09.03.2026
WACHSTUM

SooNice: Salzburger Kindersonnenbrillen-Startup konnte „Profitabilität signifikant steigern“

SooNice Sunnies bringt für die Saison 2026 neue Produkte auf den Markt und plant mit "einer deutlichen Gewinnsteigerung".
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Die beiden Gründerinnen von SooNice Sunnies: Christina Reifeltshammer und Doris Reifeltshammer | (c) verenaschierl photography
Die beiden Gründerinnen von SooNice Sunnies: Christina Reifeltshammer und Doris Reifeltshammer | (c) verenaschierl photography

Eine Kindersonnenbrille, die nicht nur eine „kleinere Erwachsenensonnenbrille“ ist, sondern genau an die Bedürfnisse von Kindern und Babys angepasst ist – mit diesem Claim startete SooNice Sunnies aus Salzburg bereits vor einigen Jahren in den Markt. Punkten will man dabei auch mit Nachhaltigkeit: Genutzt werden Recycling-Materialien und biobasierter Kunststoff, produziert wird in Italien. Bereits im ersten Jahr, in dem man auch eine Vertriebs-Kooperation mit woom umsetzte, verkaufte man in 13 Länder, wie brutkasten damals berichtete. Vor zwei Jahren gewann man für eine Kollektion Star-Designerin Marina Hoermanseder als Partnerin.

„Haben unsere Kostenstruktur deutlich verbessert und die Margen erhöht“

Seitdem ging es geschäftlich gut weiter, wie das Startup nun verkündete. Man blicke auf das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr zurück, heißt es in einer aktuellen Aussendung des Startups. „Die Profitabilität konnte signifikant gesteigert und die Marktposition weiter ausgebaut werden.“ Dabei habe man das Wachstum bei stabilen Kosten erzielt. „Wir haben unsere Kostenstruktur deutlich verbessert und die Margen erhöht, indem wir größere Stückzahlen produzieren“, sagt SooNice-Geschäftsführerin Christina Reifeltshammer auf brutkasten-Anfrage. Konkrete Absatz- oder Umsatzzahlen könne sie aber nicht nennen.

Modelle für neue Zielgruppen – deutliche Gewinnsteigerung geplant

Auch auch 2026 rechne man mit einer deutlichen Gewinnsteigerung bei gleichbleibendem Personalstand sowie unveränderten Marketingkosten. Geografisch setze man aktuell einen Fokus auf die BeNeLux-Länder, sagt die Geschäftsführerin. Zugleich soll eine Erweiterung des Produktportfolios für den nächsten Wachstumsschritt sorgen. Konkret bringt SooNice Sunnies zur Saison 2026 zwei neue Modelle und eine neue Farbvariante auf den Markt.

Das Salzburger Startup will dabei neue Zielgruppen erschließen. Mit „SooNice Teen“ spricht man nun auch 10- bis 16-Jährige an. „SooNice Sport“ ist, wie der Name erahnen lässt, speziell für sportliche Aktivitäten konzipiert. Hier spricht man 7- bis 13-Jährige an. Mit den neuen Modellen reagiere man auf zusätzliche Marktpotenziale in bestehenden und neuen Segmenten, heißt es vom Unternehmen.

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Easelink
© Luxshare - (v.l.) Hermann Stockinger, Gründer & CEO Easelink und Harvey Yuan, General Manager Luxshare.

2022 schloss das Grazer Startup Easelink eine 8,3 Millionen Euro schwere Series-A-Finanzierungsrunde ab, der im Oktober 2024 ein 1,5 Mio. Euro-Investment von Verbund X Ventures folgte. Im November 2025 gründete man die Matrix Charging Interest Group (MCIG), eine Branchenkooperation zur Standardisierung der „Matrix Charging Technologie“, die vom österreichischen High-Tech-Unternehmen entwickelt wurde. Dem folgte heuer eine Kooperation mit SEG Automotive – brutkasten berichtete. Nun hat man in China den ersten Technologie-Lizenzpartner gewinnen können.

China gilt als der weltweit größte Markt für Elektromobilität und war für Easelink schon immer von zentraler strategischer Bedeutung – siehe 2018. Für die Industrialisierung und Bereitstellung von Matrix Charging verlangen die spezifischen Anforderungen des chinesischen Automobilmarkts einen Local-for-Local-Ansatz. „Mit Luxshare gewinnt Easelink einen dedizierten Lizenznehmer für China – ein weiterer Schritt in der Strategie, in allen wichtigen Automobilmärkten Lizenz- und Industrialisierungspartner für Matrix Charging aufzubauen“, liest man in der Aussendung. Die Partnerschaft hat bereits zu konkreten Marktaktivitäten geführt: Beide Unternehmen arbeiten an ersten OEM-Projekten (Original Equipment Manufacturer), um die Technologie in künftige Fahrzeugplattformen zu integrieren.

„Wir sehen großes Potenzial in unserer Zusammenarbeit mit Easelink, die es uns ermöglicht, neue Kundensegmente im Bereich der automatisierten Abrechnung zu erschließen. Darüber hinaus sind wir uns der entscheidenden Rolle bewusst, die die Standardisierung neuer Schnittstellen spielt, und setzen uns daher in der ‚Matrix Charging Interest Group‘ für die entsprechenden Standardisierungsbemühungen ein, um Interoperabilität und eine breite Marktakzeptanz sicherzustellen“, sagt Harvey Yuan, General Manager von Luxshare.

„Wachsende Präsenz in China“

Die Zusammenarbeit baut auf Luxshares Erfahrung auf, gemeinsam mit führenden internationalen Technologieunternehmen Produkte zu industrialisieren und „in großem Maßstab“ zu fertigen. Gleichzeitig wird Easelink sein lokales Team in China weiter ausbauen, um die technische und projektbezogene Zusammenarbeit mit Luxshare und chinesischen OEMs eng zu begleiten.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einem global so bedeutenden Unternehmen wie Luxshare – einem komplementären Partner mit starkem Engineering-Know-how“, sagt Hermann Stockinger, Gründer & CEO Easelink. „Gemeinsam konzentrieren wir uns darauf, Kunden in China vor Ort zu betreuen und Matrix Charging in bestehende Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie zu integrieren. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Meilenstein für unsere wachsende Präsenz in China und ein zentraler Baustein unserer Mission, den globalen Industriestandard für automatisiertes Laden zu setzen.“

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