16.06.2015

SoundCloud-Investor „German Startups Group“ geht an die Börse

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© GSG: Die Macher von German Startups Group: Christoph Gerlinger und Nikolas Samios.

Was haben erfolgreiche Startups wie der Musik-Dienst Soundcloud, Brillen-Shop Mr. Spex, Essens-Lieferant Delivery Hero oder Putzdienst Book a Tiger gemeinsam, wenn es sich (einmal weniger) nicht um Rocket Internet dreht? Sie sind im Portfolio von Investor „German Startups Group“!

Wie nun bekannt wurde, soll ein IPO – kommt vom Englischen „initial public offering“ und bedeutet Börsengang – frisches Kapital für neue sowie bestehende Beteiligungen bringen. Im Portfolio der German Startups Group befinden sich rund 40 Unternehmen. Im letzten Jahr nahm der Wagniskapitalgeber rund 1,4 Millionen Euro ein.

Einer Mitteilung von German Startups Group an die Presse geht hervor, dass der Investor erst letzte Woche einen Mehrheitsanteil an der Internet-Agentur Exozet übernahm. Zeitgleich wurde ein Investment in den Online-Reiseversicherungsvermittler Covomo, sowie eine Anteilsaufstockung bei SoundCloud verkündet.

Damit gibt es auch einen Wien Bezug, denn Exozet, das für „Creative Technologies“ steht, hat zwar seinen Sitz in Berlin, aber Tochterunternehmen in Potsdam und Wien. Das Startup hat große Namen in seiner Kundenliste: Audi, BBC, Red Bull, aber auch Startups wie Wooga oder LaterPay vertrauen auf die Leistungen des Technologiedienstleisters. Diese erstrecken sich im Übrigen von der Konzeption und Programmierung komplexer Web-Anwendungen und iOS- und Android Apps bis hin zur Entwicklung und Umsetzung von Online-Marketing-Kampagnen.

„Mit der Mehrheitsbeteiligung an Exozet bieten wir unseren Portfoliounternehmen zusätzliches Know-how und stärken unsere Positionierung als Anbieter von Smart Money für Startups. Perspektivisch planen wir weitere Mehrheitsbeteiligungen zu erwerben – sei es über den erstmaligen Erwerb von Unternehmensanteilen oder die Aufstockung bestehender Minderheitsbeteiligungen“, so Christoph Gerlinger, CEO und Gründer der German Startups Group. (Siehe Foto)

Christoph-Gerlinger-1

Quelle, Quelle, © Bilder: German Startup Group

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Bitpanda
Bitpanda Headquarter in Wien (c) Bitpanda GmbH

Mit Tirol wird ein weiteres Bundesland innerhalb der Raiffeisen Bankengruppe an die Bitpanda-Infrastruktur angeschlossen. Nach den Landesbanken Niederösterreich-Wien und Burgenland kooperiert nun auch jene in Tirol mit Bitpanda Enterprise, der Infrastruktur des Wiener Krypto-Unicorns Bitpanda für institutionelle Kunden.

„Digitale Assets als fester Bestandteil von Portfolios“

Das Angebot richtet sich laut Bitpanda zunächst an Nutzer:innen, die in die zehn größten Krypto-Assets investieren möchten. In einer nächsten Phase wird es auf alle von Bitpanda unterstützten digitalen Assets ausgeweitet. Die Einführung von Sparplänen ist ebenfalls geplant.

Digitale Assets würden sich laut Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda, zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner, breit diversifizierter Portfolios entwickeln. „Unsere Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Bankengruppe zeigt, wie Banken ihren Kundinnen und Kunden genau diesen Zugang sicher und unkompliziert ermöglichen können. Wir sind stolz, die Raiffeisen Bankengruppe auf diesem Weg als verlässlicher Partner zu begleiten und freuen uns, das Angebot nun auch in Tirol weiter auszubauen“, ergänzt Enzersdorfer-Konrad.

Zwischen Banking und Krypto-Investment

„Mit dieser erweiterten Partnerschaft festigt Raiffeisen seine Pionierrolle und stärkt die Bedeutung Österreichs als innovativer Hub für digitale Assets“, heißt es in einer Aussendung dazu. Die Bankengruppe untermauere damit ihren Status als EU-weiter Vorreiter, der die Brücke zwischen traditionellem Banking und modernen Krypto-Investments erfolgreich schlage.

Thomas Wass, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol, kommentiert: „Investieren in Krypto-Assets ist ein Thema mit viel Zukunftspotenzial, wobei allerdings auch auf die damit einhergehenden Risiken zu achten ist. Ich freue mich, dass wir unseren Kunden durch diese Kooperation den Zugang zum Krypto-Angebot von Bitpanda ermöglichen können.“

Kooperation mit Banken Teil von B2B-Schiene Bitpanda Enterprise

Mit Bitpanda Enterprise will Bitpanda einen weiteren Ausbau des B2B-Bereichs vorantreiben, wie brutkasten bereits berichtete. Bereits 2023 wurde die Zusammenarbeit mit Raiffeisen ertmals angekündigt. Die Plattform bietet eine einheitliche Technologie, die es Banken, Fintechs, Brokern, Handelsfirmen, Family Offices und Unternehmenskunden ermöglicht, in großem Umfang auf digitale Assets zuzugreifen.

Zu den Partnern zählen neben den Raiffeisenbanken unter anderem N26, Société Générale, Deutsche Börse Group, RAKBANK und Onda Finance.

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