07.01.2020

Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) erhält neues Führungsteam

Mit der Fusion der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) mit der Sozialversicherung der Bauern (SVB) zur Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) geht auch ein neues Führungsteam einher. Seit 1. Jänner 2020 steht Peter Lehner als Obmann an der Spitze des Verwaltungsrats.
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Sozialversicherung der Selbstständigen
Peter Lehner wurde zum neuen SVS-Obmann bestellt

Zu Jahreswechsel hat sich in der österreichischen Sozialversicherungslandschaft einiges getan. Mit 1. Jänner 2020 wurde die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) mit der Sozialversicherung der Bauern (SVB) fusioniert und ging in der neuen Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) auf. Ziel der Fusion ist die Effizienzsteigerung auf der Verwaltungsseite. Die SVS umfasst nun 1,2 Millionen Kunden.

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Neues Führungsteam

Zudem erhielt die SVS zu Jahresbeginn ein neues Führungsteam. Seit 1. Jänner 2020 steht Peter Lehner an der der Spitze des Verwaltungsrats und folgt somit auf auf den ehemaligen SVA-Obmann Harald Mahrer und SVB-Obfrau Theresia Meier.

Wie es in einer Aussendung heißt, hat Lehner als Vorsitzender der Überleitungskommission maßgeblich die Fusion von SVA und SVB gestaltet. „Die Reform ist das Fundament für eine neue, zukunftstaugliche und nachhaltige Sozialversicherung. Die SVS steht für soziale Sicherheit und Gesundheit aller Selbständigen“, so Lehner anlässlich der ersten Sitzung des SVS-Verwaltungsrates.

Der gebürtige Welser war zuvor Obmann-Stellvertreter der Pensionsversicherungsanstalt (PV) und Mitglied der Trägerkonferenz des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger. Lehner ist zudem seit 2009 Stadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung in seiner Heimatstadt Wels. Zudem war er von 2003 bis 2005 Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft.

Neue SVS-Obmann-Stellvertreterin

Zur Stellvertreterin von SVS-Obmann Lehner wurde Theresia Meier gewählt. Meier war von 2012 bis 2019 Obfrau der SVB, der Sozialversicherungsanstalt der Bauern. „Wir haben mit Theresia Meier einen ausgewiesenen Profi im Team. Sie kümmert sich seit vielen Jahren erfolgreich um die sozialen Anliegen der Bauern in Österreich. Ich freue mich auf eine produktive Zusammenarbeit“, so Lehner über die Wahl seiner Stellvertreterin.

SVS-Verwaltungsrat

In den zehnköpfigen Verwaltungsrat wurden zudem die Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Steiermark und Verlegerin Beatrice Erker, die Obfrau der Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe der Wirtschaftskammer Burgenland Michaela Heeger-Gmeiner, der steirische Unternehmer Thomas Kainz, der Leiter der Abteilung Politik im Wirtschaftsbund Moritz Mitterer, die Vizepräsidentin der steirischen Landwirtschaftskammer Maria Pein, der Vorsitzende der Berufsgruppe Personenbetreuer der Wirtschaftskammer Niederösterreich Robert Pozdena, der Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg Rupert Quehenberger und die Tiroler Unternehmensberaterin Sybille Regensberger gewählt.


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Staatspreis Innovation 2026
© Austria Wirtschaftsservice GmbH/APA-Fotoservice/Martin Lusser.

Am 4. November verlieh Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus Elisabeth Zehetner den Staatspreis Innovation 2026 an die EV Group (EVG) aus Oberösterreich für das Projekt „IR LayerRelease – Technologie revolutioniert Mikrochip-Skalierung“. Der Staatspreis Innovation wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) organisiert und wurde in diesem Jahr bereits zum 46. Mal vergeben.

„Nanometergenaues Trennen und Transferieren von Siliziumschichten“

„Österreich verfügt über hervorragende Forschung, kluge Köpfe und Unternehmen, die sich mit ihren Ideen weltweit behaupten. Unser Anspruch ist, aus dieser Stärke noch mehr erfolgreiche Produkte, Wertschöpfung und hochwertige Arbeitsplätze im Land entstehen zu lassen. EV Group zeigt eindrucksvoll, wie das gelingt: Mit seiner Technologie gestaltet das Unternehmen aus Oberösterreich die Zukunft der Mikrochipindustrie mit. Als Wirtschaftsministerium wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass noch mehr Unternehmen diesen Weg gehen können – von der Forschung bis zum internationalen Markterfolg“, sagt Zehetner.

Das prämierte Projekt der EVG soll das nanometergenaue Trennen und Transferieren dünnster Siliziumschichten mit elektronischen Schaltkreisen ermöglichen – ohne thermische Belastung empfindlicher Strukturen. Die Technologie erweitere zentrale Prozesse der Halbleiterfertigung und schaffe neue Möglichkeiten für 3D-Integration und Chip-Stapelung. Dadurch würden leistungsfähigere und energieeffizientere Mikrochips für Anwendungen wie KI und High-Performance Computing realisierbar, heißt es.

Weitere Nominierungen für den Staatspreis Innovation 2026

Neben der EV Group (EVG) wurden fünf weitere österreichische Unternehmen nominiert. Die Kärntner Anexia Holding GmbH entwickelte eine Open-Source-basierte Virtualisierungsplattform, die einen raschen Wechsel von proprietären Systemen ohne Betriebsunterbrechung ermögliche und auf digitale Souveränität abziele. AT & S aus der Steiermark wurde für Halbleiter nominiert, die direkt in Leiterplatten integriert werden und so eine kompakte, effiziente Stromversorgung für Hochleistungsprozessoren in KI-Rechenzentren ermöglichen sollen.

Brantner green solution aus Niederösterreich präsentierte eine Anlage, die „erstmals hochreines Glas aus Müllverbrennungsrückständen zurückgewinnt und wieder als Rohstoff nutzbar macht“. Infineon Technologies Austria, ebenfalls aus Kärnten, wurde für eine Technologieplattform nominiert, die Entwicklung und industrielle Fertigung für praxistaugliche Quantencomputer verbindet. Und das Wiener Unternehmen VRVis GmbH stellt mit „scenarify“ eine webbasierte 3D-Simulation vor, die schnelle und realitätsnahe Analysen von Hochwasser- und Starkregenereignissen möglich macht.

Sonderpreis Econovius

Im Rahmen des Staatspreises Innovation wurde von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) der Sonderpreis Econovius an Farm-ING Smart Farm Equipment FlexCo verliehen. Statt flächendeckender Ausbringung erkennt das System der Horner Firma (NÖ.) Unkräuter in Echtzeit und behandelt gezielt nur die betroffenen Pflanzen. Kamerasensorik, KI und präzise gesteuerte Düsen reduzieren eigenen Angaben zufolge den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln um bis zu 95 Prozent.

„Die heute nominierten und ausgezeichneten Unternehmen stehen stellvertretend für die Innovationskraft unseres Standorts. Sie zeigen, wie aus Ideen durch Know-how, Unternehmergeist sowie Forschung und Entwicklung marktfähige Lösungen entstehen, die Wertschöpfung schaffen und Österreich im internationalen Wettbewerb stärken“, sagt WKÖ-Vizepräsidentin Bettina Dorfer-Pauschenwein. „Solche Erfolgsgeschichten machen Mut und verdeutlichen, welches Potenzial in unserer Wirtschaft steckt. Als Wirtschaftskammer und Partnerin der Unternehmen setzen wir uns auch weiterhin dafür ein, dass Innovationen die bestmöglichen Rahmenbedingungen vorfinden.“

Für den Econovius waren außerdem zwei weitere Unternehmen nominiert: die Augmenterra aus Salzburg mit der „Motion Intelligence Platform (Augmenterra Observer)“ sowie die Genspeed Biotech aus Oberösterreich, die an einer schnellen und präzisen Diagnostik von Infektionen nach Gelenksimplantationen arbeitet.

VERENA-Preis

Den diesjährigen Sonderpreis VERENA (VERBUND E-Novation Award) erhielt die Ecolyte GmbH in Kooperation mit der Technischen Universität Graz mit dem Projekt „VanillaFlow and beyond“.

Im Rahmen dessen entwickelt das Grazer Unternehmen mithilfe Künstlicher Intelligenz neuartige Moleküle und papierbasierte Membranen für Redox-Flow-Batterien. Die Kombination aus intelligentem Moleküldesign und nachhaltigen Materialien soll kostengünstige, recycelbare und biologisch abbaubare Energiespeicher für eine erneuerbare Energieversorgung ermöglichen.

Mit dem von VERBUND gestifteten Sonderpreis werden Unternehmen ausgezeichnet, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, erneuerbare Energien und E-Mobilität innovative Projekte mit Universitäten, Fachhochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen umgesetzt haben.

„Ecolyte denkt Energiespeicherung neu und zeigt, wie Künstliche Intelligenz die Entwicklung nachhaltiger Energietechnologien beschleunigen kann“, sagt Franz Zöchbauer, Managing Director VERBUND X. „Die Kombination aus intelligentem Moleküldesign und biologisch abbaubaren Materialien eröffnet neue Wege für leistungsfähige und gleichzeitig ressourcenschonende Speicherlösungen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien und zur Transformation unseres Energiesystems.“

Weitere Nominierte

Für den Sonderpreis VERENA waren außerdem zwei Kooperationsprojekte nominiert: Die Gebauer & Griller Kabelwerke aus Niederösterreich entwickelten gemeinsam mit der TU Wien mit „Power2Flow“ ein flüssigkeitsgekühltes Hochleistungs-Ladesystem für Megawatt Charging. Die Salzburger Meshmakers wiederum stellten gemeinsam mit der FH Salzburg „OctoMesh“ vor, eine souveräne Dateninfrastruktur für KI in der Energiewende.

„Österreich wird nie ein Niedriglohnland sein. Unser Erfolg im internationalen Wettbewerb beruht auf Qualität, Innovation und technologischem Vorsprung. Wie stark wir darin sind, zeigen die EV Group und die weiteren ausgezeichneten Unternehmen. Sie machen ‚Made in Austria‘ weltweit zu einem Qualitätsversprechen. Mit unserer Industriestrategie bauen wir diese Stärken gezielt aus und setzen auf Schlüsseltechnologien wie die Halbleitertechnik. So schaffen wir die Grundlage für Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand. Ich gratuliere allen ausgezeichneten Unternehmen herzlich zu ihren herausragenden Leistungen“, sagt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

Und Ilinka Kajgana, Risikovorständin Erste Bank Österreich (Partner beim Staatspreis Innovation 2026) ergänzt: „Innovation ist Österreichs wichtigste Zukunftsressource. Sie entsteht dort, wo Wissenschaft, Unternehmertum und ein fruchtbares wirtschaftliches Umfeld zusammenkommen. Um ihre größte Kraft entfalten zu können, müssen technologische Fortschritte dem Menschen dienen und echten gesellschaftlichen Nutzen stiften.“

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Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) erhält neues Führungsteam

Mit 1. Jänner 2020 wurde die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) mit der Sozialversicherung der Bauern (SVB) fusioniert und ging in der neuen Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) auf. Seit 1. Jänner 2020 steht Peter Lehner an der der Spitze des Verwaltungsrats und folgt somit auf auf den ehemaligen SVA-Obmann Harald Mahrer und SVB-Obfrau Theresia Meier. Lehner ist zudem seit 2009 Stadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung in seiner Heimatstadt Wels. Zur Stellvertreterin von SVS-Obmann Lehner wurde Theresia Meier gewählt. Meier war von 2012 bis 2019 Obfrau der SVB, der Sozialversicherungsanstalt der Bauern. In den zehnköpfigen Verwaltungsrat wurden zudem die Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Steiermark und Verlegerin Beatrice Erker, die Obfrau der Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe der Wirtschaftskammer Burgenland Michaela Heeger-Gmeiner, der steirische Unternehmer Thomas Kainz, der Leiter der Abteilung Politik im Wirtschaftsbund Moritz Mitterer, die Vizepräsidentin der steirischen Landwirtschaftskammer Maria Pein, der Vorsitzende der Berufsgruppe Personenbetreuer der Wirtschaftskammer Niederösterreich Robert Pozdena, der Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg Rupert Quehenberger und die Tiroler Unternehmensberaterin Sybille Regensberger gewählt.

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Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) erhält neues Führungsteam

Mit 1. Jänner 2020 wurde die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) mit der Sozialversicherung der Bauern (SVB) fusioniert und ging in der neuen Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) auf. Seit 1. Jänner 2020 steht Peter Lehner an der der Spitze des Verwaltungsrats und folgt somit auf auf den ehemaligen SVA-Obmann Harald Mahrer und SVB-Obfrau Theresia Meier. Lehner ist zudem seit 2009 Stadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung in seiner Heimatstadt Wels. Zur Stellvertreterin von SVS-Obmann Lehner wurde Theresia Meier gewählt. Meier war von 2012 bis 2019 Obfrau der SVB, der Sozialversicherungsanstalt der Bauern. In den zehnköpfigen Verwaltungsrat wurden zudem die Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Steiermark und Verlegerin Beatrice Erker, die Obfrau der Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe der Wirtschaftskammer Burgenland Michaela Heeger-Gmeiner, der steirische Unternehmer Thomas Kainz, der Leiter der Abteilung Politik im Wirtschaftsbund Moritz Mitterer, die Vizepräsidentin der steirischen Landwirtschaftskammer Maria Pein, der Vorsitzende der Berufsgruppe Personenbetreuer der Wirtschaftskammer Niederösterreich Robert Pozdena, der Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg Rupert Quehenberger und die Tiroler Unternehmensberaterin Sybille Regensberger gewählt.

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Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) erhält neues Führungsteam

Mit 1. Jänner 2020 wurde die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) mit der Sozialversicherung der Bauern (SVB) fusioniert und ging in der neuen Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) auf. Seit 1. Jänner 2020 steht Peter Lehner an der der Spitze des Verwaltungsrats und folgt somit auf auf den ehemaligen SVA-Obmann Harald Mahrer und SVB-Obfrau Theresia Meier. Lehner ist zudem seit 2009 Stadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung in seiner Heimatstadt Wels. Zur Stellvertreterin von SVS-Obmann Lehner wurde Theresia Meier gewählt. Meier war von 2012 bis 2019 Obfrau der SVB, der Sozialversicherungsanstalt der Bauern. In den zehnköpfigen Verwaltungsrat wurden zudem die Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Steiermark und Verlegerin Beatrice Erker, die Obfrau der Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe der Wirtschaftskammer Burgenland Michaela Heeger-Gmeiner, der steirische Unternehmer Thomas Kainz, der Leiter der Abteilung Politik im Wirtschaftsbund Moritz Mitterer, die Vizepräsidentin der steirischen Landwirtschaftskammer Maria Pein, der Vorsitzende der Berufsgruppe Personenbetreuer der Wirtschaftskammer Niederösterreich Robert Pozdena, der Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg Rupert Quehenberger und die Tiroler Unternehmensberaterin Sybille Regensberger gewählt.

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