05.04.2018

Social Media Ranking der Startups aus Österreich für März

Wie jedes Monat präsentieren wir euch gemeinsam mit dem Linzer Startup Storyclash das aktuelle Social Media Startup Ranking der österreichischen Startups für den letzten Monat.
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Social Media Startup Ranking Österreich für März
(c) BAWAG P.S.K.: Nachwuchsspieler sollen auf die Berufswelt vorbereitet werden.

Für einige Startups war der letzte Monat im Startup Ranking besonders erfolgreich. Vor allem was das Plus an Interaktionen auf den Social Medias anging. Alleine in den Top 10 der Startup Charts findet sich zwei Unternehmen die ein Plus von mehr als 200% verzeichnen konnten. Ansonsten hat sich in den Top 10 eher wenig geändert im Vergleich mit dem Monat davor. Platzhirsche wie Runtastic, Shpock oder TourRadar performen weiterhin stark. Neu in den Top 10: Goody sowie Studo – Die App für dein Studium.

+++ Instagram ist das Netzwerk der Stunde – auch für Startups! +++

Seit diesem Jahr zeigen wir euch nicht nur die erfolgreichsten Facebook Seiten, sondern auch die erfolgreichsten Postings der österreichischen Startups. Dieses Ranking findet ihr weiter unten unter „Top Posts“. Hier könnt ihr euch durch die verschiedenen Posting Kategorien (Fotos, Videos, Status u.ä.) klicken.

Social Media Monitoring aus Linz

Die für das Ranking verwendeten Daten stammen allesamt von “Storyclash“. Das Social Media Monitoring Tool des Linzer Startups ermöglicht es, die Verbreitung von Inhalten auf sozialen Netzwerken in Echtzeit zu erfassen und darauf aufbauend ein transparentes Ranking zu erstellen.

+++ #DeleteFacebook: Die Hysterie erreicht wieder einmal einen Höhepunkt +++

Ihr findet euch nicht im Startup Ranking?

Euer Startup findet sich noch nicht im Ranking, sollte aber unbedingt dabei sein?
Dann schreibt uns einfach einen Kommentar unter unser Facebook Posting und markiert euer Startup!


Disclaimer: Gemessen werden beim Storyclash Startup Ranking Interaktionen wie Likes, Shares, Comments, Interactions u.ä., auf Facebook, You Tube, Instagram und Twitter wobei Klicks auf Link-Postings nicht berücksichtigt werden und somit nicht (!) ins Ranking einfließen.

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Pulse
© Knightify/Canva - Amirali Khoshneviszadeh, Founder | Knightify FlexCo.

„Wie geht’s?“. „Gut“ – Das ist die Konversation zwischen zwei Individuen, die wohl am häufigsten im deutschsprachigen Raum geführt wird, oftmals in einer Beziehung. Es handelt sich dabei nicht bloß um eine Reflex-Antwort oder Verheimlichung des wahren Zustandes, sondern dem Wiener Software-Studio Knightify FlexCo zufolge, manchmal einfach um Unwissen, was mit einem los ist.

Pulse: Health-Daten als Hinweisgeber für Partner:in

„Der Tag war lang, der Schlaf war schlecht, der Kopf ist voll, die eigene Belastbarkeit ist niedriger als sonst. Man ist vielleicht nicht krank und braucht auch keine medizinische Diagnose. Man ist einfach erschöpft“, beschreibt Amirali Khoshneviszadeh, Gründer von Knightify, die unsichtbare Seite von Beziehungen. Und möchte mit „Pulse“ hier ansetzen.

Mit dieser App werden laut Unternehmen Daten aus Apple Watch und Apple Health herangezogen, um Hinweise für Partner:innen zu formulieren. Statt konkrete Messwerte wie Herzfrequenz, Schlafdauer oder HRV weiterzugeben, soll Pulse daraus einen allgemein gehaltenen Hinweis ableiten – etwa, dass ein ruhiger Abend sinnvoll sein könnte. Die App soll dabei weder Diagnosen stellen noch den Gesundheitszustand eines Nutzers oder einer Nutzerin bewerten.

„Wir wollten nicht noch ein Dashboard bauen, das Menschen dazu bringt, sich selbst ständig zu analysieren“, sagt Khoshneviszadeh. „Wir wollten herausfinden, ob Technologie manchmal auch etwas viel Einfacheres tun kann: einem Menschen helfen, den anderen besser zu verstehen, ohne dass dieser alles erklären muss.“

Datenschutz

Ein Schwerpunkt liegt laut dem Founder auf dem Datenschutz. Die Rohdaten würden auf dem iPhone verarbeitet und nicht an die Server des Unternehmens übertragen. Auch Partner:innen erhalten demnach keine konkreten biometrischen Werte. Geteilt werden können stattdessen die daraus generierten sogenannten Wellness-Cues.

Das Teilen einzelner Signale soll zudem freigegeben werden können und sich jederzeit pausieren lassen. Zusätzlich bietet Pulse Funktionen wie einen privaten, Ende-zu-Ende-verschlüsselten Chat, gemeinsame Erinnerungen, Fragen des Tages und Möglichkeiten, um um Nähe oder ein Gespräch zu bitten. Zyklusdaten können freiwillig aktiviert werden; sie bleiben standardmäßig privat und werden nicht automatisch mit dem Partner geteilt, heißt es.

„Wenn Technologie in die intimsten Bereiche eines Menschen kommt, muss sie nicht nur mehr können. Sie muss auch wissen, was sie nicht tun sollte“, sagt Khoshneviszadeh hierzu.

Pulse als Kombination aus Wearable-, Wellness- und Couples-App

Der Gründer bezeichnet Pulse als Kombination aus Wearable-, Wellness- und Couples-App und arbeitet nach eigenen Angaben derzeit an der Weiterentwicklung des Produkts. Dafür sammle das Unternehmen Feedback von Paaren, um herauszufinden, welche Informationen im Beziehungsalltag tatsächlich hilfreich sind.

Langfristig spricht Knightify von „Relationship Intelligence“ – gemeint ist ein persönlicher Kontext, der das gegenseitige Verständnis unterstützen soll, ohne die Beziehung selbst zu bewerten. Pulse wurde in Wien entwickelt und ist laut Pressemitteilung derzeit kostenlos für iPhone und Apple Watch verfügbar; die Apple Watch ist optional.

„Wir glauben, dass die interessanteste Information in einer Beziehung nicht unbedingt lautet, wie jemand heute geschlafen hat“, sagt Khoshneviszadeh abschließend. „Interessanter ist vielleicht, was diese Information für genau diese zwei Menschen bedeutet.“

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