27.06.2022

Snoop Dog und Eminem wollen mit neuem Track offenbar Bored Ape retten

Die Rap-Giganten Snoop Dog und Eminem sind in einer neuen gemeinsamen Nummer als ihre (bekifften) Bored Ape-Alter Egos zu sehen.
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Eminem und Snoop Dog als Bored Ape
Eminem und Snoop Dog als Bored Ape | Screenshot

Schon vor dem jüngsten Krypto-Crash ging der Preis einer anderen, verwandten Gattung recht rapide in den Keller: NFTs. Auch die aller bekanntesten Vertreter, jene des Bored Ape Yacht Club, kamen nicht ungeschoren davon. Von Ende April bis Mitte Juni reduzierte sich der durchschnittliche Verkaufspreis der Token um mehr als drei Viertel auf immer noch stolze um die 100.000 US-Dollar. Für jene, die eingestiegen sind, als der Preis in luftigen Höhen von fast einer halben Million Dollar pro Stück war, ist das natürlich trotzdem ein herber Schlag. Unter jenen dürften auch die lebenden Rap-Legenden Snoop Dog und Eminem sein.

Eminem wird im Snoop Dog-bedingten Drogenrausch zum Bored Ape

Sie veröffentlichten nun ein gemeinsames, teilweise im Comic-Stil produziertes, Musik-Video, in dem sie als die Bored Apes in ihrem Besitz zu sehen sind. Mit dem Kauf eines Bored Ape-NFTs erwirbt man nämlich auch die Nutzungsrechte daran. Das Video beginnt damit, dass Eminem bei einer Studio-Aufnahme in einer Rauchwolke des (einen übertrieben gigantischen Joint) kiffenden Snoop Dog comichafte Halluzinationen bekommt, die sich dann durch den gesamten Track ziehen.

Dass die beiden Rapper mit dem Video auch den Preis der Bored Ape-NFTs (nach oben) beeinflussen wollen, kann als wahrscheinlich angenommen werden. Ob das angesichts der aktuellen Situation gelingt, ist fraglich. Dass man auch innerhalb der Hardcore-NFT-Fan-Szene aktuell nicht besonders optimistisch ist, zeigt eine weitere skurrile Posse: Das offizielle Bored Ape-Restaurant „The Bored and Hungry“ in Los Angeles hat nun verkündet, kein Krypto-Geld, sondern nur mehr Dollars anzunehmen.

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© Envato/Rawpixel - Beispielfoto.

Die Elevatry GmbH hat eine Pre-Seed-Finanzierung über 3 Mio. Euro abgeschlossen. An der Runde beteiligen sich Bayern Kapital, die Unternehmensberatung H&Z sowie mehrere Business Angels, darunter Jan Henner-Theißen, Martin Berr-Sorokin, Mike Simon, Markus Ehrle, Andreas Junck und Alexander Bruehl.

Elevatry und Companions

Der strategische Einkauf beeinflusse Kosten, Qualität, Resilienz und Compliance des gesamten Einkaufsvolumens maßgeblich, doch in der Praxis reiche die Kapazität von Einkaufsteams oft nur, um einen Teil der Lieferanten und Warengruppen aktiv zu managen, heißt es von Elevatry. Somit bleibe dem Unternehmen zufolge ein großer Teil des möglichen Hebels ungenutzt. Ein Großteil der Arbeitszeit im strategischen Einkauf skaliere bisher nicht, denn sie fließe in analytische und anspruchsvolle Arbeit. Hier setzt das Startup an.

Hinter dem Unternehmen stehen drei Gründer. Heiko Schwarz (CEO) bringt rund 25 Jahre Erfahrung im strategischen Einkauf und in Procurement-Software mit; zuvor gründete er riskmethods, das von Sphera übernommen wurde. Christian Ruck (Chief Product Officer & Operations) war Associate Partner bei McKinsey und COO des Procurement-SaaS-Anbieters Orpheus, der an McKinsey verkauft wurde. Tizian Ruck verantwortet als AI Lead die technische Entwicklung der Plattform.

Die Companions der Plattform, u. a. Category Strategist, Negotiation Coach sowie Risk & Integrity Manager, übernehmen die analytischen Arbeiten, Recherchen sowie Szenariobewertungen entlang des gesamten Source-to-Contract-Prozesses. Das reicht von der Bedarfsanalyse über Sourcing-Strategie, Ausschreibung und Lieferantenauswahl bis zu Sollkostenanalyse, Verhandlung, Vertrag und Erfolgscontrolling.

System of Initiative

Elevatry versteht sich als „System of Initiative“ statt als „System of Record“. Die Plattform plant proaktiv, priorisiert nach Impact in Euro und bereitet Vorschläge vor, heißt es. Entschieden wird im Team. Autonomiegrade, Freigaben und Datenhoheit konfigurieren die Kunden selbst, auf einer offenen Multi-LLM-Architektur.

„Strategischer Einkauf ist einer der größten Ergebnishebel im Unternehmen. Gezogen wird er bisher nur dort, wo die Kapazität reicht und entsprechendes Wissen verfügbar ist“, sagt Schwarz, CEO von Elevatry. „Unsere Companions übernehmen komplexe Denkarbeiten und führen Aufgaben auf höchstem Niveau aus. So können Einkaufsteams die Methodik ihrer besten Category Manager auf jede Warengruppe anwenden. Unsere Investoren bringen Kapital, exklusive Einkaufsexpertise und Marktzugang zusammen. Ab jetzt beweisen wir den Impact beim Kunden.“

Und Monika Steger, Geschäftsführerin Bayern Kapital, ergänzt: „Elevatry verbindet ein sehr erfahrenes Gründerteam mit einer klaren Vision für die Zukunft des strategischen Einkaufs. Die KI-native Plattform adressiert einen erheblichen Effizienz- und Wertschöpfungshebel in Unternehmen und schafft durch die intelligente Nutzung von Einkaufswissen und -daten einen unmittelbar nachvollziehbaren Kundennutzen. Gleichzeitig agiert das Unternehmen in einem attraktiven, stark wachsenden Markt für KI-gestützte Procurement-Software.“

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