußballvereins stattfand, wurde ein direkter Zugang zu den Nachwuchstalenten geboten. Beim „HAKA Speed-Dating“ stellten sich fünf junge Talente fünf Unternehmens-Vertretern aus der Region, um Ihre Persönlichkeiten und Stärken zu präsentieren. Für Unternehmen bot sich die Möglichkeit, sich einen ersten Überblick über mögliche „Transfers“ ins Berufsleben zu verschaffen.

Für die Nachwuchstalente war es ein aufregender Tag: „Es ist auf jeden Fall eine neue Erfahrung gewesen, weil ich so etwas noch nie gemacht habe, wenn ich ehrlich bin“, erzählte Adis Ferhatovic. Auch die Unternehmensseite zeigte sich beeindruckt. Stefan Moser von der Sternotech GmbH dazu: „Es war auf jeden Fall sehr interessant, wie motiviert die jungen Spieler waren und wie ernst sie das genommen haben.“

Hier im Video (unten geht’s weiter):

Das Konzept passt gut zur Initiative der BAWAG P.S.K: „ES GEHT! unterstützt Menschen, die private Projekte auf die Beine stellen und gesellschaftliche Anliegen durch eigenes Engagement vorantreiben“, erklärt Konrad Erlmoser, Vertriebsdirektor der BAWAG P.S.K., wieso man den HAKA Traun und „Training für‘s Leben“ unterstützt. Denn die Vision ist groß: ein Pool gefragter, junger Mitarbeiter für die Unternehmen der Region soll aufgebaut werden. Dabei sollen individuellen Fähigkeiten und Stärken der jungen Spieler mit den jeweiligen Anforderungen der künftigen Arbeitgeber „gematcht“ werden. Das funktioniert, indem die Stärken eines jeden Jugendlichen herausgearbeitet werden.

Training für‘s Leben

Ein Coaching-Team rund um Trainer, Spieler, Eltern und Personal der Pädagogik und Sportwissenschaft sollen die Jugendlichen begleitet und ihnen etwa beibringen, sich emotional unter Kontrolle zu haben. Aber auch die Wettkampffähigkeit, sowie das Leistungsverständnis und die Kritikfähigkeit sollen geschult werden. „Unsere Fußballer sind ehrgeizig und diszipliniert – nicht nur in sportlicher Hinsicht. Sie alle haben gelernt, Vorgaben exakt umzusetzen und immer ihr Bestes zu geben. Welcher Unternehmer wünscht sich nicht solche Mitarbeiter?“, so Mario Mühlbauer, der sportliche Leiter von HAKA Traun.

Weitere Infos: www.es-geht.at, E-Mail-Adresse: [email protected]

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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher / brutkasten

Dass sich die aktuell noch laufenden Verhandlungen zur EU Inc. auf Ratsebene nicht so entwickeln, wie es sich die Initiator:innen der gleichnamigen Initiative wünschen würden, ist allgemein bekannt. Übte man nach der Veröffentlichung des Kommissionsentwurfs im März noch deutliche Kritik an diesem, würde man ihn inzwischen wohl gerne so annehmen. Denn der aktuell noch in Ausarbeitung befindliche Vorschlag des Rats der EU-Justizminister:innen dürfte letztlich, wenn man mit den Verhandlungen vertrauten Personen Glauben schenken darf, kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Vorschlag der Initiative zu tun haben. Die absoluten Kern-Forderungen seien darin de facto zur Gänze gestrichen, was überbleibe sei „nicht mehr als ein Label und vielleicht etwas schnellere Gründung“, hört man.

Österreich als EU-Inc.-Antagonist

Das offizielle Österreich spielt dabei dem Vernehmen nach eher die Rolle des Antagonisten. Das SPÖ-geführte Justizministerium zähle in den Verhandlungen zu den Verhinderern. Rot-weiß-roter Gegenwind zur EU Inc. komme aber auch von anderer Seite, nicht nur, wie allgemein bekannt, von Notariatskammer und Arbeiterkammer, sondern auch von einflussreichen Personen in der Wirtschaftskammer.

Zehetner: deutliche Positionierung pro EU Inc.

In dieser durchaus komplexen Gemengelage von Interessen aus ganz unterschiedlicher Richtung, mag es fast verwundern, dass sich Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nun öffentlich durchaus deutlich positionierte. „Ich bin unzufrieden damit, wohin sich die Diskussion zur EU Inc. momentan entwickelt – sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene“, sagte sie heute bei einer Keynote im Rahmen des Verbund Venture Day 2026 an der WU Wien. Auf diese Weise werde die EU Inc. nicht zur Alternative zur amerikanischen Delaware Inc., die auch sie sich wünsche.

Mitarbeiter:innenbeteiligung via FlexCo „noch nicht attraktiv genug“

Auch sonst gab sich Zehetner in ihrer Rede, die sich auf europäische Souveränität im Startup-Bereich fokussierte, kritisch. Die FlexCo etwa bezeichnete sie in Sachen Mitarbeiter:innen-Beteiligung als „ersten Schritt“, aber „noch nicht attraktiv genug“. Es brauche neue Steuerregeln, die Mitarbeiter:innenbeteiligung praktikabel machen. Auch ihre bereits einmal dezidiert geäußerte Forderung nach Steuererleichterungen bei Startup-Beteiligungen – vulgo Beteiligungsfreibetrag – wiederholte sie bei der Gelegenheit. Auf europäischer Ebene sieht sie Handlungsbedarf u.a. in Sachen Kapitalmarktunion. Lob gab es von Zehetner dafür für den European Scaleup Funds – ergänzt mit Eigenlob für den geplanten österreichischen Dachfonds.

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