15.10.2021

Soapflaker: Leise rieselt die Seife

Feste Seife ist zwar nachhaltiger als Flüssigseife, allerdings nicht besonders ansprechend. Aus diesem Grund entwickelte Stefan Hinüber soapflaker.
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(c) Soapflake: Der Seifenspender funktioniert wie eine Pfeffermühle.

Eine sorgfältige Handhygiene ist nicht nur während einer globalen Pandemie wichtig, sondern hilft gerade in der kalten Jahreszeit auch “normalen” Infektionskrankheiten vorzubeugen. Die Hände sollten dafür mindestens 20 Sekunden mit Seife gewaschen werden. Mit Flüssigseife konnte sich der Designer Stefan Hinüber nicht so richtig anfreunden. Deshalb entwickelte er den Trockenseifenspender soapflaker. 

Umweltsünder Flüssigseife? 

Flüssigseife besteht laut der Homepage des Unternehmens zu einem großen Teil aus Wasser, das mittransportiert werden muss, um die Seife in die Geschäfte und zum Verbrauchenden zu bringen. Feste Seife ist konzentrierter und enthält viel weniger Wasser, da es beim Händewaschen ohnehin hinzukommt. 

Aus diesem Grund entstehen beim Transportverkehr von fester Seife wesentlich weniger Treibhausgase. „Durch das vermehrte Transportvolumen bei der Flüssigseife entstehen 97 Prozent mehr CO2, Abgase und Lieferverkehr, als dies bei fester Seife passieren würde”, fasst der 46-Jährige Designer zusammen. 

Zugleich werde Flüssigseife häufig in Plastik verpackt, während die feste Seife in Papier oder Karton gepackt werden kann. 

Eine Hand wäscht die andere

Flüssigseife sei dennoch beliebter, da das Seifenstück, das vielleicht auch mehrere Personen nutzen, unansehnlich wird und Rückstände hinterlässt. „Über diese Problematik habe ich mir als Designer Gedanken gemacht und den soapflaker entwickelt, der wie eine Pfeffermühle funktioniert. Mit den herausrieselnden Seifenflocken können sie sich dann einfach und hygienisch die Hände waschen”, erklärt der Essener. 

Somit wäre das ästhetische Problem gelöst und auch die Umwelt wird nicht in Mitleidenschaft gezogen. Gleichzeitig sei es durch den Trockenseifenspender leichter, die Seife ganz aufzubrauchen. 

Nachhaltigkeitsgedanke zieht sich durch

Zur Füllung des Soapflaker gibt es speziell entwickelte Seifen, die ohne Parabene, EDTA oder synthetische Tenside auskommen. Dabei arbeitet das Unternehmen mit Seifenherstellern zusammen. 

Bei der Verpackung verzichtet das Startup auf Plastik und verwendet ausschließlich Papier und Pappe. Außerdem könne der Seifenspender in seine Einzelbestandteile zerlegt und somit auch richtig recycelt werden, sollte das Produkt kaputt gehen. 

Kommende Woche ist Hinüber mit dem Soapflaker bei der „Höhle der Löwen“ zu Gast. Auch in dieser Sendung: Asphaltkind, wryte, Scooper und Early Green.

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Christoph Knogler, CEO von KEBA (links) und Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik (rechts). (c) KEBA

Das 1987 nahe Dijon gegründete Unternehmen Transtechnik hat sich auf passgenaue Automatisierungslösungen in Frankreich spezialisiert. Das Unternehmen betreut einen breiten Kundenstamm in verschiedenen Branchen, darunter Kosmetik, Verpackung und Lebensmittel.

KEBA und Transtechnik verbindet bereits eine jahrelange Zusammenarbeit im Bereich der Industrieautomation. Jetzt wird Transtechnik SAS Teil der KEBA Group, genauer Teil des Geschäftsfelds Industrial Automation der KEBA Group.

„Logischer Schritt“ für KEBA

Die Übernahme sei ein wichtiger strategischer Schritt beim Ausbau des Frankreich-Geschäfts, heißt es in einer Aussendung von KEBA. Das österreichische Unternehmen mit Hauptsitz in Linz ist in 15 Ländern weltweit vertreten.

„Die Übernahme von Transtechnik ist ein logischer Schritt in unserer Wachstumsstrategie für Frankreich. Sie stärkt unsere lokale Präsenz in einem der wichtigsten Automatisierungsmärkte Europas und legt den Grundstein, um unser Geschäft dort langfristig weiter auszubauen. Gleichzeitig verbinden wir die Markt- und Anwendungskompetenz von Transtechnik mit der technologischen Breite der KEBA Group. Mittelfristig können wir mit diesem ersten Standort in Frankreich einen Hub etablieren, den wir für die lokale Geschäftsentwicklung über alle KEBA-Geschäftsfelder hinweg nutzen werden“, kommentiert Christoph Knogler, CEO der KEBA Group AG die Übernahme.

Management-Team bleibt

Die Marke Transtechnik und der Standort in Ahuy bei Dijon bleiben ebenso erhalten wie alle Arbeitsplätze, die vollständig in die KEBA Group übergehen. Die bisherigen Inhaber werden das Geschäft in Frankreich als lokales Management-Team weiterhin leiten und die künftige Entwicklung von KEBA vor Ort maßgeblich begleiten.

„Teil der KEBA Group zu werden, eröffnet uns neue Möglichkeiten, unser Lösungsangebot weiterzuentwickeln und unsere Kunden weiterhin zuverlässig und mit hoher technischer Expertise zu betreuen. Gleichzeitig bleiben die Marke Transtechnik, unser Team und unser Standort in Ahuy bei Dijon erhalten – das sorgt für Kontinuität bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern“, so Bruno Coupechoux, Managing Director von Transtechnik.

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