31.08.2022

Socklaender: Es kann nur einen geben – mit doppeltem Schaft

Socklaender ist ein Socken, der sich dem Schmutz-Schutz verschrieben hat.
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socklaender, schutz vor schmutz im schuh
(c) socklaender - Socklaender möchte gegen Schmutz im Schuh vorgehen.

Socken sind für Kenner der Startup-Szene keine Neuheit. Neurosocks etwa ist durch TV-Präsenz einigen bereits ein Begriff. Nadim Ledschbor und Tobias Ross setzen nun mit socklaender nach.

Garten- und Landschaftsbauer Ross nervte bei der der täglichen Arbeit der Dreck im Schuh. Sand, kleine Steinchen oder Sägespäne. Ähnlich erging es dem leidenschaftlichen Wanderer Ledschbor, der vor Jahren den Kilimandscharo bestiegen hatte. Kleine Steinchen oder andere Fremdkörper im Schuh hatten im dabei den Aufstieg erschwert.

Socklaender: Gegen schmerzen im Fuß

Für beide war es mühselig, diese zu entfernen, wie sie beschreiben: hinsetzen, Schuh ausziehen, Fremdkörper rausholen und Schuh wieder anziehen. Und wenn es ganz schlecht laufe, habe man auch noch schmerzende Stellen am Fuß.

Da Ross einen schnellen und zuverlässigen Schutz auf dem Markt nicht finden konnte, hat er seine eigene Lösung für das Problem entwickelt: Socklaender ist eine Schutzsocke mit einem doppelten Schaft.

Silikon gegen Verrutschen

„Wir haben nicht nur einen, sondern zwei Schäfte, die miteinander verbunden sind. Den äußeren Schaft stülpt man über den Schuh und schon kann nichts mehr in den Schuh fallen“, sagt er.

Die Zusammensetzung aus Baumwolle, Polyamid und Elasthan soll für ein ideales Fußklima sorgen, integrierte Silikonstreifen geben einen besseren Halt im Schuh und für besonders beanspruchte Stellen am Fuß gibt es extra Polsterungen, die Druckstellen verhindern sollen“, erklärt er.

Mehr zu den Socken gibt es am Montag in der Höhle der Löwen zu sehen. Außerdem dabei: Nippli, Hopper Mobility, GinGillard und CLR Outdoor.

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fonio.ai-Co-Founder Daniel Keinrath (CEO, l.) und Matthias Gruber (CTO) | (c) fonio.ai

Es ist bisher ein geschäftiges Jahr für das Wiener Startup fonio.ai. Im Juni schloss man eine Seed-Runde über 14,6 Millionen Euro ab – angeführt von 20VC, bei einer Bewertung von 120 Millionen Euro. Es folgte die Verkündung, die 10-Millionen-Dollar-ARR-Marke (Annual Recurring Revenue) geknackt zu haben – siehe hier – und dass man Pläne verfolge, neue Standorte zu eröffnen.

fonio-CEO: „Emotionaler Schritt“

Das Startup, das von Daniel Keinrath (CEO) und Matthias Gruber (CTO) gegründet wurde, entwickelt KI-Agenten für KMU, für die telefonische Erreichbarkeit geschäftskritisch ist. Kern ist ein Orchestration-Layer, der verschiedene KI-Modelle in Echtzeit mit der Unternehmenssoftware koordiniert. Nun tut man das auch aus Barcelona heraus.

Gründer Keinrath beschreibt die Eröffnung gegenüber brutkasten wie folgt: „Das ist ein sehr emotionaler Schritt für uns. Dieser Monat wird der erste, in dem voraussichtlich über 50 Prozent von unserem Umsatz bereits aus Non-DACH-Märkten kommt. Das Büro in Barcelona wird unser Hub für Italien, Frankreich und Spanien. Das Team für diese Märkte besteht schon aus über 15 Personen und wird wahrscheinlich bis Ende des Jahres auf 30 anwachsen. Wir suchen tatsächlich schon nach dem nächsten Büro“, sagt er.

Polen, Brasilien und England

Zusätzlich zu Barcelona sind auch Ausweitungen nach u.a. London, Warschau, München, Berlin, Amsterdam, New York und sogar nach Brasilien geplant: „Grundsätzlich expandieren wir unabhängig von Büros in Länder. Wir starten damit, dass wir top Leute aus den Ländern nach Wien (teils temporär) relocaten. Und wenn das Team dann groß genug wird, machen wir ein Büro auf“, erklärt Keinrath.

Das Warschau-Office soll bereits innerhalb der nächsten beiden Wochen eröffnet werden, gefolgt von Campinas (rund 100 Kilometer nordwestlich von São Paulo) Anfang November. London wird mit Dezember-Beginn anvisiert und New York wahrscheinlich in ersten Quartal 2027. „Für München, Berlin und Amsterdam“, so Keinrath weiter, „haben wir noch keine genauen Pläne, weil wir da den Headcount zuerst aufbauen. Aber wir haben bereits aus allen Städten Hires.“

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