15.04.2024
SONNENBRILLEN

SooNice gewinnt Star-Designerin Marina Hoermanseder für Kollaboration

Die österreichische Kindersonnenbrillenmarke SooNice Sunnies hat sich mit der preisgekrönten Designerin Marina Hoermanseder zusammengetan, um eine neue Kollektion von Sonnenbrillen für Babys und Kinder zu gestalten.
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SooNice
(c) SooNice - Marina Hoermanseder kooperiert mit dem Wiener Startup.

Das österreichische Kindersonnenbrillen-Startup SooNice produziert Kindersonnenbrillen aus Plastikmüll. Im Jahr nach dem Start konnte man sich gleich in 13 Länder positionieren – der brutkasten berichtete. Nu geht man mit der preisgekrönten Designerin Marina Hoermanseder für die neue Kollektion gemeinsame Wege.

SooNice: In Italien hergestellt

Die Kollektion von SooNice Sunnies in Zusammenarbeit mit Hörmanseder umfasst jeweils zwei Baby- (ca. 6-24 Monate) und Kindermodelle (ca. 3-9 Jahre) in den Farben Mykonos Blue und Azalea Pink. Darüber hinaus enthält sie ein „SooNice Children Modell“ im „Marina Hoermanseder Buckle Print“-Design. Zudem gibt es Add-Ons, um die Brillen zu schmücken.

SooNice
(c) SooNice – Christina Reifeltshammer, Marina Hoermanseder und Doris Reifeltshammer.

„SooNice Sunnies steht für verantwortungsvoll hergestellte Sonnenbrillen für Babys und Kinder. Unser Hauptmaterial stammt aus recyceltem Nylon (ECONYL), und jede Brille wird mit Sorgfalt in Italien hergestellt“, betonen Christina und Doris Reifeltshammer, die Gründerinnen von SooNice Sunnies.

Kooperation mit Hoermanseder ein weiterer Schritt

Die Zusammenarbeit mit Hoermanseder sei für das Startup ein weiterer Schritt in Richtung innovativer und modischer Kindersonnenbrillen: „Marina Hoermanseder ist eine talentierte Designerin mit einem einzigartigen Stil, der perfekt zu unserer Marke passt. Ihre Kreativität und Liebe zum Detail haben zu einer entzückenden Kollektion geführt, die nicht nur die kleinen Träger, sondern auch deren Eltern begeistern wird“, so Christina Reifeltshammer.

Auch die Designerin schlägt in eine ähnliche Kerbe, wenn sie sagt: „Die Idee, mit SooNice Sunnies zusammenzuarbeiten, hat mich sofort angesprochen. Als Designerin und Mama spiegelt die Kombination aus hochwertigen Materialien, kinderfreundlichem Design und Nachhaltigkeit meine eigenen Werte wider. Es war eine Freude, diese einzigartige Kollektion zu entwerfen und SooNice Sunnies bei Ihrer Mission zu unterstützen.“

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Majourny
© Majourny - Severin Bergsmann und Fabian Pischinger.

Es begann mit einer App, die KI zur automatischen Routenerstellung nutzte. Basierend auf ihren Interessen bekamen Nutzer:innen Empfehlungen für Hotels, Restaurants und Aktivitäten in der ausgewählten Stadt. Die Routen konnten dann in einem Feed geteilt werden, um Vertrauen zu schaffen und die App von rein algorithmischen Planern zu unterscheiden. Das Ziel der beiden Gründer Fabian Pischinger und Severin Bergsmann war es, als B2C-Reiseplaner Endkund:innen zu erreichen. Doch dann sprach man mit den Hotels.

Majourny-Founder: „Haben nicht im Office überlegt“

„Je mehr wir mit Hotels gesprochen haben, desto klarer wurde: Die Gäste sind längst digital, die Betriebe dahinter oft noch nicht. Dort geht jeden Tag enorm viel Zeit für Telefonate, Zettel und Nachfragen verloren“, sagt Pischinger. Also pivotierte man und versteht sich jetzt als B2B-Plattform für Hotels. Das Wissen über die Erwartungen digitaler Gäste nahm das Team mit. „Die Gen Z will ihre Anliegen digital erledigen, zu jeder Uhrzeit. Gleichzeitig hat das Personal schlicht keine Kapazität mehr, alles händisch abzufangen.“

Seit Ende 2025 entsteht die Software direkt im Hotelalltag, gemeinsam mit dem Stift Schlägl und dem Boutiquehotel Königswieserhof im Bezirk Freistadt. Als dritter Pilotbetrieb kamen die ARVE Chalets auf der Turracher Höhe dazu.

„Wir haben nicht im Büro überlegt, was Hotels brauchen könnten. Wir waren im Betrieb und haben gesehen, wo jeden Tag Zeit verloren geht“, ergänzt Pischinger. Unterstützt wird die Entwicklung durch ein FFG-Kleinprojekt, das Projektvolumen beläuft sich auf 150.000 €. Das Ziel des Projektes ist es, Hotels autonomer zu gestalten und Abläufe mittels KI-Agenten zu vereinfachen.

Daten automatisch ins System

Majourny wird an das bestehende Property-Management-System (PMS) des Hotels angebunden. Anreisen, Zimmernummern und Aufenthaltsdaten fließen somit automatisch ins System, eine zusätzliche Insellösung entstehe nicht. Der TeamHub bündelt Aufgaben, Übergaben und Kommunikation zwischen Rezeption, Housekeeping, Haustechnik und Küche. Eine KI-Wissensdatenbank soll auch neuen oder saisonalen Mitarbeiter:innen Antworten zum Haus liefern, und über einen digitalen Concierge erreichen Gäste das Hotel rund um die Uhr.

Zielgruppe sind der Aussendung zufolge Boutiquehotels, inhabergeführte Hotels und Chalets, also Betriebe, in denen wenige Menschen viele Rollen übernehmen und für eine eigene IT-Abteilung kein Platz ist.

Mit Version 1.0 startete im September auch der Vertrieb. Langfristig sollen KI-Agenten einen großen Teil der Back-Office-Arbeit in Hotels selbstständig erledigen. Die Verantwortung bleibe dabei beim Menschen: Entscheidungen über Preise, Kulanz oder Beschwerden treffe weiterhin das Hotel. „Die KI soll niemanden ersetzen“, so die Founder. „Sie soll die Arbeit übernehmen, die keiner gerne macht, damit wieder mehr Zeit für die Gäste bleibt.“

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