30.01.2015

Snapchat Discover: So konsumiert man News in der Zukunft

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© Snapchat/Youtube; Snapchat Discover: So könnte die Zukunft der Medien aussehen.

Snapchat ist ein Messaging-Dienst über den Fotos an Freunde geschickt werden, die sich nach wenigen Sekunden selbst löschen. Inzwischen hat Snapchat eine beachtliche Community. Genaue Zahlen gibt es zwar nicht, aber der Online-Nachrichtendienst Business Insider UK vermutet eine aktive Nutzerzahl in der Höhe von fast 200 Millionen User.

Mit Snapchat Discover möchte Snapchat einen Schritt weitergehen und erweitert den Messaging-Dienst um redaktionelle Inhalte. Kommerzielle News-Anbieter können über eigene Kanäle Texte oder auch Videos mit der Community teilen. Nach 24 Stunden werden die Inhalte gelöscht und durch neue ersetzt – somit bleibt Snapchat seiner „Blattlinie“ treu.

Partner sind zu Beginn CNN, National Geographic, WIRED, Yahoo oder auch Daily Mail. Welche News sich durchsetzt entscheiden übrigens nicht etwa Klickraten: die Redaktion bestimmt, ob die Nachricht für die Community relevant ist oder nicht.

Das neue Feature gibt es übrigens automatisch beim Updaten der Snapchat-App.

Hier das Produktvideo von Snapchat mit dem es die Discover-Funktion vorgestellt hat:

https://www.youtube.com/watch?x-yt-ts=1422579428&x-yt-cl=85114404&v=guGvV8LCx7o

© Snapchat

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v.l. Hermann Erlach (General Manager Microsoft Österreich), Andreas Wagner (Geschäftsführer SAP Österreich), Robert Kaup (Geschäftsführer Tieto Österreich), Lukas Keller (Head of Business Development Tieto Österreich) | Foto: Lara Artis

Vom KI-Hype zur breiten Wirkung ist es weiterhin ein weiter Weg: 60 Prozent der befragten heimischen Führungskräfte stecken noch in der Pilot- oder Experimentierphase. Erst vier Prozent haben KI vollständig in ihre Kernprozesse integriert, nur acht Prozent wollen sich überhaupt zu solchen Vorreitern wandeln. Die Zahlen stammen aus einer Erhebung, die TQS Research & Consulting im Auftrag des Tech-Consulting-Dienstleisters Tieto durchgeführt und gemeinsam mit den Partnern Microsoft und SAP vorgestellt hat.

Den Handlungsdruck spüren die Befragten durchaus: 61 Prozent fürchten verpasste Chancen, wenn sie beim KI-Einsatz nicht mithalten. „Wir erleben aktuell einen entscheidenden Wendepunkt: KI verändert nicht nur Effizienz, sondern wie Wertschöpfung grundlegend entsteht“, sagt Hermann Erlach, General Manager von Microsoft Österreich. Entscheidend sei, diese Dynamik konsequent in Wertschöpfung zu übersetzen.

Deutlicher Rückstand auf Deutschland

Besonders deutlich wird der Rückstand im Vergleich mit Deutschland: Nur etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) der heimischen Unternehmen schätzt die KI-Integration in Kernprozesse als „sehr weit“ oder „weit fortgeschritten“ ein – in Deutschland sind es mehr als drei Viertel (77 Prozent). 60 Prozent der österreichischen Befragten verorten ihre Integration hingegen als „wenig fortgeschritten“: Erste Pilotprojekte werden getestet oder nur vereinzelt eingesetzt.

Daten und Vertrauen als Bremse

Ausgebremst wird der Wandel vor allem im Datenbereich. Für die Hälfte der Befragten zählen rechtliche Aspekte wie Datenschutz zu den größten Hürden, 46 Prozent nennen Datensicherheit. 44 Prozent bekunden mangelndes Vertrauen in die Korrektheit KI-generierter Ergebnisse. „Saubere Daten, integrierte Datenplattformen, eine klare Cloud-Strategie sowie Security und Compliance by Design sind ein Muss für eine erfolgreiche KI-Integration“, erklärt Robert Kaup, Geschäftsführer von Tieto Österreich.

Jede vierte Führungskraft sieht keinen Vorteil

Der deutlichste Befund: 26 Prozent der heimischen Führungskräfte geben an, dass KI „in keinem Bereich“ Wettbewerbsvorteile generiert hat – in Deutschland sagt das nur ein Prozent. „Viele Unternehmen haben das volle Potenzial von KI als datengetriebener Motor der Innovation und Wettbewerbsfähigkeit noch nicht ausgeschöpft. Entscheidend ist jetzt, rasch vom ‚proof of concept‘ zum ‚proof of value‘ zu kommen“, betont Andreas Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich.

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