21.10.2021

Social Media Analyse: brutkasten auf Platz 1 bei LinkedIn unter heimischen Medien

Die jüngste Social Media Analyse von BuzzValue, eine der führenden österreichischen Agenturen im Bereich Social Media Monitoring, und LinkedIn-Experten Andreas Mittelmeier zeigt: Aktuell zählt brutkasten die höchsten Fan- und Interaktionszahlen bei LinkedIn unter heimischen Medien. Der Standard und Die Presse liefern sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen.
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Österreichs Top-LinkedIn-Influencer:innen LinkedIn
(c) AdobeStock

LinkedIn hat sich in den vergangenen Jahren als eines der führenden sozialen Medien für österreichische Unternehmen etabliert. Aber auch heimische Medien, hier vornehmlich Fach- und Qualitätsmedien, nutzen vermehrt das Netzwerk, wie eine Analyse von den Social Media-Marktforscher:innen von BuzzValue und LinkedIn-Experten Andreas Mittelmeier zeigt.

Die Follower-Zahlen

LinkedIn bietet, mit mittlerweile über 1,7 Mio. österreichischen Nutzer:innen, ein immer größeres Publikum, auch für heimische Zeitungen, Magazine & Co. Dabei zählt das Wirtschaftsmagazin brutkasten mit 19.830 Fans die aktuell höchste Reichweite. Auf Platz zwei und drei liefern sich die beiden Tageszeitungen Der Standard (13.690 Follower) und Die Presse (13.680 Follower) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Branchenmedien Trending Topics (7.000 Follower) und Industriemagazin (5.720 Follower) vervollständigen die Top 5 des Follower-Rankings.

„Durch die vergleichsweise noch hohen organischen Reichweiten, geben die Fanzahlen auf LinkedIn aktuell mehr Auskunft über die potenziellen Reichweiten als auf Facebook & Co. Darüber hinaus ist auch eine aktive und inhaltlich relevante Kommunikation von Bedeutung“, erläutert Markus Zimmer, Social Media-Experte und Geschäftsführer von BuzzValue.

Die User-Interaktion

Hinsichtlich User-Interaktion können vor allem Branchen- bzw. Fachmedien am stärksten punkten. Dabei legt brutkasten mit insgesamt 22.380 Likes, Shares und Kommentaren in den vergangenen sechs Monaten deutlich vor.

„Unsere Analyse zeigt deutlich, dass die User mit Beiträgen von Fachmedien stärker interagieren als mit Inhalten von Tages- und Boulevardzeitungen. Hier könnten Der Standard, Die Presse & Co mit einer optimierten Content-Strategie noch nachbessern“, ergänzt Kommunikationsberater Andreas Mittelmeier.

Medienhäuser auf LinkedIn

Neben den redaktionellen LinkedIn-Auftritten der Medien, führen heimische Medienhäuser oft auch selbst eigenständige LinkedIn-Seiten. Diese werden hauptsächlich als klassische Unternehmensprofile zum Austausch mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden genutzt. So sind Medienhäuser wie das Red Bull Media House, die Styria Media Group oder auch der ORF ebenfalls bereits auf LinkedIn aktiv vertreten.

„Die Trennung von redaktionellen und unternehmensspezifischen Inhalten ist auf jeden Fall sinnvoll, da dadurch eine gezielte Ansprache der jeweils relevanten Zielgruppen und Öffentlichkeiten erreicht werden kann“, so Mittelmeier abschließend.

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(v.l.n.r.) Bernhard Tomasi (Raiffeisen Salzburg), Elias Danninger, Daniel Sigl (beide Dauntles) und Bernhard Wimmer (Raiffeisen Salzburg) | © RVS

Mit einer niedrigen sechsstelligen Eigenkapitalbeteiligung übernimmt das Raiffeisen Salzburg Startup eGen 6,67 Prozent der Dauntles GmbH, zu der die Marke optimizzer gehört. Das Flachgauer Startup unterstützt Unternehmen dabei, positive Bewertungen zu gewinnen und ihre digitale Reputation professionell zu managen. Das frische Kapital werde in die Skalierung des Geschäftsmodells sowie die Weiterentwicklung der Plattform fließen, heißt es in der Presseaussendung.

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Optimizzer, vormals Shoptimizer, ermöglicht mit NFC-Bewertungstools und QR-Codes die direkte Erfassung von Kundenfeedback. Die Software analysiere die Rückmeldungen, ermögliche Standortvergleiche und unterstütze Unternehmen mit datenbasierten Handlungsempfehlungen. Künstliche Intelligenz helfe bei der Beantwortung von Google-Bewertungen. Zu den Bewertungspartnern von optimizzer zählen neben der Raiffeisenbank Salzburg unter anderem das Café Landtmann und Remax Austria.

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