20.07.2020

Social Media Ranking: Die Performance der Startups im Juni 2020

Gemeinsam mit Storyclash präsentiert der Brutkasten das monatliche Social Media Ranking österreichischer Startups. Wie schon in den Monaten zuvor bleiben die Top Drei unverändert. Vier Startups haben es aber neu in die Top 15 des Rankings geschafft.
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Social Media Ranking Juni 2020
Social Media Ranking Juni 2020

Im Juni mussten die Top Drei im monatlichen Social Media Ranking ein Minus hinnehmen, was die Interaktionsraten in den sozialen Medien angeht. Und trotzdem belegen „Gronda Gastro“ und „Meinunfallauto“, beide mit sechsstelligen Werten, sowie „Waterdrop“ nach wie vor und recht unangefochten die ersten drei Plätze.

Im direkten Vergleich zum Mai-Ranking haben es aber gleich vier Startups im Juni neu in die Top 15 geschafft. Den größten Zuwachs an Interaktionen durch Fans und Follower konnte „Studo – Die App für dein Studium“ für sich verzeichnen. Die Augmented Reality App mit dem Fokus Kunst „Artivive“ ist nicht nur neu im Ranking der Top Performer, man konnte sich auch gleich den 5. Platz erarbeiten. Weiters ganz oben mit dabei ist die zu XING gehörende Arbeitgeber-Bewertungsplattform „kununu“ sowie die Special Interest Online Plattform „trinews„.

Die Top Postings im Juni 2020

Wir präsentieren euch in diesem Ranking nicht nur die erfolgreichsten Social Media Auftritte, jene mit den höchsten Interaktionsraten, sondern auch die erfolgreichsten Postings der österreichischen Startups. Die Auflistung findet ihr in diesem Beitrag unter “Top Posts”. Hier könnt ihr euch auch durch die verschiedenen Posting Kategorien (Fotos, Videos, Status Meldung u.ä.) klicken.

Social Media Monitoring aus Linz

Die für das Ranking verwendeten Daten stammen allesamt von “Storyclash“. Das Social Media Monitoring Tool des Linzer Startups ermöglicht es, die Verbreitung von Inhalten auf sozialen Netzwerken in Echtzeit zu erfassen und darauf aufbauend ein transparentes Ranking zu erstellen.

+++ Linzer Startup Storyclash holt L’Oréal und Vodafone als Kunden +++

Disclaimer: Gemessen werden im Storyclash Startup Ranking Interaktionen wie Likes, Shares, Comments, Interactions u.ä., auf Facebook, YouTube, Instagram und Twitter wobei Klicks auf Link-Postings nicht berücksichtigt werden und somit nicht (!) ins Ranking einfließen.


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Das R-Space-Team mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (8. v.l.) © R-Space

Das 2021 gegründete NewSpace-Unternehmen R-Space schließt die Vorbereitungen für seine erste kommerzielle Satellitenmission ab. Wie das Startup bekannt gab, soll der Satellit „AT-Astra“ im Herbst 2026 an Bord einer Spectrum-Rakete von Isar Aerospace, die erst kürzlich 270 Millionen Euro einsammelten, vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya abheben. „Es zeigt, dass Österreich kommerzielle Satelliten eigenständig entwerfen, bauen und fliegen kann“, zeigt sich CEO Carsten Scharlemann stolz.

IOD (In-Orbit Demonstration) Satellit AT-Astra © R-Space

Ride-Share-Modell und Technologie-Tests

R-Space, das vor kurzem seinen neuen Firmensitz am Flughafen Wien bezog, bietet einen durchgängigen Service für sogenannte In-Orbit-Demonstrationen an, um die Wartezeit auf Tests im All zu verkürzen, ein Konzept, das bereits beim Firmenstart im Fokus stand. Beim aktuellen Erstflug werden Experimente von drei Kund:innen befördert.

Konkret testen die beiden österreichischen Unternehmen Enpulsion (flüssiges Indium-Metall für Antriebe) und SunBooster (mikrometeoritenresistente Solarmodule) ihre Technologien im Orbit. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Sternsensor zur Trümmererkennung des portugiesischen Partners Synopsis Planet. Durch dieses „Ride-Share“-Modell liege der Preis laut dem CEO „deutlich unter den anderen kommerziell angebotenen Services.“ Konkrete Zahlen nennt das Startup nicht.

Auslastung und Markthürden

Schwarze Zahlen schreibt das rund zehnköpfige Team derzeit noch nicht. Laut Scharlemann sei es dafür noch zu früh, da in den kommenden Jahren weiter in die Servicekette investiert werden müsse.

Die Nachfrage für Folgemissionen ist dennoch vorhanden: Für das Jahr 2027 plant R-Space bereits zwei weitere Satellitenstarts, deren Kapazitäten bereits zu zwei Dritteln ausgebucht sind. Mehr Starts wären theoretisch denkbar, scheitern aktuell jedoch an den unflexiblen Rahmenbedingungen der Raumfahrtindustrie. „Hierfür ist der Launcher-Markt zu langsam und unflexibel“, so Scharlemann. Raketenstarts müssten meist 12 bis 24 Monate im Voraus gebucht werden, kurzfristige Slots seien eine Seltenheit.

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