10.06.2021

Spar Holding: das sind die neuen Aufsichtsräte

Der Aufsichtsrat der Spar Holding präsentiert sich in neuer Zusammensetzung. Alle Veränderungen sind nun final vollzogen.
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Rudolf Staudinger und Gerhard Drexel Spar
Seit Mai 2021 ist Rudolf Staudinger im Spar-Aufsichtsrat vertreten. Gerhard Drexel (r.) hat Anfang 2021 die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden übernommen. © Spar/evatrifft

Nach dem erfolgreichen Vorstandswechsel – Dr. Gerhard Drexel hat das Zepter nach 20 Jahren im Amt des Vorstandsvorsitzenden und 31 Jahren im Vorstand an Mag. Fritz Poppmeier übergeben – stellt die Spar Holding nun die Zusammensetzung des Aufsichtsrats vor. Drexel ist seit Anfang 2021 Aufsichtsratsvorsitzender; seine Stellvertreter sind MMag. Peter Poppmeier und Dipl.-Bwt. Bernd H.J. Bothe. Poppmeier ist Rechstanwalt und bereits seit 2014 Mitglied des Aufsichtsrats sowie seit 2015 1. Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden. Der Unternehmensberater Bothe gehört dem Aufsichtsrat seit 2011 an und übernimmt nun die Funktion des 2. Stellvertreters.

Im Mai 2021 folgte Mag. Rudolf Staudinger, bis Ende 2020 Spar-Vorstandsdirektor, auf Dkfm. Kurt Wiesenberger, der sich altersbedingt zurückgezogen hat. Staudinger war insgesamt 36 Jahre lang bei Spar tätig und managte 18 Jahre äußerst erfolgreich den Lebensmittelhandel in Norditalien, Ungarn, Slowenien und Kroatien.

Weiter im Aufsichtsrat verblieben sind DDr. Regina Prehofer und Dr. Georg Zehetmayer sowie die Vertreterinnen und Vertreter des Betriebsrats.

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Christoph Schmidt (dritter v. l.) wird Präsident des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. (c) BMWET

Österreich erzeugt zunehmend mehr erneuerbaren Strom, als das System in Echtzeit aufnehmen kann, heißt es von Seiten des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. Das Problem: Überschussstrom werde zu Niedrigstpreisen exportiert, während man in anderen Phasen auf Importstrom angewiesen ist. Energiespeicher, wie jener in Nickelsdorf im Burgenland, sollen eine Lösung sein, indem sie Energieüberschüsse speichern und das Netz bei Bedarf stabilisieren.

Um die Energiespeicher in ihrer Entwicklung voranzutreiben, wurde mit dem Bundesverband Energiespeicher Österreich eine eigenständige Interessenvertretung geschaffen, die als Partner von Politik und Regulierungsbehörden auftreten soll.

Geschäftsführer von Bloch3 S als Präsident

Die Funktion des Präsidenten nimmt Christoph Schmidt ein. Als Geschäftsführer von Bloch3 S, der Speichersparte der Blochberger Gruppe, bringt er mehr als 15 Jahre Erfahrung in Energie- und Infrastrukturunternehmen mit. Schmidt ist unter anderem auch als ehemaliger Geschäftsführer des Vienna Airport Conference & Innovation Center bekannt.

Der Verband repräsentiert mehr als 35 Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Speicherbetrieb, Projektentwicklung, Energiewirtschaft, Technologie, Infrastruktur, Finanzierung und Vermarktung. Darunter fallen: EVN Naturkraft, BE Energy GmbH, Blackvolt Energy, Bloch3, Püspök, Electrify, Enspired, Contour Global, Enrail, Metaplan, Amarenco, Impeto und Hello Energy.

Ziel: Überwindung von Hemmnissen

Von Seiten des Verbands wird kritisiert, dass Energiespeicher in Österreich aktuell wie „Endverbraucher“, wie beispielsweise Haushalte oder Industriebetriebe, behandelt werden und dadurch doppelte Netzentgelte anfallen. Obwohl sie den Strom nicht selbst verbrauchen, sondern ihn für das Stromnetz zwischenspeichern und bei Bedarf wieder abgeben, blockiert diese finanzielle Doppelbelastung laut Verband aktuell geplante Investitionen von bis zu fünf Milliarden Euro.

Um diesen Investitionsstau aufzulösen, fordert der Bundesverband die rechtliche Anerkennung von Speichern als essenzielle Netzinfrastruktur und will nun darauf drängen, dass auf Basis des neuen Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) diese regulatorischen Hürden in der Praxis endgültig abgebaut werden.

„Wir fordern keine Förderungen – wir fordern faire Spielregeln. Wenn Österreich die regulatorischen Hürden beseitigt, werden private Unternehmen die nötigen Milliarden investieren. Das Ergebnis: niedrigere Energiekosten, mehr Versorgungssicherheit und ein stärkerer Wirtschaftsstandort“, so Christoph Schmidt.

Österreich als Energiestandort

Als potenzieller Vorreiter für erneuerbare Energien in Mitteleuropa bringe Österreich beste Voraussetzungen mit. Der Bundesverband setzt sich dafür ein, dieses Potenzial durch einen einheitlichen nationalen Plan nutzbar zu machen. So sollen langfristig eine verlässliche Energieversorgung, wirtschaftliche Stärke und nationale Unabhängigkeit im Energiesektor gesichert werden.

Eine aktuelle Ausarbeitung belege laut Verband das Potenzial: Ein konsequenter Speicherausbau könne Österreich jährlich bis zu 4,1 Milliarden Euro an vermeidbaren Systemkosten einsparen. Haushalte würden von einer Entlastung von rund 200 Euro pro Jahr profitieren.

„Jede Kilowattstunde, die wir intelligent speichern, ist eine Kilowattstunde weniger Abhängigkeit von Gaslieferungen und geopolitischen Risiken. Energiespeicher sind keine Technologiefrage – sie sind eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit und eine nationale Chance“, appelliert Schmidt.

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