27.05.2025
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Software Competence Center Hagenberg bekommt neuen wissenschaftlichen Geschäftsführer

Das SCCH (Software Competence Center Hagenberg) erhält einen neuen wissenschaftlichen Geschäftsführer (CSO): Rick Rabiser übernimmt die Funktion und leitet das international anerkannte COMET-Forschungszentrum künftig gemeinsam mit Markus Manz
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Dr. Robert Wille (Scientific Director for Quantum Computing), Mag. Markus Manz (CEO) und Dr. Rick Rabiser (CSO)
Dr. Robert Wille (Scientific Director for Quantum Computing), Mag. Markus Manz (CEO) und Dr. Rick Rabiser (CSO) (c) SCCH

Der neue wissenschaftliche Geschäftsführer Rick Rabiser ist Professor an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz und bringt Expertise im Bereich Software Engineering an das Software Competence Center Hagenberg. Rabiser leitet bereits mehrere Forschungseinheiten, darunter das LIT Cyber-Physical Systems Lab, das CD-Labor VaSiCS und das JKU/Dynatrace Co-Innovation Lab. brutkasten hat bereits berichtet.

Software Competence Center Hagenberg: Forschung soll ausgebaut werden

Rabiser gehört mit über 200 verfassten wissenschaftlichen Publikationen zu den führenden Köpfen seiner Disziplin, so heißt es in der Presseaussendung. Er freue sich darauf, gemeinsam mit „exzellenten Forscher:innen“ die Spitzenforschung am SCCH weiter ausbauen und neue Impulse setzen zu können. Besonderes Augenmerk wolle er auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit legen: „Nur wenn wir Expertisen aus unterschiedlichen Bereichen bündeln – vor allem in den Bereichen Software Engineering und Künstlicher Intelligenz, aber auch in neuen Gebieten wie Quantencomputing – können wir die Herausforderungen der Zukunft bewältigen“, so Rabiser.

Breite Unterstützung

Vor Rick Rabiser war Robert Wille wissenschaftlicher Geschäftsführer am SCCH. Er hat mittlerweile einen Lehr- und Forschungsauftrag an der TU München übernommen. Dem SCCH bleibt er dennoch erhalten – als Scientific Director for Quantum Computing wird er weiterhin am SCCH tätig sein. Auch er freue sich über die Berufung von Rabiser und darauf, sich künftig noch intensiver mit dem Thema Quantencomputing auseinandersetzen zu können.

Die SCCH befindet sich im Besitz der JKU Linz, der Upper Austria Research GmbH sowie des Vereins der Partnerfirmen des SCCH. Die Führungskräfte der Eigentümer stehen geschlossen hinter der Neubesetzung durch Rabiser. Stefan Koch, Rektor der JKU: „Die Bestellung von Rick Rabiser zum CSO unterstreicht unsere enge Verbundenheit und eröffnet neue Perspektiven für die gemeinsame Weiterentwicklung unserer Forschungsschwerpunkte“.

Das SCCH ist ein außeruniversitäres Forschungszentrum für Data Science und Software Science. Es fungiert somit als Brücke zwischen internationaler Forschung und heimischer Wirtschaft.  

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Das Ohana Gründer-Trio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana
Das Ohana Gründertrio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda | (c) Ohana

Ohana ist eine Kinderschutz-App von Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda. Kurz nach der Gründung 2022 investierten die Runtastic-Gründer rund um Florian Gschwandtner mit ihrer Beteiligungsgesellschaft 8eyes einen nicht näher genannten Betrag in das Startup (brutkasten berichtete). Im Jahr darauf holte man Hansi Hansmann an Bord, welcher ein siebenstelliges Investment mitfinanzierte. 2025 folgte eine Partnerschaft mit Drei. Nun lanciert Swisscom mit Kids Security eine neue App für digitale Kindersicherheit. Die Technologie dahinter stammt vom österreichischen Unternehmen Ohana.

Ohana setzt auf Inklusion und Transparenz

Für ihre neue App Kids Security liefert und betreibt Ohana die Grundlage des neuen Angebots der größten Schweizer Telekommunikationsanbieterin. Sie soll konkret Familien bei einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und Internet unterstützen. Die plattformübergreifende Technologie verbindet dabei technische Schutzfunktionen mit einem Ansatz, der auf Transparenz, Medienkompetenz und die aktive Einbindung von Kindern setzt.

Kids Security ermöglicht Eltern unter anderem, Bildschirmzeiten zu strukturieren, Apps und Online-Inhalte zu verwalten sowie Einblicke in die Gerätenutzung ihrer Kinder zu erhalten. Dabei setzt die Lösung nicht auf reine Kontrolle: Kinder werden aktiv eingebunden, Regeln und Einstellungen bleiben für sie nachvollziehbar und Familien werden dabei unterstützt, gemeinsam einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln.

Neues Handlungsfeld für Telekommunikationsanbieter

„Telekommunikationsanbieter begleiten Familien jeden Tag in der digitalen Welt. Damit sind sie auch in einer besonderen Position, Eltern und Kinder dabei zu unterstützen, sich sicher und selbstbestimmt darin zu bewegen“, sagt Orgler, Geschäftsführer von Ohana. „Dass Swisscom digitale Kindersicherheit als Teil des eigenen Angebots aufgreift, zeigt, welche Bedeutung das Thema mittlerweile hat.“

Smartphones, Social Media und Gaming sind längst fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig stehen viele Eltern vor der Frage, wie sie ihre Kinder schützen können, ohne ihre Privatsphäre übermäßig einzuschränken, heißt es in der Presseaussendung. Für Telekommunikationsanbieter entsteht laut Ohana damit ein neues Handlungsfeld: Neben Konnektivität und Zugang zur digitalen Welt gewinnt auch die Frage an Bedeutung, wie Familien bei der sicheren Nutzung unterstützt werden können.

Ohana-Founder: „Ein Meilenstein“

„Swisscom ist für uns eine wichtige Partnerin und der Launch von Kids Security ein großer Meilenstein“, so Orgler weiter. „Digitale Kindersicherheit wird für Telekommunikationsanbieter zunehmend zu einem Thema, an dem sie nicht mehr vorbeikommen. Wer Familien Zugang zur digitalen Welt bietet, muss sich auch damit auseinandersetzen, wie Kinder diese sicher und gesund nutzen können. Swisscom geht diesen Schritt jetzt und wir sind überzeugt, dass weitere Anbieter folgen werden.“

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