16.03.2021

Refurbed Co-Founder: „Wir wollen in jeden europäischen Haushalt ein refurbished Produkt bringen“

In der zweiten Folge von “Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad”, dem ClimateTech-Podcast von Glacier und der brutkasten, spricht Refurbed Co-Founder Peter Windischhofer darüber, welchen konkreten Beitrag sein Startup mit dem Online-Marktplatz für vollständig erneuerte Elektronikprodukte zum Klimaschutz leistet.
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(c) refurbed

Welche ClimateTech-Lösungen bieten Startups an, um Unternehmen bei der CO2-Reduktion zu unterstützen? Antworten darauf liefert das neue Podcast-Format ”Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad Podcast” von Glacier und der brutkasten.

Jede Dienstag beantworten Startup-Pioniere 15 Fragen rund um ihre ClimateTech Innovationen, die es für jedes Unternehmen ganz einfach machen sollen, einen Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu leisten – mehr über die Zielsetzung des Podcast-Formats könnt ihr hier lesen.

2. Folge | Co-Founder Refurbed

In der zweiten Folge von “Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad” ist Refurbed Co-Founder Peter Windischhofer zu Gast. Das Wiener Startup, das seit 2017 einen Online-Marktplatz für vollständig erneuerte Elektronikprodukte mit Garantie betreibt, sicherte sich im März 2020 in einer Series-A-Runde ein Investment in der Höhe von 15,6 Millionen Euro – der brutkasten berichtete.

Im Podcast spricht Windischhofer über die Ziele von refurbed: „Wir wollen in jeden europäischen Haushalt mindestens ein refurbished Produkt bringen“. Als Zeithorizont für dieses Ziel nennt er die nächsten zehn Jahre. Zudem spricht er darüber, warum er refurbed gegründet hat und welchen Beitrag KonsumentInnen zum Klimaschutz leisten können.

Hier könnt Ihr den Startup-Podcast abonnieren

“Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad” von Glacier und der brutkasten kann über Spotify und Anchor gehört und abonniert werden.

Nächste Woche ist Sara Mari, Co Founderin des Wiener Startups Schrankerl, zu Gast. Schrankerl bringt mit ihren smarten Kühlschränken frisches und regionales Essen direkt ins Unternehmen.


Videoarchiv: Wie funktioniert Community-Building für den Klimaschutz?

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Denise Mayr, Gründerin von topergo © Denise Mayr

Jede:r, der schon einmal auf Jobsuche war, kennt die endlos scheinenden Listen der gängigen Jobportale. Seit Jahrzehnten wird im Web in dieser Form nach Stellen gesucht. Denise Mayr aus Südtirol will der Jobsuche jetzt eine neue Perspektive geben: Mit topergo stellt sie die gängige Darstellung infrage und verlegt die Stellensuche kurzerhand in ein vertrautes Interface: eine interaktive Landkarte à la Google Maps.

Visuelle Standortsuche im Fokus

Das topergo-Webinterface © topergo

Statt vager Ortsangaben markieren Pins die konkreten Arbeitsplätze in der Umgebung. Jobsuchende sollen so auf einen Blick erkennen, welche Stellen in der Nachbarschaft offen sind. „Mir persönlich war das Listen-System zu unübersichtlich. Das gibt es im Grunde seit den 2000ern unverändert“, erklärt die Gründerin im Gespräch. Die Bewerbung erfolgt mit einem Klick: Über den Button öffnet sich direkt der Mail-Client mit vordefiniertem Betreff. Registrieren müsse man sich laut Mayr nicht.

Auch die umgekehrte Richtung ist vorgesehen: Arbeitssuchende können sich als Symbole auf der Karte sichtbar machen, damit Betriebe sie direkt ansprechen. Aktuell dominieren vor allem Inserate aus der Gastronomie und der IT-Branche, wie die Gründerin uns im Gespräch schildert.

B2B-Modell soll monetarisieren

Für Jobsuchende soll das Angebot dauerhaft kostenlos bleiben. Das Geschäftsmodell richtet sich laut der Gründerin rein an Arbeitgeber: Um die Plattform zu etablieren und eine hohe Angebotsdichte zu erreichen, seien die ersten 1.000 Pins gratis. Anschließend sei geplant, dass Betriebe ein monatliches Modell pro Stellen-Pin zahlen, ergänzt durch Premium-Optionen zur optischen Hervorhebung.

Neben einer nativen App mit integriertem Job-Alert für Pendler steht laut Mayr die geografische Expansion im Fokus: Nach dem Start in Südtirol ist der Ausbau nach Österreich, Deutschland und schließlich ganz Europa geplant.

Eigeninitiative neben dem Klassenzimmer

„Mich interessiert es extrem, Dinge zu schaffen. Ich lebe dafür“, betont die 18-jährige Gründerin, die kurz vor der Matura steht. Ohne Investoren oder Team will sie die Skalierung nun aus eigener Kraft weiter vorantreiben.

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